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Fördertechnik

Lösungen von ABB für die Fördertechnik

ABB entwickelt für ihre Kunden aus dem Bereich der Fördertechnik individuelle Lösungen auf Basis eines einmalig breiten Produktangebots. Ein umfangreiches Portfolio von der Sicherheitstechnik bis zur Antriebstechnik bietet den Kunden zugleich eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Applikationen wirtschaftlich zu realisieren und effektiv an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Hohe Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit, ein störungsfreier Betrieb und niedrige Betriebskosten sind typische Merkmale der ABB Lösungen.
Förderband
Kohleförderung
Bandförderer
Aluminiumbearbeitung
Sortiersteilförderer

Zuverlässigkeit von Förderbändern in Kohlekraftwerk verbessert

Das im US-Bundesstaat Dakota gelegene Kohlekraftwerk Coal Creek des Energieerzeugers Great River Energy verwendet getrocknete Kohle für die Energiegewinnung. Defekte Getriebe an den Kohleförderern hatten die Zuverlässigkeit der gesamten Anlage gefährdet. Das Wartungsteam versuchte zuerst, größer dimensionierte Getriebe desselben Typs zu installieren, damit sie der Last standhalten. Damit konnten aber nicht alle Probleme beseitigt werden.

Auf Anraten von Baldor Spezialisten wurden daraufhin vier Quantis-Reduziergetriebe von ABB an den Kohleförderbändern montiert, die den Ofen mit getrockneter Kohle beschicken. Jedes Getriebe ist für ein knapp 80 Meter langes Förderband zuständig. Ein weiteres Getriebe wurde an einem 100 Meter langen Förderband installiert, das nasse Kohle in zwei Trocknungsöfen transportiert.

Kostengünstig und wartungsarm

Ausgelegt für ein höheres Drehmoment stellt das kompakte Quantis-Kegelstirnradgetriebe RHB (rechtwinklig) eine kostengünstige Lösung für Anwendungen mit hohen und niedrigen Drehzahlen dar. Seit dem Wechsel zu Quantis-Getrieben der Baugröße 168 gab es im Kraftwerk keine außerplanmäßigen Stillstandzeiten mehr. Die Produkte liefern die dringend benötigte Zuverlässigkeit und erfordern praktisch keine Wartung.
Seit dem Wechsel zu den Quantis-Getrieben gab es im Kraftwerk Coal Creek keine außerplanmäßigen Stillstandzeiten der Förderbänder mehr.

Ungeplante Stillstände im Kohlekraftwerk werden vermieden

Das Kraftwerk Leland Olds Station im US-Bundesstaat North Dakota gehört der Basin Electric Power Cooperative, einem der größten genossenschaftlichen Energieerzeuger und -verteiler in den Vereinigten Staaten. Ein Wechsel von Ketten- zu Riemenantrieben der Kohleförderer verursachte zu viel Spannung und überlastete die Getriebe, womit die Probleme bei der Wartung begannen.

Der Einbau der Getriebe erforderte zusätzlichen Aufwand für das Ausrichten der Riemen, das einiges Geschick und viel Zeit erforderte. Aufgrund der schwer zugänglichen Lage der Getriebe in beengten Platzverhältnissen waren die Wechsel kompliziert. Defekte Getriebe konnten dadurch die Stromerzeugung gefährden.

Platzsparend und wartungsarm in die Zukunft

Um dieser Problematik zu entgehen, beschlossen die Verantwortlichen des Kraftwerks, Dodge Quantis-Kegelstirnradgetriebe RHB (rechtwinklig) für die Kohleförderer einzusetzen. Der Einbau der kleineren und kompakteren Getriebe war wesentlich einfacher als bei den alten Getrieben. Ein weiteres praktisches Merkmal von ihnen sind die schon eingebauten Kupplungen anstatt eines separaten Bauteils, das zusätzlich Platz und Wartung erfordert. Seit ihrer Installation laufen die Dodge-Getriebe störungsfrei. Das Wartungsteam des Kraftwerks muss nur noch regelmäßige, vorbeugende Wartungen durchführen.
Die alten Getriebe der Kohleförderer im Kraftwerk Leland Olds gaben in der Vergangenheit Grund zur Besorgnis. Seit ihrer Installation laufen die Dodge Quantis-Kegelstirnradgetriebe RHB einwandfrei.

Zuverlässiger Betrieb von langem Bandförderer von Armstrong Coal

Overland Conveying Systems aus Madisonville (Kentucky, USA) konstruiert und baut Fördersysteme hauptsächlich für die Kohleindustrie. Ende 2008 bekam der OEM den Zuschlag für das Fördersystem in der damals neuesten Mine von Armstrong, der Equality Boot Mine. Deren Kohle muss auf einem langen Bandförderer bis zum Ufer des Green River transportiert werden, wo sie auf Kähne verladen wird.

Hohe Anforderungen

Der OEM sah sich mit der Herausforderung konfrontiert, einen rund 1.200 Meter langen Bandförderer zu bauen, der hoch genug ist, um von den jährlichen Überflutungen durch den Fluss nicht betroffen zu werden. Overland Conveying Systems benötigte für dieses Projekt ein zuverlässiges Getriebe, das wartungsfreundlich und klein genug für die beengten Platzverhältnisse war und genug Leistung für die Dimensionen der Förderanlage bot.

Die Lösung: kraftvoll, kompakt und zuverlässig

Im Dodge MagnaGear XTR-Reduziergetriebe von Baldor fand der Anlagenbauer das passende Produkt, das alle seine Anforderungen erfüllte. Das Hochleistungs-Reduziergetriebe stellt ein kompaktes, leistungsdichtes und hoch beanspruchbares Paket dar. Im September 2010 wurde die erste Kohle aus der Equity Boot Mine be- und entladen. Seitdem arbeiten die Reduziergetriebe zuverlässig und bestimmungsgemäß und fördern die Kohle ohne Probleme.
Für das Armstrong-Coal-Projekt werden insgesamt zehn Dodge MagnaGear XTR-Reduziergetriebe eingesetzt. Für diesen knapp 400 m langen Förderer wurde ein 210K MagnaGear XTR ausgewählt.

Bearbeitungslinie von Aluminiumgießerei mit hoher Flexibilität

Albert Handtmann Metallgusswerk mit Sitz in Biberach (Baden-Württemberg) ist ein Systemlieferant für die Automobilindustrie und für die Heizungs- und Solarindustrie. Als ein Hersteller von Solarwechselrichtern eine Anfrage für die Produktion von Gehäusen an Handtmann stellte, war angesichts der hohen Stückzahlen und des hohen Teilegewichts klar, dass eine Sonderlösung gefunden werden musste. Zudem mussten rund 80 Gewinde in dem Gehäuse gesetzt werden.

Die Planer des Unternehmens entschieden sich für eine Portalanlage von ABB mit einem Industrieroboter IRB 6620LX auf einer hohen, 26 Meter langen Linearachse. In der neuen Anlage muss der Roboter drei in Reihe stehende Bearbeitungsmaschinen be- und entladen. Durch die lichte Höhe der Linearachse von 4 Metern wird eine optimale Zugänglichkeit der Maschinen erreicht. Der IRB 6620LX ist zusätzlich mit einem elektronischen Positionsschalter ausgestattet, der ein Höchstmaß an Sicherheit für die Werker und Wartungstechniker gewährleistet.

Die Planer der Aluminiumgießerei hatten darauf Wert gelegt, die Linie auch mit anderen Produkten fahren zu können. Mit der neuen Bearbeitungslinie kann man jederzeit mit weiteren Bearbeitungsmaschinen auf höhere Stückzahlen reagieren und den großen Arbeitsbereich des Roboters noch stärker ausnutzen.
Der IRB 6620LX be- und entlädt die Bearbeitungszentren für die Solarwechselrichtergehäuse.

Dodge-Lager senken Montagekosten bei Sortiersteilförderern

Die Firma Eckel & Sohn aus Gau-Odernheim (Rheinland-Pflanz) fertigt Spezialmaschinen für die vollautomatische Montage ein- und mehrteiliger Verschlüsse. Eine Produktgruppe aus ihrem umfangreichen Portfolio sind die Sortiersteilförderer, die Flat Caps lagerichtig der weiteren Verarbeitung zuführen.

In der Vergangenheit wurden die Wellen der Sortiersteilförderer mit Gehäuselagern mit Standardstellschrauben oder einer Exzenterringklemmung verbunden. Durch die Bewegungen der Anlage fingen die Wellen an zu wandern und mussten regelmäßig ausgerichtet und nachgespannt werden. Aufgrund von Beschädigungen durch Kratzer oder Einkerbungen war eine einfache Demontage der Welle zudem oft nicht mehr möglich.

Leichte Montage und fester Halt

Dodge Grip Tight-Lager helfen seit 2010 der Firma, Montagekosten bei den Sortiersteilförderern zu senken und die Zuverlässigkeit der Maschinen zu erhöhen. Verwendet werden Gehäuseeinheiten in Stahl- und Edelstahlausführung als Spannkopf-, Flansch- und Stehlager. Die 360-Grad-Passung des Spannbuchsensystems und die einfache Demontage der Lager erleichtern zudem die Wartung der Zuführer und ermöglichen es, die Lager in kürzester Zeit beschädigungsfrei von der Welle zu entfernen. Passungsrost und Riefenbildung an Wellen lassen sich damit ebenfalls verhindern.
Die einfach montier- und demontierbaren Dodge Grip Tight-Lager sparen Arbeits- und Instandhaltungskosten.