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FACTS-Lösungen für erneuerbare Energien

Wenn neue Erzeugungsanlagen mit einem Netz verbunden werden, müssen besondere Regeln befolgt werden – die sogenannten Grid Codes. Dort werden Anforderungen an die Stromerzeugung definiert und festgelegt. In Fällen, in denen die Anforderungen bei der Stromerzeugung nicht erfüllt werden können, werden FACTS-Controller eingesetzt, um die Erzeugung zu unterstützen.

FACTS für Windkraft

Wenn Windparks mit Stromnetzen verbunden werden, müssen die besonderen Eigenschaften der Windparks berücksichtigt werden, um bei der Energieerzeugung weder die Netzstabilität noch die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Da immer mehr Windparks an das Stromnetz angeschlossen

werden, verschärfen die Übertragungsnetzbetreiber die Anforderungen der Grid Code, insbesondere hinsichtlich Blindleistung, Spannungsregelung und Fehler-Toleranz. Windparks benötigen daher oftmals dynamische Blindleistungskompensation, um die Anforderungen der Grid Codes zu erfüllen.

Idealerweise sollten Windparks an stabile Netze angeschlossen werden, damit weder die Netzstabilität noch die Stromqualität negativ beeinflusst werden. Dies ist jedoch nicht die Regel; das Gegenteil ist oftmals der Fall. In der Regel werden Windparks in der Übertragungs- oder Verteilebene mit dem Netz verbunden. Das Netz wurde jedoch ursprünglich nicht dazu gebaut, um Energie vom äußersten Ende des Systems zurück ins Netz zu übertragen. Insbesondere wenn das Netz schwach ist, können unzulässige Spannungsverläufe auftreten. Um die Systemspannungen in Grenzen zu halten, ist ein FACTS-System ein effektives Mittel.

FACTS sind darüber hinaus ein effektives Mittel, um die Stromübertragungskapazität in vorhandenen Netzen zu erhöhen, das Engpassmanagement zu unterstützen und für die zusätzliche Stromübertragung von Windparks in bestehenden Netzen Platz zu schaffen.

Wenn Windenergieverteilung so stark zunimmt, dass sie zu einem erheblichen Teil der Last wird, müssen Regelung für eine gute Netzstabilitätssteuerung hinzugefügt werden, um die Schwankungen der erzeugten Windenergie zu kompensieren. DynaPeaQ kann eine effektive Lösung für die Ausgleichskapazität darstellen. Dynamische Energiespeicher werden sich auch als Mittel für die Speicherung von Windenergie während geringer Nachfrage als nützlich erweisen und Energie während hohen Nachfrageperioden ins Netz abgeben.

Alles in allem gibt es innerhalb der Windkraft Anwendungen für SVC, SVC Light, Serienkompensation und DynaPeaQ.

Seekabel - ein zentrales Thema

Bei der Offshore-Windenergie werden großflächige AC-Seekabelnetze eingesetzt, durch die eine zusätzliche, sorgfältige Blindleistungsregelung notwendig wird. Der generelle Umfang der Blindleistungsregelung sollte sowohl Windparks als auch Seekabel umfassen, um das gesamte System auf einen gut geregelten Blindleistungspegel zu bringen. Dabei sollte auf die Nachfrage nach Blindleistungsregelung genauso eingegangen werden, wie bei der Nachfrage dieser Regelung von großen Generatoren, die das Netz versorgen.

FACTS für Solarstrom
Da die Preise von Photovoltaik-Zellen sinken, wird Solarstrom im Vergleich zu traditionelleren Arten von Energieerzeugung wettbewerbsfähiger. Solaranlagen mit Hunderten von MW sind schon heute Realität und mit Grid Codes, die einen bestimmten Prozentsatz an Blindleistungsbeitrag verlangen, werden Kompensationsgeräte gebraucht. Hier kommen die FACTS ins Spiel.

Darüber hinaus werden Solarparks in der Regel am äußersten Ende des Netzes angeschlossen. Spannungssteuerung, Netzstabilität und Frequenzregelung sind Bereiche, welche die dynamische Energiespeicherung unterstützen kann.

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