Jordanischer Kronprinz besucht ABB Ausbildungszentrum in Berlin

  • Jordanische Delegation informiert sich bei ABB über duale Ausbildung
  • ABB zeigt praxisnahes Lernen mit digitalen Technologien
  • Ausbildung schafft Perspektiven und sichert Fachkräfte für die Industrie von morgen 

Seine Königliche Hoheit Kronprinz Al Hussein bin Abdullah II. von Jordanien hat gemeinsam mit Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Rajwa das ABB Ausbildungszentrum in Berlin besucht. Im Mittelpunkt stand die Rolle der dualen Ausbildung für die Fachkräftesicherung in einer zunehmend digitalisierten Industrie. 

Begleitet wurde die Delegation von Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Der Besuch unterstreicht das internationale Interesse an der deutschen dualen Ausbildung als Modell für Fachkräftesicherung und industrielle Transformation. 

Im ABB Ausbildungszentrum, dem größten industriellen Ausbildungszentrum in Berlin und Brandenburg, informierten sich die Gäste über praxisnahe Ausbildung in technischen und digitalen Berufsfeldern. ABB qualifiziert dort derzeit mehr als 650 Auszubildende in 13 Berufen und unterstützt über 150 Partnerunternehmen aus der Region im Rahmen der Verbundausbildung.  

Im Austausch ging es insbesondere um die Bedeutung praxisnaher Ausbildung für die Fachkräftesicherung in der Industrie. Dabei zeigte sich, dass sich die Anforderungen an Fachkräfte verändern. Neben der Vermittlung technischen Wissens gewinnen übergreifende Kompetenzen wie digitale Fähigkeiten, Problemlösung und das Verständnis für komplexe Prozesse bei der Ausbildung zunehmend an Bedeutung. 

  • Seine Königliche Hoheit Kronprinz Al Hussein bin Abdullah II. von Jordanien und Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Rajwa informieren sich bei ABB über die duale Ausbildung (Alle Fotos: Jens Ahner)
  • V.l.: Gerd Woweries, Geschäftsführer der ABB Ausbildungszentrum gGmbH, Alexander Zumkeller, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der ABB AG und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan.
  • Die Delegation erhält Einblicke in die Industrie 4.0-Anlage, in der digitale Technologien und automatisierte Fertigungsprozesse praxisnah vermittelt werden.
  • Am Stand der Initiative girlsatec informiert sich die Delegation darüber, wie ABB gezielt junge Frauen für technische Berufe gewinnt und fördert.

„Eine wettbewerbsfähige Industrie braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Im Zuge von Industrie 4.0 verändern sich Aufgaben und Anforderungen deutlich und immer schneller. Digitale Kompetenzen, die Fähigkeit komplexe Prozesse zu steuern, und stetige Anpassungsfähigkeit werden immer wichtiger. Genau darauf bereiten wir unsere Auszubildenden vor“, sagte Alexander Zumkeller, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der ABB AG. 

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betonte: „Jordanien ist ein Stabilitätsanker in der Region – nicht zuletzt auch bei der Versorgung von Geflüchteten aus den von Krisen erschütterten Nachbarländern – dafür gelten unser Respekt, unser Dank und unsere Solidarität. Zugleich dürfen wir die Perspektiven der jungen Generation nicht aus dem Blick verlieren. Gemeinsam mit Kronprinz Hussein investieren wir in moderne berufliche Bildung, Unternehmertum und faire, partnerschaftliche Fachkräftemobilität. Gut ausgebildete jordanische Fachkräfte werden in ihrem Land gebraucht – und sind zugleich für deutsche Unternehmen hoch interessant. Davon profitieren beide Seiten.“ 

Über ABB 

ABB ist ein führendes globales Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierung und Automation, das eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft ermöglicht. Durch die Verbindung von technischer Expertise und Digitalisierung sorgt ABB dafür, dass Industrien hohe Leistungen erbringen und gleichzeitig effizienter, produktiver und nachhaltiger werden, um ihre Ziele zu übertreffen. Bei ABB nennen wir das «Engineered to Outrun». Das Unternehmen blickt auf eine über 140-jährige Geschichte zurück und beschäftigt rund 110 000 Mitarbeitende weltweit, davon etwa 8.800 in Deutschland. 

Über das ABB Ausbildungszentrum in Berlin 

Das ABB Ausbildungszentrum ist das größte industrielle Ausbildungszentrum in Berlin/Brandenburg und bildet über 650 Auszubildende von ABB und über 150 Partnerunternehmen in 13 Berufen aus. Als gemeinnützige Einrichtung bietet es moderne Aus‑ und Weiterbildung in Robotik, Automation und digitalen Kompetenzen und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen über die betriebliche Verbundausbildung. Mit Projekten wie girlsatec begeistert das Zentrum gezielt junge Frauen für technische Berufe, während Einstiegsqualifizierungen und sozialpädagogische Angebote Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung begleiten. Seit mehr als 65 Jahren ist das ABB Ausbildungszentrum in Berlin damit ein zentraler Partner für die regionale Fachkräftesicherung. Deutschlandweit bildet ABB rund 1.300 Auszubildende an fünf Standorten aus. 

Links

Kontaktieren Sie uns

Downloads

Diesen Artikel teilen

Facebook LinkedIn X WhatsApp