Gemeinsam handeln für eine sichere Zukunft

Warum wir mit Green Technology nachhaltig wachsen und wirtschaften können

Der Klimawandel ist eine Realität, die Achtsamkeit und Handeln von der Industrie aber auch jedem einzelnen erfordert. Wenn alle an einem Strang ziehen, können wir gemeinsam Lösungen für eine bessere Zukunft finden. Als Unternehmen können wir einen enormen Beitrag für den ökologischen und sozialen Fortschritt leisten. Wir müssen nur die Chancen nutzen, die es schon gibt.

Verantwortungsvoll handeln

Aktuelle Themen wie Green Deal, Klimaschutz und Energiewende zeigen: das Bewusstsein, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln, ist längst da. Jetzt kommt es darauf an, die Wege zu gehen, die nachhaltiges, faires und erfolgreiches Wirtschaften voranbringen. So schaffen wir eine emissionsfreie Zukunft mit lebenswerten Städten, grünen Quartieren und klimaneutralen Industrien. Das ist die Herausforderung, die Wirtschaft, Gesellschaft und Politik miteinander teilen.

Das unternehmerische Ideal baut nicht mehr auf unerschöpflichen Ressourcen und grenzenlosem Wachstum. Erfolgreiche Unternehmen übernehmen Verantwortung für die Auswirkungen, die ihr Handeln auf Umwelt und Gesellschaft hat. Sie können jetzt die Vorbilder sein, die mit wegweisender Technologie vorangehen; die zeigen, wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zu wichtigen Bestandteilen des wirtschaftlichen Erfolgs werden. ABB unterstützt deshalb mit seiner Strategie für Nachhaltigkeit und neuen Technologien schon heute die Ziele des Green Deals, um den Wandel zu einer Co2-armen Wirtschaft aktiv anzustoßen.

„Im Rahmen unserer globalen Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns zur CO2-Neutralität bis 2030 verpflichtet. Über unsere Wertschöpfungsketten hinweg wollen wir für die Gesellschaft einen positiven Beitrag erzielen. Wir werden unverändert weiter daran arbeiten, es unseren Kunden mithilfe unserer Technologien zu ermöglichen, Emissionen zu senken und Ressourcen zu schonen“, erklärt Markus Ochsner, Vorstandsvorsitzender von ABB Deutschland.

„Egal ob Industrieanlage, Stromnetze, Strom- und Wärmeerzeugung oder Mobilitätskonzepte: kein Unternehmen kann damit heute wirtschaftlich erfolgreich sein, ohne den Faktor Umwelt zu berücksichtigen,“ sagt Stefan Basenach, Local Division Manager, Energy Industries bei ABB. „Mit der Digitalisierung erschließt sich ein ganz neuer Markt – und dieser bietet zahlreiche Chancen, die Energieeffizienz zu verbessern.“

European Green Deal: Jahrhundertchance für einen ganzen Kontinent

Das Thema Klimawandel wird zu einem der größten europäischen Wirtschaftsprogramme, dem die Mitgliedstaaten und Unternehmen Folge leisten sollen. Die EU hat sich mit dem Green Deal dazu verpflichtet, im Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Klimastrafen sind die neuen Kostenfaktoren. Deshalb ruft die EU alle Wirtschaftssektoren dazu auf, ihren Beitrag zu leisten.Auf dem Programm stehen ein Co2-neutraler Energiesektor, Investitionen in umweltfreundlichere Technologien und umweltfreundlicher Verkehr, Innovationen in der Industrie sowie eine weltweite Verbesserung von Umweltnormen.

Ein Update zur Studie „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem“ des Fraunhofer ISE macht zudem deutlich: Die Ziele des Green Deals sind technisch wie auch systemisch umsetzbar. Aber dafür müssten Anlagen zur Stromerzeugung regenerativer Energien stärker ausgebaut werden; das System müsste flexibler werden. Denn durch das straffe Programm, die CO2-Emissionen zu senken, werde der erneuerbar erzeugte Strom in den Verbrauchssektoren in höherem Maße genutzt – egal ob direkt oder indirekt.

Anforderungen umsetzen, aber wie?

Bei vielen produzierenden Unternehmen herrscht Unsicherheit, wie sie die Anforderungen erfüllen sollen. Dabei bietet der Green Deal insbesondere europäischen Unternehmen ein Gerüst, um neue und nachhaltige Produkte, Systeme und Geschäftsmodelle zu entwickeln – und damit die Chance auf neue Wertschöpfung und Wettbewerbsvorteile. Jetzt kommt es darauf an, alle wichtigen Akteure zu vernetzen und die Unternehmen neu zu strukturieren. Denn erst mit der richtigen Unternehmensstrategie lassen sich die neuen Märkte einnehmen.

Wie aber können Industrieunternehmen die Anforderungen des Green Deals heute schon umsetzen, ohne die Gewinnzone zu verlassen?

„Die Bedürfnisse und Anforderungen an energieeffizienten Lösungen sind in Industrie und Städten sehr individuell. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltige Lösungen von vorhandenen und erweiterten Technologien mit einem hohen Maß an Flexibilität, Skalierbarkeit für eine höhere Dynamik. “, so Basenach. Deshalb gehe es zuallererst darum, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie können wir verantwortungsvoll produzieren, Energiekosten und Stromverbrauch senken?
  • Wie können wir unseren Ressourcenverbrauch besser nutzen und senken bei gleichzeitiger Reduzierung von CO2-Emissionen?
  • Wie nachhaltig und belastbar sind unsere Prozesse, unsere Lieferketten und Geschäftsmodelle?
  • Wie können wir ganze Industriestandorte und Unternehmen unabhängig ihrer Branche und Größe optimieren und intelligenter machen?

Mit Nachhaltigkeit zum Erfolg

„Wer mit dem Green Deal wachsen will, macht Nachhaltigkeit zum Erfolgsfaktor: Unternehmen sollten Strafrisiken meiden und ihr Geschäftsmodell anpassen. Außerdem können sie die Förderungen bei Investitionen nutzen und sich Marktanteile sichern. Für die Industrie heißt das, zum Beispiel neben dem Einsatz von Energiemanagementsystemen oder auch die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten von Wasserstoff, auch die Vorteile digital gesteuerter Automatisierungssysteme zu nutzen, digitalen Antriebslösungen einzuführen oder die eigenen Prozesse zu automatisieren. So lässt sich der Energie -und Ressourcenverbrauch optimieren und erheblich reduzieren.“ rät Stefan Basenach, um das Potenzial des Wirtschaftsprogramms voll auszuschöpfen.

Wer die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt, ist klar im Vorteil: Denn Produktivitätssteigerungen zahlen auf Nachhaltigkeit und Gewinn ein, wenn Unternehmen ihre Daten in Steuerung und Produktion intelligent erfassen und auswerten. Weitere Potenziale liegen darin, die Produkt- und Anlagenlebenszyklen langfristig zu planen, um Laufzeiten zu verlängern. Die klimaneutrale Industrie setzt auf nachhaltige Produkte und Konzepte für das Energiemanagement. Sauberer Wasserstoff gilt z. B. nicht nur als wichtigstes Speichermedium für erneuerbare Energien und als Rohstoff in energieintensiven Industriezweigen. Bei der Nutzung gibt Wasserstoff keinen Kohlenstoff ab und lässt sich aus erneuerbaren Energien gewinnen. Wer Wasserstoff einsetzt, trägt somit zur Dekarbonisierung in der Industrie bei und unterstützt die europäischen Klimaziele. Um die Wasserstofferzeugung weiter zu fördern, arbeitet ABB in der ECH2A eng mit Industrie, Politik und Wissenschaft zusammen.

Für Industrieunternehmen wie jeden Einzelnen ist es Zeit, zu handeln, um die Lebensgrundlage für zukünftige Generationen zu sichern. Gemeinsam können wir die Herausforderungen anpacken. Die Möglichkeiten dazu sind längst vorhanden.

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