Global site

Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein verbessertes Nutzungserlebnis zu ermöglichen und Ihnen nur für Sie relevante Werbung basierend auf Ihrer Nutzung unserer Webseite anzuzeigen. Informationen zu Cookies

Kim


In welcher Funktion sind Sie momentan für ABB tätig und wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Derzeit bin ich Abteilungsleiter am Forschungszentrum. Meine Abteilung besteht aus ca. 50 Personen und ich bin der direkte Vorgesetzte von neun davon. Meine Arbeitstage sind voller Meetings mit kurzen aber derzeit intensiven „Bürophasen“ in denen ich meist meine eigenen Vorstellungen zu den Themen Strategie, Arbeitskultur und Arbeitsinhalten in Folien zur späteren Abstimmung innerhalb des Management-Teams verfasse. Dabei gebe ich vor allem Entscheidungshilfen auf hoher Ebene (z.B. als Portfoliomanager) nicht im technischen Detail (auch wenn ich das manchmal noch gerne würde) und versuche den Mitarbeitern zu helfen ihre Projekte so zu gestalten, dass sie gut zu unseren Zielvorstellungen passen.

Warum haben Sie sich bei ABB beworben?

Damals 2011 hörte ich von einem Freund, dass es bei der ABB am Forschungszentrum möglich sei eine gute Mischung aus methodenorientiertem Erarbeiten neuer Zusammenhänge und deren praktischer Umsetzung zu leisten. Dies schien für mich ein idealer Übergang aus dem universitären Forschungsbereich in die Industrie. Außerdem war meine Bewerbung bei ABB eine bewusste Entscheidung eine größere fachliche Breite in mein Leben zu bringen. Durch die extreme Spezialisierung während der Doktorarbeit nimmt man diese nicht mehr so deutlich wahr. Ein letzter Punkt war sicherlich die spürbar offene und wohlwollende Atmosphäre zwischen den Menschen. Natürlich hätte das auch gespielt sein können, dafür war es aber zu authentisch. Außerdem sind Ingenieure keine guten Schauspieler.

Inwiefern hat die Arbeit in einem globalen Umfeld Ihre Denk- bzw. Arbeitsweise beeinflusst?

Diversität ist ein großer Faktor in kreativen Denkprozessen (und in solchen stecken wir ja jeden Tag). Es ist eine große Bereicherung andere Blickwinkel kennen zu lernen und sich davon inspirieren zu lassen. Dabei lernt man schnell „meine Sichtweise ist nicht die einzig Richtige“ und stößt oft auf Sachverhalte und Teilprobleme, an die man selbst niemals gedacht hätte. Das hat in jedem Fall dazu geführt, dass ich statt meine Ideen/ Ansätze zu verstecken ganz bewusst Kollegen daran teilhaben lasse, um herauszufinden was noch fehlt oder welche Aspekte der Idee noch unverständlich sind. Diese Offenheit kann ich allen Mitarbeitern und Führungskräften nur ans Herz legen, da man so eine deutlich vertrautere Art der Zusammenarbeit erreichen kann.

Inwiefern hat ABB Sie in Ihrer Karriereplanung unterstützt?

Der Arbeitsstil innerhalb meiner Einheit (Konzernforschung) hat mich selbst erfahren lassen welche Stärken und Schwächen ich besitze und ich konnte im persönlichen Gespräch mit meinen Führungskräften dies auch immer wieder reflektieren. Das hat mir geholfen herauszufinden, was ich wirklich will und auch was mir noch fehlt, um mein Ziel zu erreichen. Hinzu kommen eine Menge sehr individueller Maßnahmen aus den durchgeführten Trainings, die dabei helfen dies im Arbeitsalltag erlebbar zu machen. Am Ende war es aber vor allem auch die Förderung durch meine Führungskräfte (das Erkennen von Potenzial, das Wissen um offene Stellen) die meinen Karriereweg aktiv mitbestimmt hat. Dies zuzulassen, obwohl dahinter u.U. der Verlust eines Mitarbeiters (z.B. an eine andere Einheit bei ABB) steht, würde ich heute als die wahre Stärke einer Führungskraft bezeichnen – und damit auch die Stärke einer ganzen Riege von Mitarbeitern von ABB.

Beginnen Sie jetzt mit Ihrer Jobsuche!

Wählen Sie Ihren Standort und den gewünschten Tätigkeitsbereich