Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Mit dem Fahrrad von Hamburg nach Berlin zu den Spielen: Martin Schiefer
Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?
Meine Name ist Martin Schiefer und ich leite den lokalen Geschäftsbereich Marine & Ports für ABB in Deutschland an unserem Standort in Hamburg.
Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?
Ich war bereits neunmal dabei. Beim ersten Mal hat mich die Idee zu helfen angesprochen und ich finde es immer wieder spannend und auch bereichernd Menschen zu helfen, weshalb ich dann immer wieder dabei war.
Was waren deine persönlichen Highlights bisher?
Meine besten Spiele waren die Nationalen Sommerspiele in Berlin, bei denen ich die ganze Woche eine Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern unterstützt habe. Dabei baut man eine ganz andere Beziehung auf.

Gibt es eine besondere Begegnung oder ein Erlebnis bei Special Olympics, das dir in Erinnerung geblieben ist?
Besonders war für mich ein Langlauf Wettbewerb in der Kurzstrecke bei dem die erste im Ziel alles hat liegen lassen und die Piste zurückgelaufen ist, um ihre Freundin anzufeuern und sich mehr für ihre Freundin gefreut hat als über ihren eigenen Sieg.
Der Spaß bei der Betreuung der Sportlerinnen und Sportler, die alle auf unterschiedliche Weise wahrgenommen werden wollen und die unterschiedlichste Unterstützung suchen, motiviert mich dabei stets mein Bestes zu geben.
Wie würdest du die Atmosphäre und den Geist der Special Olympics beschreiben?
Bei allen Spielen war immer der besondere Geist bei den Beteiligten zu spüren, auch wenn etwas nicht besonders lief, Material gefehlt hat, wurde organisiert, improvisiert bis der Aufbau oder der Ablauf so wurde wie er gefühlt sein sollte. Das hat mich auch darin bestärkt, mit mehr Gelassenheit an die Begegnung mit Menschen zu gehen und dies auch im normalen Arbeitsalltag zu nutzen.
Wie hat sich dein Leben durch dein Engagement bei den Special Olympics verändert? Was verbindest du mit Special Olympics?
Ich weiß nicht, ob mich Special Olympics verändert hat oder nur meine hilfsbereite Ader verstärkt hat. Durch meine Einsätze nehme ich in der Öffentlichkeit wahr, dass mehr über Inklusion berichtet wird und nicht nur bei den Spielen.