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Bau- und Baustoffmaschinen

Lösungen von ABB für Bau- und Baustoffmaschinen


Extrem staubiges Arbeitsumfeld, ein großer Temperaturbereich und starke Vibration - die Umgebungsbedingungen für Bau- und Baustoffmaschinen sind denkbar rau. Egal, ob Offshore, Wüste oder ewiges Eis, die Produkte von ABB für die Baubranche bewähren sich seit Jahren im härtesten Umfeld. 

ABB hat eine langjährige Kompetenz bei der Bereitstellung von Lösungen für raue Einsatzbedingungen. Das Unternehmen bietet spezielle Produkte, die hohen Temperaturschwankungen und Vibrationen widerstehen. Sicherheitssensoren in der hohen Schutzart IP69k sind hier nur ein Beispiel. Die Kunden profitieren nicht zuletzt vom internationalen Netzwerk des Global Players: Eine weltweite Logistik und globale Produktionsstätten garantieren eine schnelle und internationale Verfügbarkeit der Services und Komponenten und damit ein Höchstmaß an Sicherheit.
Steinbruch
Maschinenprüfstand
Betonmischsystem
Ofenventilator

Bei neuer Brecheranlage steht Zuverlässigkeit im Fokus

2010 hat das US-amerikanische Steinbruchunternehmen Albert Frei & Sons seine moderne Brecheranlage in Betrieb genommen. Mit der 11-stöckigen Stahlkonstruktion können vier unterschiedliche Produkte gleichzeitig erzeugt werden. Die Firma hat dadurch die Flexibilität, zwölf verschiedene Produkte herzustellen.

Kostenersparnis und lange Lebensdauer

Wenn es nach den Betreibern geht, soll die Anlage für die nächsten 70 Jahre halten. Das Steinbruchunternehmen hat deshalb nach bewährten leistungsstarken und zuverlässigen Komponenten gesucht. Da man bereits umfangreiche Erfahrungen mit Dodge Torque Arm-Getrieben von Baldor gemacht hatte, entschied man sich für diese Mechanik. Die Entscheidung für das Torque Arm II-Getriebe ermöglichte ein Downsizing bei der Auswahl der Motoren sowie Kostenersparnis.

Kompetenz vor Ort

Das System 1-Team von Baldor bot zusätzlich wichtige Unterstützung durch Beratung. Das Team erleichterte die Spezifikation, Angebotsstellung und Auftragsabwicklung und fügte die Kraftübertragungstechnik und Elektrik zu einer kompletten Paketlösung zusammen. Aufgrund seines Konstruktions-Know-hows konnte es auch wertvolle Hilfestellung bei der Auswahl der richtigen Komponenten leisten.
Bei der Erweiterung der Brecheranlage hat sich Albert Frei & Sons bewusst für robuste Baldor Produkte entschieden.

Maschinenprüfstand deckt alle relevanten Spannungsbereiche ab

Die Firma Maschinenfabrik Gustav Eirich ist ein Spezialist in der industriellen Aufbereitungstechnik. Eine zentrale Produktgruppe im Programm von Eirich sind Intensivmischer. Mit ihrem Prüfstand für diese Mischer garantiert die Firma eine dokumentierte Qualität der Maschinen. Der Prüfstand ist so konzipiert, dass er alle Standardmaschinen des Unternehmens in den auf dem Weltmarkt gängigen Spannungsbereichen von 200 V bis 690 V und mit einer Antriebsleistung bis 315 kW pro Motor prüfen kann.

„ABB war als einziger der von uns angefragten Anbieter in der Lage, den großen Spannungsbereich mit einer Einheit abzufahren“, erklärt Martin Lauer, der bei Eirich für die Steuerungsplanung zuständig ist. 

Mit dem Frequenzumrichtermodul des Prüfstands auf der Basis des ABB Industrial Drive ACS800 Multidrive können verschiedene Antriebe gleichzeitig angeschlossen und getestet werden.

Bei Prüfstandsanwendungen wie dieser kommt die DTC-Technologie (direkte Drehmomentregelung) der ACS800 Multidrive zum Tragen. Das DTC-Verfahren minimiert durch eine digitale Regeltechnik die Drehmoment-Schwankungen auf ein Minimum. Das verleiht den Frequenzumrichtern eine hohe Regelgenauigkeit und gute dynamische Eigenschaften.
Mit dem Maschinenprüfstand kann die komplette Produktpalette von Eirich zentral geprüft werden.

Neue Rezepturen für Hochleistungsbetone im Test 

In einer Laboranlage am Institut für Massivbau der Technischen Universität Darmstadt werden mit hochwirksamen Mischsystemen neue Rezepturen für Hochleistungsbetone getestet. Hochleistungsbetone erfordern sehr intensive Mischsysteme mit stufenlos regelbaren Drehzahlen der Mischwerkzeuge, die in kurzer Zeit hohe Mischenergien einbringen können. Das Institut fährt die Versuche mit zwei Labormischern: einem klassischen Doppelwellenmischer und einem Konusmischer, der die Rolle des Intensivmischers übernimmt.

Da man nur Mischungen vergleichen kann, deren Mischablauf stets gleich ist, werden an die Antriebsregelung und an deren Auswertbarkeit hohe Anforderungen gestellt. Zwei Motion Control Drives ACSM1 bilden den Kern der Antriebslösung. Deren DTC-Verfahren (Direct Torque Control, direkte Drehmomentregelung) erfüllt die an die Antriebstechnik gestellten Forderungen. Mit den Frequenzumrichtern lässt sich die Geschwindigkeit der Maschinen beliebig steuern. Man kann kurzzeitig sehr schnell werden, um die Fasern homogen einzumischen, aber auch die Geschwindigkeit drosseln, wenn Wasser zugegeben wird, um den Prozess zu vergleichmäßigen.
Mit den beiden Mischsystemen wird das Verhalten von Hochleistungsbetonen und selbstverdichtenden Betonen untersucht.

Höhere Produktivität durch Modernisierung eines Ofenventilators 

Für einen Ofenventilator eines ukrainischen Zementwerks lieferte der Antriebsspezialist J. Helmke & Co. einen auf ABB Komponenten basierenden 2.900-kVA-Frequenzumrichter. Helmke ist ein gefragter Partner der internationalen Schwerindustrie. Das Unternehmen kam auch zum Zuge, als es darum ging, den veralteten Ofenventilator zu modernisieren. Ziel der Modernisierungsmaßnahme war eine höhere Produktivität der Anlage. Unabhängig von der Leistungssteigerung der Gesamtanlage bleiben als Nebeneffekt niedrigere Betriebskosten, was durch einen stets optimalen Arbeitspunkt des Antriebs erreicht wird.

Flexible Lösungen im Einsatz

In der Antriebslösung von Helmke wurden Frequenzumrichter-Komponenten von ABB verbaut, im Speziellen die Diodeneinspeisung und die ausgangsseitigen Wechselrichter. Der fertige Umrichter entspricht einem ABB Industrial Drive vom Typ ACS800-07-2900-7. Das Frequenzumrichter-Schrankgerät ACS800-07 bietet eine Vielzahl standardisierter Konfigurationsmöglichkeiten zur Anpassung an die verschiedenen Applikationsanforderungen.

Helmke hat in der Vergangenheit bereits diverse Frequenzumrichter mit ABB Komponenten gefertigt. Bei diesem Auftrag wurde allerdings erstmals die „Schallmauer“ von 2.200 A überschritten.
Der auf ABB Komponenten basierende 2.900-kVA-Frequenzumrichter ist in einen Rittal Schaltschrank verbaut.