ABB Schweiz prämiert drei herausragende Arbeiten an der ETHZ und der EPFL

Wirkungsgradsteigerung von Solarzellen, omnidirektionale Kipprotor-Flugroboter und maschinelle Lernlösungen für industrielle Datenanalyse: das breite Themenfeld der Arbeiten, die ABB Schweiz 2023 mit dem Forschungspreis bedacht hat.

Mit dem ABB-Forschungspreis zeichnet unser Unternehmen hervorragende Master- und Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Energie- beziehungsweise Informations- und Automationstechnik an der ETH Zürich sowie der EPF Lausanne aus. Er ist von ABB Schweiz gestiftet und mit bis zu 10’000 Franken dotiert.

Wirkungsgrad von Solarzellen über 25 %
An der EPF Lausanne erhielt ihn Laurie-Lou Senaud für ihre Dissertation Electrical Losses Mitigation in Silicon Heterojunction Solar Cells. Ziel dieser Arbeit war es, den Wirkungsgrad von Silizium-Heteroübergangs-Solarzellen (SHJ) zu verbessern, indem die elektrischen Verluste genau beschrieben, quantifiziert und gemildert werden. Durch die konsequente Integration der verschiedenen im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Methoden konnten erstaunliche Wirkungsgrade von bis zu 25,45 % für Solarzellen erzielt werden.

Till Rümenapp, Leiter das ABB-Forschungszentrums in Dättwil (rechts), übergibt den Preis in Lausanne an Laurie-Lou Senaud. Links Ambrogio Fasoli, Leiter der Kommission für Forschungspreise an der EPFL.
Till Rümenapp, Leiter das ABB-Forschungszentrums in Dättwil (rechts), übergibt den Preis in Lausanne an Laurie-Lou Senaud. Links Ambrogio Fasoli, Leiter der Kommission für Forschungspreise an der EPFL.
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Interaktionsaufgaben für Flugroboter
An der ETH Zürich ging der Preis für eine Dissertation an Karen Bodie, mit ihrer Doktorarbeit Omnidirectional Tilt-Rotor Flying Robots for Aerial Physical Interaction: Modelling, Control, Design and Experiments. Diese befasst sich mit der Untersuchung von omnidirektionalen Kipprotor-Flugrobotern und ihrer Anwendung auf physische Interaktionsaufgaben in der Luft. Sie befasst sich mit mehreren komplexen Problemen im Zusammenhang mit fliegenden Robotern in realistischen Umgebungen und stellt innovative Lösungen vor, die einen bedeutenden Schritt nach vorne auf dem neuesten Stand der Technik darstellen.

Effiziente maschinelle Lernlösungen
Für seine Masterarbeit an der ETH würdigt ABB auch Tanmay Goyal. Sie trägt den Titel «Towards Automated and Cost-Effective Industrial Data Analytics». Diese Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, effiziente maschinelle Lernlösungen für reale Probleme der industriellen Datenanalyse zu entwickeln. In der Arbeit wird ein neuartiges «Automated Machine Learning»-Framework (AutoML) für die automatische Erstellung von optimierten maschinellen Lernpipelines für die industrielle Datenanalyse vorgestellt.

Tanmay Goyal nimmt am ETH-Tag den ABB-Preis entgegen, in Begleitung Nora Teuwsen (Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz), Günther Dissertori (Rektor ETH) und Till Rümenapp (Leiter des Schweizer ABB-Forschungszentrums). Tanmay Goyal arbeitet inzwischen als Forschungsingenieur für ABB Robotics in Deutschland.
Tanmay Goyal nimmt am ETH-Tag den ABB-Preis entgegen, in Begleitung Nora Teuwsen (Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz), Günther Dissertori (Rektor ETH) und Till Rümenapp (Leiter des Schweizer ABB-Forschungszentrums). Tanmay Goyal arbeitet inzwischen als Forschungsingenieur für ABB Robotics in Deutschland.
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