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Thermisches Fügen

ABB bietet robotergestützte Lösungen für folgende thermische Fügetechniken. Sie möchten mehr erfahren? Sprechen Sie uns an!

 

Punktschweißen

Beim Punktschweißen werden zwei Bauteile durch Hitzeeinbringung miteinander verbunden. Die Bauteile im Dickenbereich von 0,3 bis 6 mm werden zunächst mit Kraft zusammengehalten, die von zwei Kupfer-Elektroden ausgeübt wird. Dann wird ein Schweißstrom eingeschaltet. Wenn große Stromstärken durch den Punkt getrieben werden, schmilzt das Metall und formt eine Schweißnaht.

Vorteile

  • Kostengünstig und geeignet für Karbonstahl
  • Ideal für die automatisierte Massenproduktion

Punktschweißen ist weiterhin die erste Wahl unter den Fügeverfahren im Karosseriebau (fast 40 % aller Fügeverfahren). Für das Punktschweißen empfehlen wir unsere Roboterbaureihe IRB 6700, passende Kabelpakete sowie unsere Schweißzangen.

 

Lichtbogenschweißen

Das Lichtbogenschweißen nutzt eine Schweißstromquelle, um zwischen einer Elektrode und dem Grundmaterial einen Lichtbogen zu erzeugen und aufrechtzuerhalten und so Metalle am Schweißpunkt zu schmelzen.

Aluminiumteile werden bei der Fahrzeugproduktion größtenteils mittels MIG-Schweißen (Metall-Inertgas-Schweißen) zusammengefügt. Diese Technik wird hauptsächlich angewendet, um Verbindungen zwischen Gussteilen und Strangpressprofilen sowie Blechteilen herzustellen.

Vorteile

  • Lichtbogenschweißen ist wegen seiner geringen Investitions- und Betriebskosten weit verbreitet
  • Hohe Prozessgeschwindigkeit und große Flexibilität
  • Ideal mit Robotern zu automatisieren
  • Lichtbogenschweißen schafft Verbindungen mit hoher Festigkeit

 

Laserschweißen

Laserschweißen ist eine Schweißtechnik, bei der mittels Laser mehrere Werkstücke aus Metall miteinander verbunden werden können. Der Laserstrahl bildet eine konzentrierte Hitzequelle, die schmale, tiefe Schweißnähte und hohe Verschweißungsgrade ermöglicht.

Vorteile

  • Hochwertige, sehr präzise Schweißnaht
  • Hohe Schweißgeschwindigkeiten
  • Viele Werkstoffe sind mittels Laserschweißen verschweißbar: Karbonstahl, HSLA-Stahl, Edelstahl, Titan und Aluminium
  • Mehrere Metallschichten können miteinander verschweißt werden
  • Schmale und schlanke Schweißnahtform

 

Remote-Laserschweißen

Beim Remote-Laserschweißen ist am Roboter ein Scan-Kopf montiert, der aus verstellbaren Spiegeln besteht. Diese können innerhalb von Millisekunden den Laserstrahl beliebig umpositionieren. 

Vorteile

  • Erhöhte Produktivität: Eine Remote-Laserschweißstation ersetzt bis zu fünf konventionelle Punktschweißstationen, da sie das vergleichsweise langsame Umpositionieren zwischen den Schweißvorgängen überflüssig macht.
  • Erhöhte Effizienz: Die Bearbeitungszeit ist viel kürzer: ein 4-kW-Laser ist sechsmal schneller als ein Punktschweißgerät, ein 6-kW-Laser ist etwa zehnmal schneller.
  • Es werden weniger Spannvorrichtungen benötigt
  • Geringe Betriebskosten

ABB arbeitet mit führenden Laserlieferanten zusammen, um erstklassige Remote-Laserschweißlösungen zu liefern.

 

Bolzenschweißen

Die Technik des Bolzenschweißens ähnelt der des Abbrennstumpfschweißens, bei der ein Verbindungselement oder eine eigens geformte Mutter auf ein anderes Metallteil, normalerweise ein Grundmetall oder Träger, geschweißt wird.

Bolzenschweißen verbindet ein bolzenförmiges Element mit einem anderen Metallteil, indem beide Teile mit einem Lichtbogen erhitzt werden. Der Bolzen wird üblicherweise mit einer flachen Platte verbunden, indem der Bolzen als eine der Elektroden genutzt wird.

Vorteile

  • Bolzenschweißen schafft starke und druckfeste Verbindungen
  • Bolzenschweißen kann auch in senkrechter oder Überkopfposition ausgeführt werden
  • Materialmischungen können gefügt werden, sofern eines der Materialien metallisch ist

 

Laserlöten

Laserlöten ist ein Fügeverfahren, bei der das Lot aufgeschmolzen und in den Fügespalt gegeben wird. Die Schmelze verbindet die beiden Bauteile.

Vorteile
  • Das Laserlöten ermöglicht stoffschlüssige Verbindungen und greift keine Zinklegierungen an, die vor vor Rost schützen
  • Es können unterschiedliche Metalle miteinander verlötet werden
  • Sehr schmale Wärmeeinflusszone

Laserlöten gewinnt zunehmend an Bedeutung, gerade im Karosseriebau bei sichtbaren Nähten, z.B. am Dach, am Heck oder an der C-Säule.