- Laut ABB-Umfrage „Automotive Manufacturing Outlook“ sorgen Lieferkettenprobleme für einen Umstieg vom Just-in-time-Ansatz zur verstärkten Lagerhaltung
- Aufgrund steigender Kosten und dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit rücken Effizienzsteigerungen durch Automatisierung in den Fokus
- Intelligente ABB-Lösungen auf der Basis autonomer mobiler Roboter (AMR) helfen bei der Bewältigung dieser komplexen Herausforderungen
Laut einer neuen, von ABB Robotics in Auftrag gegebenen Umfrage veranlassen Störungen der Lieferkette und steigende Materialkosten die globale Automobilindustrie dazu, die Prinzipien der schlanken Fertigung zu überdenken. Immer mehr Hersteller halten höhere Bestände vor und gehen von „Just-in-time“- zu „Just-in-case“-Strategien über, um sich gegen ungeplante Unterbrechungen zu schützen.
Bei der in Zusammenarbeit mit dem Branchenmagazin Automotive Manufacturing Solutions durchgeführten Umfrage wurden Branchenexpertinnen und -experten von Fahrzeugherstellern, Zulieferern und aus der Entwicklung befragt. Nach den drei größten Herausforderungen für die Automobilherstellung gefragt, nannten fast zwei Drittel (62 Prozent) der Teilnehmenden anhaltende Lieferkettenprobleme, während 41 Prozent die Auswirkungen steigender Material- und Komponentenpreise und 31 Prozent steigende Personalkosten und einen zunehmenden Personalmangel anführten. Die Umfrage ergab zudem, dass Hersteller auf eine verstärkte Lagerhaltung und die Abnahme großer Mengen setzen, um die Risiken durch Störungen an anderen Stellen der Lieferkette zu begrenzen. Gleichzeitig nutzen viele ein größeres Lieferantennetzwerk, um eine ausreichende Teileverfügbarkeit zu gewährleisten.
„Diese fundamentalen Veränderungen in der Fertigungslogistik erfordern smarte, effektive Lösungen“, betont Jörg Reger, Leiter der Business Line Automotive bei ABB Robotics. „ABB adressiert diese Herausforderungen direkt mit effizienteren und flexibleren Lösungen wie unseren autonomen mobilen Robotern, die den Transport kritischer Teile zur Montagelinie erheblich beschleunigen können.“
Laut Umfrage haben steigende Rohstoffkosten (62 Prozent) die Energiekosten (59 Prozent) als größte Besorgnis abgelöst. Der Energieeffizienz wird nach wie vor eine große Bedeutung eingeräumt (17 Prozent). Ebenso viele Befragte sind der Ansicht, dass ein strafferes Kostenmanagement für die Reaktion der Branche entscheidend ist. Seit ihrer Einführung im Jahr 2022 helfen Innovationen wie ABB PixelPaint dabei, Abfälle zu reduzieren und die Effizienz bei der Fahrzeuglackierung zu steigern. Dies wiederum ermöglicht Herstellern ein besseres Kostenmanagement und einen nachhaltigeren Betrieb.
An der ABB-Umfrage haben weltweit knapp 600 Branchenexpertinnen und -experten teilgenommen – darunter Verantwortliche von Fahrzeugherstellern und -zulieferern auf sämtlichen Management-Ebenen und aus der Entwicklung sowie Expertinnen und Experten aus der gesamten Automobilwelt.
Mehr Informationen, die gesamte Umfrage und Infografiken sind hier erhältlich.


