Matthias war bei den ersten Spielen dabei - Volunteergeschichten #25JahreGemeinsamStark

Matthias war bei den ersten Spielen dabei - Volunteergeschichten #25JahreGemeinsamStark

Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Das erste Mal direkt im Jahr 2000 dabei und seit 2022 auch im Projektteam: Matthias Ullrich

Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?

Mein Name ist Matthias Ullrich und ich bin Ausbildungsleiter für gewerblich-technische Berufe im ABB Ausbildungszentrum in Heidelberg, in dem wir junge (oder junggebliebene) Nachwuchskräfte mit einer fundierten Grundausbildung versorgen.

Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?

Ich war inzwischen schon 18 mal bei diversen Sommer- und auch Winterspielen dabei, wobei meine erste Teilnahme als Volunteer im Jahr 2000 in Berlin stattfand.

Was waren deine persönlichen Highlights bisher?

Nach all den Jahren der Teilnahme an Nationalen Spielen, auch einmal bei den Weltspielen dabei gewesen sein zu dürfen. Eines von wirklich sehr vielen Highlights: Der morgendliche- singende und tanzende - Einzug ins Wettkampfstadion mit der Delegation aus Ghana. Oder aber in den Jahren zuvor, als ein Athlet, der vor lauter Ansporn und Ehrgeiz über die Ziellinie hinausrannte und erst wieder eingefangen werden musste. Oder aber die Athletin, die im 400m-Rennen stoppte und zurücklief, um ihrer gestürzten Konkurrentin wieder auf die Beine zu helfen. Oder aber, als ich als Fahnenträger u.a. mit Markus Wasmeier und Axel Schulz, bei der Eröffnungsfeier zusammen ins Stadion einlief. Oder, als mir ein Athlet bei der Siegerehrung heulend vor Freude um den Hals fiel, sich bedankte und sich freute, dass er es ins Ziel geschafft hatte. Und dies nicht auf einen Podest-Platz, sondern auf den siebten Platz. Oder als wir Volunteers mit der Pistenraupe ständig zum örtlichen Bauhof fuhren und den Aufbau einer „gscheiten“ Siegerehrungstribüne komplett selbst organisierten und ausführten. Oder, oder, oder, oder…

Ich könnte noch so viel mehr erwähnen, denn es gab soooo viele Highlights. Und natürlich, dass ich Teil des mega tollen ABB Projektteams für Special Olympics sein durfte und so manch (Abend-)Event zusammen mit Bianca (ganz liebe Grüße nach Friedberg 😊) beplanen konnte.

Bianca und Matthias beim Aufruf - unser Dreamteam für die Eventplanung. ©ABB
Bianca und Matthias beim Aufruf - unser Dreamteam für die Eventplanung. ©ABB
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Wie haben die Special Olympics deine Sichtweise auf Inklusion und Vielfalt verändert?

Es hat meinen Respekt den Athletinnen und Athleten, Angehörigen und Betreuerinnen und Betreuern gegenüber enorm gesteigert. Man kann es sich als Mensch ohne Handicap nicht ausdenken (sofern nicht selbst im Familien-/Bekanntenkreis damit erfahren), zu welch Leistungen sie alle im Stande sind und diese täglich bestmöglich abrufen. Ganz großen Respekt!

Wie würdest du die Atmosphäre und den Geist der Special Olympics beschreiben?

Ehrlichkeit in seiner reinsten Form, wahrer Sportsgeist und immer wieder Spaß mit „Emotionen pur“. Jeder von uns der selbst auf Wettkämpfen mit seinem Verein unterwegs ist, oder in den Medien die großen „Stars“ verfolgt, sieht meist vor Ehrgeiz und Erfolg (Gold oder Silber!!) strotzende Wettkämpfer. Jeder sieht wirklich nur sich/sein Team und den unbedingten Erfolg.

Bei den Special Olympics ist dies nicht so. Selbstverständlich herrscht hier auch großer Ehrgeiz und Einsatz, aber nicht um alles in der Welt. Hier erfreut man sich auch an ganz kleinen Dingen. Man fiebert mit den anderen und lacht mit ihnen. Nicht über sie. Die Spiele erden einen und zeigen auf, wie gut es einem doch meistens geht, es aber leider allzu oft vergisst, bzw. das wahre Glück nicht sieht.

Wie hat sich dein Leben durch dein Engagement bei den Special Olympics verändert? Was verbindest du mit Special Olympics?

Im Laufe der Jahre haben sich so viele Freundschaften innerhalb der ganzen Volunteer-Community ergeben, mit denen man auch unterjährig – außerhalb von Special Olympics – im Kontakt steht und sich trifft/austauscht. Und dies weit über die Landesgrenzen hinaus. Somit waren alle meine Teilnahmen ein Gewinn von ganz persönlicher Natur, was einem schließlich auch nicht jedes Unternehmen ermöglicht.

Ebenso freut man sich jedes Mal aufs Neue, wenn man an den Sportstätten eintrifft und die vielen über die Jahre hinweg bekannten Gesichter unter den Special Olympics Offiziellen sieht und man hört: „Ach, jetzt wird alles gut. Unsere ABB`ler sind wieder dabei.“

Daher zum Schluss: Dankeschön an alle!

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