- ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft kehrt am Wochenende für Doppel-Rennen nach Rom zurück
- ABB-Technologie unterstützt Projekt zur Elektrifizierung eines Strassenrundkurses in Italien
- ABB-Lösungen optimieren Energiebedarf und tragen so zur Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen bei
Die Strassen Roms werden an diesem Wochenende zur spektakulären Bühne für Elektromobilität, wenn die ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft für Runde 13 und 14 der neunten Saison wieder in Italien gastiert.
Als eine der längsten Strecken im Rennkalender (3,385 km) führt der Circuito Cittadino dell'EUR am Marconi-Obelisk und dem Colosseo Quadrato im Süden der Stadt vorbei. Der schnelle, anspruchsvolle Kurs zeichnet sich durch Bodenwellen, lange Geraden und Höhenunterschiede aus. Der Austragungsort ist bei den Fahrern sehr beliebt und verspricht ein packendes Rennwochenende.

Die Rückkehr der Elektro-Rennserie nach Italien hat für ABB besondere Bedeutung, da die branchenführenden E-Auto- und E-Bus-Ladestationen der Terra-Serie des Unternehmens am Standort San Giovanni Valdarno bei Arezzo produziert werden. Das Vorzeigewerk in puncto Digitalisierung und Nachhaltigkeit, in das 30 Millionen US-Dollar investiert worden sind, wurde von ABB im letzten Jahr eröffnet.
Karin Lepasoon, Chief Communications and Sustainability Officer von ABB, sagte: «Es ist grossartig, in Italien Elektromobilitäts-Technologie der Spitzenklasse zu präsentieren – einem Land, in dem ABB die Entwicklung der Elektromobilität engagiert vorantreibt und damit die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen unterstützt. Dass wir jetzt auch Ladepartner der Rennserie sind, verleiht dem Austragungsort zusätzliche Bedeutung. Der ‚ABB Formula E Race Charger’, mit dem die Boliden der dritten Generation aufgeladen werden, wurde in unserem Werk in San Giovanni Valdarno entwickelt.»
Neben der Produktion von konventionellen Ladelösungen erforscht ABB in Italien auch neue innovative Technologien. Die «Arena del Futuro» ist ein gemeinsames Innovationsprojekt für das induktive Laden von Elektrofahrzeugen, das vom italienischen Autobahnbetreiber «Autostrada Brebemi-Aleatica» entwickelt wurde. ABB ist einer der Infrastruktur-Anbieter für den Rundkurs von einem Kilometer Länge. Das Unternehmen installiert seine Lösung Sace Infinitus – den weltweit ersten gemäss IEC 60947-2 zertifizierten Leistungsschalter auf Halbleiterbasis – im DC-Umspannwerk, das die Erprobung und den Einsatz von DWPT-Technologie (dynamische drahtlose Energieübertragung) ermöglicht.
Die Förderung der Verbreitung von Elektroautos ist jedoch nur ein Bestandteil des Nachhaltigkeitsengagements von ABB in Italien. In seinem Werk in Frosinone produziert das Unternehmen mehr als 3,5 Millionen Leistungsschalter jährlich. Mit den Erkenntnissen, die mit dem ABB Ability Energy Manager gewonnen werden, konnte ABB in Frosinone den Energieverbrauch pro hergestelltem Leistungsschalter um 25 Prozent senken und die durchschnittlichen Scope-1- und Scope-2-CO2-Emissionen pro Produkt gegenüber 2019 um 33 Prozent reduzieren. Der Standort Frosinone ist zudem das erste Werk von ABB, das für die Vermeidung von Deponieabfällen die «UL2799A Environmental Claim Validation» in Platin erhalten hat. Das heisst, dass keine Abfälle des Standorts mehr auf Deponien entsorgt werden.

ABB teilt Beispiele für ihre Effizienz- und Nachhaltigkeitsgewinne mit Kunden, um ihnen die Umsetzung eigener Projekte zu erleichtern. Das Unternehmen Farina Presse mit Sitz in Suello (Lecco), das Pressen für die Warmumformung von Metallteilen und zugehörige Automatisierungssysteme entwickelt und herstellt, hat sich der Energie-Effizienzinitiative angeschlossen. Diese Initiative wurde von ABB ins Leben gerufen, um das gemeinsame Ziel der Effizienzsteigerung und Senkung des Strombedarfs umzusetzen. Durch die Integration von ABB-Technologien (Drehmomentmotoren und Frequenzumrichter ACS80 Multidrive) und KERS-Technologie konnte Farina Presse den Energiebedarf seiner Maschinen um 40 Prozent verringern.
ABB Italien engagiert sich zudem in Bildungsprojekten, um den Nachwuchs zu inspirieren. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt «Robocup 2023», das jungen Menschen die für die Roboterprogrammierung und -bedienung nötigen Kenntnisse und Erfahrungen vermitteln will. Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Wettbewerb teil. Das Finale fand im Mai im ABB Robotics Technology Center in Vittuone (Mailand) in Anwesenheit von mehr als 150 Personen statt, darunter Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler.

Das Rennwochenende in Rom ist die vorletzte Station der neunten Saison der ABB Formel E. Die Abschlussrennen finden am 29. und 30. Juli im Messezentrum ExCel in London statt.
ABB ist ein führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierung und Automation, das eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft ermöglicht. Die Lösungen des Unternehmens verbinden technische Expertise mit Software, um die Art und Weise, wie etwas hergestellt, bewegt, angetrieben und betrieben wird, zu verbessern. Auf der Grundlage von mehr als 130 Jahren Exzellenz sind die rund 105 000 Mitarbeitenden von ABB bestrebt, Innovationen voranzutreiben, um die Transformation der Industrie zu beschleunigen. www.abb.com