Ute wird immer wieder geerdet - Volunteergeschichten #25JahreGemeinsamStark

Ute wird immer wieder geerdet - Volunteergeschichten #25JahreGemeinsamStark

Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Die Special Olympics Einsätze erden sie und sind eine tolle Chance für Studierende den ABB-Spirit zu erleben: Ute Richter

Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?

Mein Name ist Ute Richter und ich bin verantwortlich für unsere Early Talents, was sich konkret in den Themen University Relations & Employer Branding bei ABB in Deutschland zeigt. 

Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?

Ich war bisher zweimal dabei und hatte immer die Chance auch Studierende von Hochschulen und Universitäten mitzunehmen, die dann den ABB-Spirit erleben und ihr Netzwerk aufbauen konnten.

Was waren deine persönlichen Highlights bisher?

Das erste Mal bin ich als Volunteer mitgefahren, weil Studierende zusammen mit ABB auf die Special Olympics gefahren sind. Es war quasi ein Teil meines Jobs. Seit 2022 ist die Aktion ein fester Bestandteil der Aktivitäten für Studierende von Hochschulen und Universitäten in Deutschland. Mittlerweile ist die Resonanz auf die Aktion sehr groß. Von Mal zu Mal fällt es mir schwerer auszuwählen. Und alle sind begeistert. Sowohl von den Special Olympics als auch von ABB. Yann Le Coq und Tugce Özkepir waren als Studierende 2022 bei meiner ersten Teilnahme dabei. Beide wurden so entflammt, dass sie immer wieder mitfahren wollen und nun auch beide bei ABB arbeiten.

Ute mit Ihren Studierenden in Berlin. ©ABB
Ute mit Ihren Studierenden in Berlin. ©ABB
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Gibt es eine besondere Begegnung oder ein Erlebnis bei Special Olympics, das dir in Erinnerung geblieben ist?

Meine ersten Special Olympics waren die Spiele in Berlin. Dort waren wir alle beim Fußball eingeteilt. Ich betreute eine Jugendmannschaft von einer Schule aus der Nähe von Bretten. Ein Schüler, Nico, fiel mir besonders auf.  Er muss etwa 14 Jahre alt gewesen sein und lebt schon seit Jahren in einer betreuten WG. Manchmal stand er total verloren auf dem Spielfeld. Bemerkte oft gar nicht, wenn der Ball zu ihm kam. Er ließ keinen an sich heran.

Irgendwie wurde mein Mutterinstinkt geweckt, sodass ich mich etwas mehr um ihn gekümmert habe. Am Ende der Spiele öffnete er sich ein wenig. Ich durfte durch seine Brille schauen, die total verkratzt war. Hat er überhaupt etwas auf dem Spielfeld sehen können? Ich bat seine Betreuer, dringend zu veranlassen, dass er eine neue Brille bekommt. Dann sprach er sogar ein wenig mit mir. Er erzählte, die Fahrt nach Berlin sei das größte Erlebnis seines Lebens. Und er möchte einmal gerne ICE fahren. Ich hätte weinen können. So einfach kann Glück sein.

Was motiviert dich, immer wieder als Volunteer bei den Special Olympics mitzumachen?

Die Special Olympics erden mich. Es gibt einfach nichts Schöneres, als diese natürliche, von Herzen kommende Freude zu erleben und diese strahlenden Augen zu sehen. Die eigenen Probleme erscheinen dann ganz klein.

Was würdest du jemandem erzählen, der noch nie bei den Special Olympics dabei war, um ihn oder sie zu motivieren, sich zu engagieren?

Da gibt es nichts zu erzählen, denn: Das musst Du erleben! 

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