ABB-Kapitalmarkttag 2023: Neue Standards setzen

ABB-Kapitalmarkttag 2023: Neue Standards setzen

  • Fokus künftig auf konsequenter Umsetzung des Betriebsmodells, beschleunigtem Wachstum und kontinuierlichen Verbesserungen
  • Ziel für langfristiges vergleichbares Umsatzwachstum angehoben auf 5 bis 7 Prozent
  • Ziel für operative EBITA-Marge erhöht auf 16 bis 19 Prozent
  • Ehrgeizigere, wissenschaftsbasierte Netto-Null-Ziele bis 2030 und 2050

ABB hält heute am Standort des Geschäftsbereichs Elektrifizierung in Frosinone, Italien, ihren Kapitalmarkttag ab. CEO Björn Rosengren, CFO Timo Ihamuotila und die Leiter der vier Geschäftsbereiche von ABB werden über die erfolgreiche Transformation von ABB berichten, die aktualisierten Finanzziele vorstellen und erläutern, wie das Unternehmen von wichtigen langfristigen Trends in seinen Geschäftsbereichen profitieren wird. Darüber hinaus gibt die Group Head of Sustainability ein Update zur Nachhaltigkeitsagenda des Unternehmens, einschliesslich ehrgeizigerer Netto-Null-Ziele bis 2030 und 2050.

Björn Rosengren sagte: "In der Transformationsphase der letzten drei Jahre haben wir das Geschäftsportfolio von ABB an unseren Unternehmenszweck angepasst, der darin besteht, mit unserer Markt- und Technologieführerschaft in der Elektrifizierung und Automatisierung eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft zu ermöglichen. Wir haben über diese Zeit unsere Finanz- und Nachhaltigkeitsperformance dank unseres Betriebsmodells ABB Way, das für mehr Verantwortlichkeit, Transparenz und Schnelligkeit sorgt, deutlich verbessert."

"Wir haben neue Standards gesetzt und verlassen nun die Transformationsphase. Die Mehrheit unserer Divisionen verfügt heute über das strategische Mandat zu wachsen. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, das volle Potenzial dessen auszuschöpfen, was ich als ‚Sweet Spot‘ des Marktes betrachte – im Mittelpunkt des Übergangs zur Elektrifizierung, Energiesicherheit, Energieeffizienz, Automatisierung und Digitalisierung. Wir haben unser vorheriges Margenziel ein Jahr früher erreicht als geplant und präsentieren uns heute als agileres Unternehmen mit schnellen Entscheidungsprozessen. Das gibt uns die Zuversicht, anspruchsvollere Ziele zu formulieren und unser Margenziel anzuheben. Ich bin davon überzeugt, dass ABB äusserst gut aufgestellt ist – heute und in Zukunft."

Anspruchsvollere Ziele nach der Transformationsphase

Im Rahmen ihres aktualisierten Finanzrahmens hebt ABB ihre Zielvorgabe für das vergleichbare Umsatzwachstum auf 5 bis 7 Prozent über den Konjunkturzyklus an (von zuvor 3 bis 5 Prozent). Das Ziel für das akquisitionsbedingte Wachstum liegt unverändert bei 1 bis 2 Prozent. Zudem werden die Zielvorgabe für die jährliche operative EBITA-Marge auf 16 bis 19 Prozent erhöht (von zuvor ≥ 15 Prozent) und das jährliche ROCE-Ziel auf > 18 Prozent aktualisiert (von zuvor 15 bis 20 Prozent). Zusätzlich schärft das Unternehmen seine Vorgabe für das Wachstum des unverwässerten Gewinns je Aktie über den Konjunkturzyklus auf einen Wert im mindestens hohen einstelligen Bereich (vorher: Wachstum des unverwässerten Gewinns je Aktie > Umsatzwachstum). Das Ziel des Unternehmens für ein Verhältnis von Free Cashflow zu Konzerngewinn von ~100 Prozent wird bestätigt.

Die aktualisierten Wachstumsziele beruhen auf externen und internen Faktoren einschliesslich der verstärkten Nachfrage nach nachhaltigkeitsorientierten Elektrifizierungs- und Automatisierungs-lösungen. Dies vor dem Hintergrund einheitlicher Emissionsziele, die weltweit im Einklang mit dem
1,5-Grad-Ziel etabliert werden. Weitere Hebel für höheres Wachstum sind neue Arbeitsweisen der ABB-Divisionen, die für Wachstum verantwortlich sind und Entscheidungen näher am Markt treffen, sowie ein Portfolio, das auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz durch Elektrifizierung und Automatisierung ausgerichtet wurde.

Das Unternehmen hat den Anteil der Divisionen, die sich im Wachstumsmodus befinden, erhöht – auf diese Divisionen entfallen jetzt rund 70 Prozent des Konzernumsatzes. Der Schwerpunkt liegt sowohl auf organischem Wachstum als auch M&A-Möglichkeiten, die technische Lücken schliessen, das Divisionsangebot um wachstumsstarke Segmente ergänzen, Zugang zu neuen geografischen Märkten eröffnen oder eine Marktkonsolidierung ermöglichen können. ABB strebt fünf bis zehn kleine bis mittlere Ergänzungsakquisitionen pro Jahr an.

Höhere Erträge und Cash-Generierung dank Wachstumsambitionen

Timo Ihamuotila sagte: "Wir erwarten, dass unser höheres Wachstum auch zu höherer Profitabilität und verstärkter Cash-Generierung führen wird. Um unsere neuen Finanzziele erreichen zu können, gehen wir den nächsten Schritt auf unserem Weg zu einer verbesserten Umsatzqualität, Kapitaleffizienz und Produktivität. Gleichzeitig bleiben unsere Prioritäten für die Kapitalallokation unverändert."

ABB wird weiterhin in die Digitalisierung investieren, wenn sich dadurch Synergien in ihrem Kundenangebot ergeben. Im Jahr 2022 entfielen rund 57 Prozent der Aufträge auf Lösungen, die in Verbindung mit dem Software- und Digitalangebot des Unternehmens standen. Etwa 60 Prozent der F&E-Ressourcen konzentrieren sich auf digitale Lösungen, die das Unternehmen mit Ergänzungsübernahmen weiter stärken will. Zwischen 2020 und 2023 hat ABB 26 Risikokapitalinvestitionen in den Bereichen Technologie und Digitalisierung getätigt.

ABB bekräftigt ihr Ziel, ein starkes Investment-Grade-Rating aufrechtzuerhalten. Ihre Grundsätze der Kapitalallokation bleiben unverändert: Finanzierung von organischem Wachstum durch Forschung und Entwicklung sowie Channel- und Capex-Investitionen; Zahlung einer steigenden, nachhaltigen Dividende je Aktie über den Zeitverlauf; wertsteigernde Akquisitionen und gegebenenfalls Rückführung von zusätzlichen Barmitteln an die Aktionäre über Aktienrückkäufe. In den vergangenen zehn Jahren hat ABB Barmittel in Höhe von über 28 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet – entweder über Dividenden oder über Aktienrückkäufe.

Nachhaltigkeit: Ehrgeizige wissenschaftsbasierte Netto-Null-Ziele bis 2030 und 2050

ABB-Technologien unterstützen alle relevanten Sektoren bei der Optimierung, Elektrifizierung und Dekarbonisierung und ermöglichen damit die Energiewende hin zu einer klimaneutralen Zukunft. Im Einklang mit dieser Mission informiert das Unternehmen heute darüber, wie es seine Nachhaltigkeitsagenda mit neuen Zielvorgaben stärkt und beschleunigt.

Björn Rosengren sagte: "Bei ABB ermöglichen wir Energieeffizienz und Elektrifizierung schon seit mehr als 140 Jahren. Heute setzen wir unsere führenden Elektrifizierungs-, Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien zur Beschleunigung der Energiewende ein. Dieser Auftrag steht im Zentrum unserer Nachhaltigkeitsagenda. Sie konzentriert sich darauf, zusammen mit unseren Kunden, Lieferanten und Partnern eine kohlenstoffarme Gesellschaft zu ermöglichen, Ressourcen zu schonen und den sozialen Fortschritt zu fördern."

ABB verfolgt einen streng wissenschaftsbasierten Ansatz für ihre Netto-Null-Ziele und orientiert sich dabei am Net-Zero-Standard der Science Based Targets initiative (SBTi). Das Unternehmen hat seine neuen Ziele bei der SBTi eingereicht und rechnet im Jahr 2024 mit der Validierung. Dazu gehören Zielvorgaben für Scope-1- und Scope-2-Emissionen, die auf das 1,5-Grad-Ziel abgestimmt sind und gegenüber dem Referenzwert von 2019 eine Reduzierung der CO2e-Emissionen um 80 Prozent bis 2030 und um 100 Prozent bis 2050 vorsehen. In einem rollierenden 12-Monatsdurchschnitt hat ABB ihre CO2e-Emissionen (Scope 1 und Scope 2) gegenüber 2019 bereits um 72 Prozent gesenkt. Zusätzlich hat das Unternehmen neue Zielvorgaben für Scope-3-CO2e-Emissionen festgelegt und strebt gegenüber dem Referenzwert von 2022 nun eine Reduzierung um 25 Prozent bis 2030 und um 90 Prozent bis 2050 an.

Mit diesem stringenteren Ansatz sieht das Unternehmen von früheren Klimaneutralitätszielen ab, die auch den Einsatz von CO2-Kompensationen vorsahen.

Unter Berücksichtigung der jüngsten Leitlinien des WBCSD zur Emissionsvermeidung hat ABB auch in diesem Bereich ihre Zielvorgabe aktualisiert: Das Unternehmen hat die Ambition, seinen Kunden zu ermöglichen, durch verkaufte Produkte von 2022 bis 2030 600 Megatonnen CO2e-Emissionen zu vermeiden. 2022 hat ABB ihren Kunden geholfen, in der Industrie, im Verkehr, in Gebäuden, Rechenzentren und weiteren Bereichen 70 Megatonnen CO2e zu vermeiden.

Hinweis für die Redaktion: Der Kapitalmarkttag kann ab 8 Uhr MEZ über folgenden Link auf der Website von ABB Investor Relations verfolgt werden: https://capitalmarketsday.abb.com/page/2861310/registration

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsagenda von ABB finden Sie unter https://global.abb/group/en/sustainability

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Pressemitteilung von ABB vom 30. November 2023, die Sie unter www.abb.com abrufen können. Im Falle von Unstimmigkeiten gilt die englische Originalversion.

ABB ist ein führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierung und Automation, das eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft ermöglicht. Die Lösungen des Unternehmens verbinden technische Expertise mit Software, um die Art und Weise, wie etwas hergestellt, bewegt, angetrieben und betrieben wird, zu verbessern. Auf der Grundlage von mehr als 140 Jahren Exzellenz sind die rund 105 000 Mitarbeitenden von ABB bestrebt, Innovationen voranzutreiben, um die Transformation der Industrie zu beschleunigen. www.abb.com

Vorbehalte gegenüber Zukunftsaussagen

Diese Medienmitteilung enthält Zukunftsaussagen, die auf gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen über Faktoren beruhen, die unsere künftige Performance beeinflussen können, darunter auch über die wirtschaftlichen Bedingungen in Regionen und Branchen, die für ABB die Hauptabsatzmärkte darstellen. Diese Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen werden im Allgemeinen mit Begriffen wie "rechnen mit", "erwarten" "glauben", "schätzen", "planen", "anstreben" oder Ähnlichem als solche bezeichnet. Es gibt jedoch viele Risiken und Unwägbarkeiten, wovon viele ausserhalb unseres Einflussbereichs liegen, die dazu führen können, dass unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Zukunftsaussagen und sonstigen Aussagen in dieser Medienmitteilung abweichen und welche unsere Fähigkeit, einzelne oder alle der bekannt gegebenen Ziele zu erreichen oder geplante Transaktionen abzuschliessen, beeinträchtigen könnten. Zu den wichtigen Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen könnten, zählen unter anderem Geschäftsrisiken im Zusammenhang mit dem volatilen globalen Wirtschaftsumfeld und den politischen Rahmenbedingungen, Kosten aus Compliance-Aktivitäten, die Marktakzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen, Änderungen staatlicher Bestimmungen und Wechselkursschwankungen sowie weitere Faktoren, die von Zeit zu Zeit in der Korrespondenz von ABB mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), unter anderem im ABB-Geschäftsbericht auf Formular 20-F, erwähnt werden können. Obwohl ABB Ltd glaubt, dass die in solchen Zukunftsaussagen enthaltenen Erwartungen auf angemessenen Annahmen beruhen, kann das Unternehmen keine Garantien abgeben, dass sie auch tatsächlich eintreffen werden. Die vorstehende Aufzählung von Faktoren ist nicht abschliessend, und es sollte kein unangemessenes Vertrauen in zukunftsgerichtete Aussagen, einschliesslich Prognosen, gesetzt werden, die nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit haben.

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