Konzernergebnis des 1. Quartals 2023: starker Start ins Jahr

  • Auftragseingang +1% auf 9450 Millionen US-Dollar, auf vergleichbarer Basis1 +9%
  • Umsatz +13% auf 7859 Millionen US-Dollar, auf vergleichbarer Basis +22%
  • Ergebnis der Geschäftstätigkeit 1198 Millionen US-Dollar
  • Operatives EBITA1 von 1277 Millionen US-Dollar, Marge1 bei 16,3%
  • Unverwässerter Gewinn je Aktie 0,56 US-Dollar, +78%2
  • Cashflow aus Geschäftstätigkeit4 282 Millionen US-Dollar
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Zusammenfassung des CEO

Die Kundenaktivitäten im ersten Quartal waren lebhaft. Trotz des sehr hohen Vergleichswerts im Vorjahr konnten wir den Auftragseingang bei einer positiven Entwicklung in drei der vier Geschäftsbereiche um 1 Prozent (9 Prozent auf vergleichbarer Basis) steigern.  

«ABB ist sehr gut ins Jahr gestartet mit einer positiven Entwicklung bei den meisten Kennzahlen, einschliesslich des Cashflows. Dies gibt uns die nötige Zuversicht, um unsere Prognosen für 2023 anzuheben.» CEO Björn Rosengren

Im Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation erhöhte sich der Auftragseingang gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem hohen Niveau der Vorjahresperiode, die unter dem Einfluss vorgezogener Bestellungen in einer Phase erheblicher Komponentenknappheit stand, ging er jedoch zurück. Besonders starke Dynamik herrschte im Geschäftsbereich Prozessautomation, wo der Auftragseingang das höchste Niveau der letzten Jahre erreichte.

Kräftiges Umsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen
In allen drei Regionen war ein positives Momentum zu beobachten. Wie bereits im Vorquartal waren wir nicht mit signifikanten Engpässen in der Lieferkette konfrontiert. Wir konnten daher Auftragsbestand in Kundenlieferungen umsetzen. Der Umsatz wuchs kräftig um 13 Prozent (22 Prozent auf vergleichbarer Basis), wobei alle Geschäftsbereiche zweistellige vergleichbare Zuwächse erzielten. Der Effekt der robusten Preis- und Volumenentwicklung konnte die deutlichen nachteiligen Auswirkungen von Wechselkursänderungen mehr als ausgleichen. Trotz des starken Umsatzwachstums haben wir unseren Auftragsbestand bei einem Book-to-Bill-Verhältnis von 120 Prozent weiter ausgebaut.

Marge auf über 16 Prozent erhöht
Erfreut war ich über die operative Umsetzung des höheren Umsatzes. Wir haben das operative EBITA um 28 Prozent auf 1277 Millionen US-Dollar gesteigert und die Marge um 200 Basispunkte auf 16,3 Prozent erhöht. Das ist das beste Ergebnis in einem ersten Quartal seit vielen Jahren. Zusätzlich zur guten operativen Performance wurde der Konzerngewinn durch positive Netto-Steuereffekte im Umfang von rund 200 Millionen US-Dollar gestützt, die mit der vorteilhaften Bereinigung bestimmter Steuerangelegenheiten aus dem Vorjahr – insbesondere in Verbindung mit dem Verkauf von Power Grids – zusammenhingen.

Auch Cashflow gesteigert
Der Cashflow verbesserte sich erfreulicherweise gegenüber dem Vorjahresquartal um 855 Millionen US-Dollar und entsprach damit unseren Erwartungen. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erreichte mit 282 Millionen US-Dollar ein hohes Niveau für ein erstes Quartal – ein starker Auftakt für ein Jahr, in dem ich eine gute Cashflow-Entwicklung erwarte.

Robuste Bilanz, um Wachstum zu unterstützen
Ich bin überzeugt, dass unsere Bilanz robust genug ist, um sowohl organisches als auch akquisitionsbedingtes Wachstum zu unterstützen, eine steigende, nachhaltige Dividende je Aktie über den Zeitverlauf zu ermöglichen und um Aktienrückkäufe als Mittel zur Ausschüttung von überschüssigen Barmitteln an unsere Aktionäre nutzen zu können. Anfang April haben wir unser neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 1 Milliarde US-Dollar lanciert, das bis März 2024 laufen wird.

Treibhausgasemissionen um 43 Prozent reduziert
Im Februar haben wir unseren ersten integrierten Geschäftsbericht veröffentlicht, einschliesslich unseres Nachhaltigkeitsberichts 2022, der solide Fortschritte in Richtung unserer Ziele für 2030 ausweist. Ein Highlight war die Reduktion unserer eigenen Treibhausgasemissionen um 43 Prozent, womit wir diese gegenüber dem Referenzjahr 2019 um insgesamt 65 Prozent verringert haben. Wir haben ausserdem ein neues Emissionsreduktionsziel für unsere Lieferkette festgelegt. Damit decken wir Lieferanten ab, die 70 Prozent unserer jährlichen Beschaffungsausgaben ausmachen. Wir haben das Konzept der Kreislaufwirtschaft bei ABB weiter gestärkt, indem wir klare Leistungskennzahlen für alle Phasen des Produktlebenszyklus definiert haben, von der Planung bis zum Ende der Nutzungsdauer. Den grössten positiven Umwelteffekt können wir mit der Bereitstellung von ressourceneffizienten Produkten für unsere Kunden erzielen. Die Nachfrage nach sauberer Energie und Energieeffizienz ist breit abgestützt und wird auf lange Sicht bestehen bleiben.  

Dekotierung an der NYSE
Nachdem wir seit 2001 an der New Yorker Börse (NYSE) kotiert sind, haben wir nun die Dekotierung beschlossen und planen letztlich die Deregistrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC. Der Hauptgrund liegt darin, dass der Zugang zu internationalen Aktienmärkten seit unserer Kotierung durch den digitalen Handel auf verschiedenen Plattformen breiter geworden ist. Wir halten eine Kotierung an drei Aktienmärkten daher nicht mehr für notwendig. Wir wollen unsere American Depositary Receipts (ADR) am oder um den 23. Mai 2023 dekotieren. Ab dem Zeitpunkt der Dekotierung werden die ADR von ABB in ein «sponsored» Level-I-Programm umgewandelt. Auf diese Weise können US-amerikanische Anleger weiterhin über ADR in ABB investieren. Vor dem Hintergrund des Ursprungs unseres Unternehmens bleiben die Aktien von ABB an der SIX Swiss Exchange und der schwedischen Nasdaq kotiert.

Schritt für Vereinfachung
Die Dekotierung und geplante Deregistrierung in den USA wäre ein weiterer Schritt in Richtung der fortgesetzten Vereinfachung und Effizienzsteigerung bei ABB. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass wir dem US-Markt, der im Jahr 2022 24 Prozent unseres Gesamtumsatzes beisteuerte, unverändert verpflichtet bleiben. Die USA sind für den Erfolg von ABB von zentraler Bedeutung, und etwa 85 Prozent unseres Umsatzes in den USA stammen aus lokal hergestellten Produkten. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein und der wachsenden Nachfrage nach sauberer Energie und Automation gerecht zu werden, investieren wir derzeit rund 170 Millionen US-Dollar in unsere US-Standorte.

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