ABB setzt sich bei COP24 für klimaschonende Technologien ein

Der Schlüssel dazu, die Welt zu bewegen, ohne die Erde zu verbrauchen, liegt in der Technologie. Das ist die wichtigste Botschaft von ABB bei der UN-Klimakonferenz COP24, die vom 2. bis 14. Dezember 2018 im polnischen Katowice stattfindet.

COP24 bringt weltweit führende Experten zusammen, die über die Umsetzung von Massnahmen zum Erreichen der Klimaziele entscheiden. Auf der diesjährigen Konferenz informieren ABB-Vertreter wie die baldige und schnelle Einführung sauberer Technologien zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen kann, und wie diese Technologien beim Kampf gegen die globale Erwärmung unterstützen können.

Die ABB-Delegation mit Pawel Lojszczyk, Länderchef von ABB in Polen an der Spitze, zeigt auf, wie ein grosser Beitrag zur Erreichung des Klimaziels des Pariser Abkommens von 2015 geleistet werden kann, indem die veraltete Infrastruktur modernisiert und moderne Technologien eingesetzt werden.

«Wir verfügen bereits über viele der Technologien, um den Übergang zu einem emissionsarmen Energiesystem zu ermöglichen, die industrielle Effizienz und Produktivität zu verbessern und nachhaltige Städte und Verkehrssysteme zu schaffen», sagte Pawel Lojszczyk. «Wenn wir diese Technologien vorrangig einsetzen, kämen wir dem Pariser Ziel, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen, ein gutes Stück näher.»

Möglichkeiten zur Begrenzung des Energieverbrauchs
Die grösste kurzfristige Möglichkeit, den Energieverbrauch zu senken, besteht darin, ineffiziente Elektromotoren durch neuere Modelle zu ersetzen, die in der Lage sind, ihre Drehzahl je nach Last anzupassen. Würde dies mit allen heute in Betrieb befindlichen 300 Millionen Motoren geschehen, könnte der globale Gesamtenergieverbrauch um 10 Prozent gesenkt werden - das entspricht der Leistung von fast 300 Kernkraftwerken. In den meisten Fällen amortisieren sich die neuen Motoren innerhalb eines überschaubaren Zeitraums durch geringere Energiekosten.

Eine weitere wichtige Chance, die ABB bei COP24 hervorhebt, ist die Elektromobilität, die das Unternehmen auf der Schiene, auf dem Meer und in jüngster Zeit auf der Straße voranbringt. ABB ist der weltweit führende Anbieter von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und hat bereits mehr als 8000 Schnellladestationen in 68 Ländern installiert. Für Busse hat ABB Pionierarbeit bei den «Opportunity Charging»-Lösungen geleistet, die ein leistungsstarkes Aufladen über eine automatisierte Dachverbindung ermöglichen. Mit typischen Ladezeiten von drei bis sechs Minuten kann das System problemlos in bestehende Busnetze integriert werden, indem Ladesysteme an Endpunkten, Terminals und Zwischenhaltestellen installiert werden.

Die polnischen Aktivitäten von ABB spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Produktion ihrer zukunftsweisenden Technologien. In Polen befindet sich eines der sieben Forschungszentren von ABB und das Unternehmen beschäftigt landesweit rund 8000 Mitarbeitende, von denen 2900 in der Produktion an 12 Fertigungsstandorten im ganzen Land beschäftigt sind. ABB-Anlagen sind in fast allen wichtigen Energieversorgungsanlagen in Polen installiert, einschließlich wichtiger Teile des Übertragungsnetzes des Landes, sowie in grossen Produktionsanlagen und wichtigen Eisenbahninfrastrukturen.

ABB ist seit 2015, als das Pariser Abkommen unterzeichnet wurde, aktiv an den COP-Klimakonferenzen beteiligt. Mehr als die Hälfte des weltweiten Umsatzes stammt aus Technologien, die direkt die Ursachen des Klimawandels bekämpfen. Dieser Anteil soll bis 2020 auf 60 Prozent steigen. Das Engagement von ABB zur Bekämpfung des Klimawandels umfasst die Begrenzung der Umweltauswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit. ABB hat sich zum Ziel gesetzt, seine Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 2013 zu reduzieren.

In Polen und auf der ganzen Welt ist ABB davon überzeugt, dass wir durch Investitionen in zukunftsweisende Technologien die Welt bewegen können, ohne die Erde zu verbrauchen.

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