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Preise

Wir zeichnen hervorragende Leistungen aus

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Wir vergeben einmal pro Jahr Forschungspreise.


Sie sind stolz auf Ihre Abschlussarbeit und haben eine gute Note dafür bekommen? Dann bewerben Sie sich für einen unserer Forschungspreise.

Wir haben grosses Interesse an der Unterstützung der Forschung und Entwicklung an Hochschulen. Deshalb zeichnen wir hervorragende Forschungsarbeiten, die an der EPFL Lausanne oder ETH Zürich erstellt wurden, aus.

Anforderungen und Bedingungen


Studierende, Diplomanden, Doktoranden und Assistenten der EPFL Lausanne und ETH Zürich können ihre Doktorarbeit, Masterarbeit oder eine andere hervorragenden Arbeit mit einem Empfehlungsschreiben von der betreuenden Fachperson einreichen. Die betreffende Arbeit muss der Öffentlichkeit zugänglich sein und die einreichende Person darf das 33. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

Die Auswahl der auszuzeichnenden Arbeiten erfolgt durch ein Entscheidungsgremium. An den beiden Hochschulen werden je zwei Jurys gebildet. Jede Jury setzt sich aus drei bis fünf Personen zusammen, deren Vorsitz jeweils mindestens ein Fachprofessor sowie ein ABB-Jurymitglied innehaben. Jedes Jahr findet an beiden Hochschulen je eine Preisverleihung statt. An der ETH in den ungeraden Jahren im Bereich Informations- und Automatisierungstechnik und in den geraden Jahren im Bereich Energietechnik. Der Turnus der EPFL verläuft umgekehrt.

Doktorarbeiten werden mit einem Preisgeld von bis zu CHF 10'000 und Masterarbeiten bis zu CHF 5'000 dotiert.

Schauen Sie regelmässig auf unsere Karriereseite, um die Bewerbungsfristen nicht zu verpassen.

Viel Erfolg!

Foto: Herzog Alain

Preisträger 2019

ETHZ, Liviu Aolaritei

Liviu Aolaritei hat moderne Energiesysteme mit ihren erneuerbaren Energiequellen untersucht und das Maximum an Störungen, denen sie standhalten können, ohne die betrieblichen Einschränkungen zu überschreiten.

ETHZ, Coralie Busse Grawitz

Coralie Busse-Grawitz hat in ihrer Masterarbeit gezeigt, dass die Inferenz im Netzwerk in einer programmierbaren Datenebene durch überwachtes maschinelles Lernen auf Hardware- und Firmwareebene genutzt werden kann.

EPFL, Marcel Schreier

Marcel Schreier hat in seiner vielbeachteten Doktorarbeit die photoelektrochemische und elektrochemische Reduktion von Kohlendioxid untersucht. Er nahm den Preis an der EPFL-Diplomfeier am 4. Oktober entgegen.

Preisträger 2018

ETHZ, Patrick Paul Pietsch

In seiner Doktorarbeit «X-Ray Tomographic Analysis of Lithium Ion Batteries» erforschte Patrick Paul Pietsch unter anderem die Transportkinetik und mechanischen Alterungsphänomene von Lithium-Ionen-Batterien unter Verwendung moderner Diagnosetechniken, gekoppelt mit rechnergestützten Methoden. Insbesondere führte er die erste in-situ röntgen-tomographische Visualisierung des real ablaufenden elektrochemischen Prozesses der Einlagerung/Entladung der Lithium-Ionen in die Anode durch. Die entwickelte Methode bedeutet ein signifikanter Fortschritt für das grundlegende Verständnis des dynamischen Verhaltens von Batterien, was für ihre verbesserte Konstruktion und ihren effizienten Betrieb entscheidend ist. Angesichts des verstärkten Einsatzes von Batterien zur Speicherung intermittierender erneuerbarer Energie leistet diese Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Energietechnologien.

Foto: Oliver Bartenschlager/ETH Zürich


EPFL, Mani Bastani Parizi

In seiner Dissertation «Coding for Communications and Secrecy» hat Mani Bastani Parizi aktuelle Theorien zur Codierung in der Kommunikationstechnik weiterentwickelt (unter anderem im Zusammenhang mit dem 5G-Standard).

Foto: Patricia Marti-Rochat/EPFL

EPFL, Miao Li

In seiner Dissertation «Dynamic Grasp Adaptation – From Humans To Robots» hat Miao Li Algorithmen erarbeitet, die Robotern eine an das jeweilige Objekt angepasste Handhabung von Gegenständen ermöglichen.

Foto: Patricia Marti-Rochat/EPFL
 

Preisträger 2017

ETHZ, Dr. Mark Wilfried Müller

Seine Dissertation mit dem Titel «Increased Autonomy for Quadrocopter Systems: Trajectory Generation, Fail-Safe Strategies, and State Estimation» wichtige Erkenntnisse zur effizienten Speicherung solar generierter Energie. Darin entwickelt und untersucht er neuartige, effiziente Methoden für die autonome Steuerung von Quadrocoptern (Drohnen). Insbesondere zeigt er innovative Lösungen für die Generierung optimaler Trajektorien (Bahnkurven), den sicheren Betrieb auch bei Ausfällen von Teilen des Antriebs sowie der Schätzung des Flugzustands mittels verschiedener Sensoren auf.

Foto: Oliver Bartenschlager /ETH Zürich

EPFL, Dr. Carlos Morales Guio

Er beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit “Coupling of electrocatalysts to photoabsorbers for solar fuels production” mit der direkten Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse aus Sonnenlicht in einer photochemischen Zelle. Ein wesentlicher Faktor dabei sind Katalysatoren, welche die Reaktion beschleunigen. Diese Katalysatoren müssen besonderen und technisch herausfordernden Bedingungen genügen – etwa optische Transparenz und die Bildung eines stabilen elektrischen Kontaktes. Er hat spezifische Katalysatoren entwickelt, die teils zu rekordbrechenden Wirkungsgraden in der Elektrolyse geführt haben.

Foto: Alain Herzog/EPFL

Preisträger 2016

ETHZ, Dr. Theodor Sebastian Borsche

In seiner Doktorarbeit «Impact of Demand and Storage Control on Power System Operation and Dynamics» entwickelt und simuliert Dr. Borsche wegweisende Ideen für die zukünftige Entwicklung des Stromnetzes. Weiter beschäftigt sich die Dissertation mit dem Einfluss der erneuerbaren Energien auf die Netzdynamik, sowie mit der Entwicklung eines Steuerungskonzept für die Integration von Photovoltaik, welches bereits in einer Pilotanlage implementiert wurde.

Foto: Oliver Bartenschlager /ETH Zürich

EPFL, Dr. Marc Esquius-Morote

In seiner Doktorarbeit «Horn Antennas and Dual-Polarized Circuits in Substrate Integrated Waveguide (SIW) Technology» setzt sich Dr. Esquius-Morote mit mehreren neuen Ideen für den Gebrauch der «Substrate Integrated Waveguide»-Technologie innerhalb von Antennenstrukturen auseinander, indem er diese dann simuliert und testet und so ihre Effizienz beurteilt.

Foto: Patricia Marti-Rochat/EPFL

Preisträger 2015

EPFL, Dr. Amalie Dualeh

In ihrer Doktorarbeit «Analysis of Key Electronic, Optical and Structural Parameters in Mesoscopic Solid-State Solar Cells» befasste sich Dr. Amalie Dualeh mit mesoskopischen Solarzellen (Grätzel-Zellen). Sie erzielte wichtige Erkenntnisse, die zu einer entscheidenden Verbesserung der neuesten Generation dieses Zellentyps führten. Ihre Grundlagenarbeit zur Qualität des aufgebrachten Materials (Perowskit) und damit zur Verbesserung der Zellenleistung fand sehr grosse Beachtung.

Foto: Alain Herzog/EPFL

EPFL, Dr. Jiang Bo

Dr. Jiang Bo wurde für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Ceramics based technologies for high-temperature micro-reactors» ausgezeichnet. Im Laufe seiner Arbeit konnte er bedeutende und sehr nützliche Verbesserungen in der Technologie der nanokatalytischen Mikroreaktoren erzielen. Derartige Reaktoren kommen heute im Produktionskreislauf von Festoxid zum Einsatz, der Basiskomponente für den Betrieb von Mikrobrennstoffzellen.

Foto: Alain Herzog/EPFL

ETHZ, Dr. Joseph Warrington

In seiner Doktorarbeit «Robust and Distributed Approaches to Power System Optimization» entwickelt und untersucht Dr. Warrington neuartige und effiziente Algorithmen für eine dynamische Bereitstellung von Leistungsreserven für die Versorgung mit erneuerbarer Energie, sowie optimale Mechanismen für die Energiepreisbildung.

Foto: Oliver Bartenschlager /ETH Zürich

Preisträger 2014

EPFL, Dr. Ricard Gonzalo

Dr. Ricard Delgado Gonzalo wurde für seine Doktorarbeit mit dem Titel „Segmentation and tracking in high-throughput bioimaging“ ausgezeichnet. Darin entwickelt er neue mathematische Lösungen für die komplexe automatische Erkennung von kleinsten biologischen Einheiten anhand von Livebildern, beispielsweise von Zellen in 2D und 3D. Diesem Verfahren wird grosses Potenzial in der biomedizinischen Analyse eingeräumt.

Foto: Herzog Alain

EPFL, Dr. Amanda Prorok

In ihrer Doktorarbeit ”Models and Algorithms for Ultra-Wideband Localization in Single- and Multi-Robot Systems” präsentierte Dr. Amanda Prorok neue Modelle, mit denen ein Robotersystem die per Ultrabreitband übermittelten Positionsinformationen auch in einem Gebäude mit höchster Präzision umsetzen kann.

Foto: Herzog Alain

ETHZ, Dr. Lukas Kranz

ABB-Preisträger für Energietechnik an der ETH Zürich ist Dr. Lukas Daniel Kranz für seine an der EMPA erarbeitete Dissertation „Role of impurities and p-n junction formation in CdTe thin film solar cells“. Durch detaillierte Materialcharakterisierungen und ein tiefes Verständnis der elektrischen Eigenschaften der Bauelemente war es ihm möglich, die Verteilungen von Verunreinigungen zu kontrollieren und Dünnfilm-CdTe-Solarzellen in Substrat-Konfiguration mit rekordhohen Wirkungsgraden zu entwickeln. Seine Resultate werden nach Einschätzung der Jury die künftige Photovoltaiktechnik beeinflussen.