Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Er ist selbst sportlich aktiv und schätzt es sehr, dass Menschen durch Sport selbstbewusster werden: Ragnar Schierholz
Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?
Mein Name ist Ragnar, ich bin seit gut 18 Jahren bei ABB - derzeit als Global Cyber Security Portfolio Manager, Process Automation in der Geschäftseinheit Energy Industries.
Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?
Ich war bisher dreimal Volunteer bei Special Olympics.
Was waren deine persönlichen Highlights bisher?
Bei den Nationalen Spielen in Berlin durfte ich eine Fußballmannschaft betreuen – eine Wettkampfwoche mit den gleichen Athleten, jeden Tag – bei Regen und Sch…-Wetter zusammen warten, bis der Platz wieder bespielbar war, bei stechender Sonne schauen, dass die Jungs immer genug Wasser hatten, bei Spielen anfeuern, bei Siegen mitfeiern und bei „Klatschen“ wiederaufbauen. Das war toll!
Und der krönende Abschluss dann die Siegerehrung als Medaillen-Tablett-Träger Philipp Lahm unterstützen – und hautnah erlebt, wie ein gestandener Ex-Profi und Fußballweltmeister die Begeisterung und den Stolz der SO Athleten mitgeht und anfacht!

Wie haben die Special Olympics deine Sichtweise auf Inklusion und Vielfalt verändert?
Special Olympics hat das Thema für mich viel greifbarer gemacht. In meinem direkten Umfeld gibt es niemanden (mehr), der bspw. mit geistiger Beeinträchtigung lebt. Aber durch SO ist das wieder viel näher an mich herangerückt und auch meine Kinder haben das indirekt miterfahren – und inzwischen durch Mitschüler im integrativen Schulkonzept ähnliche eigene direkte Kontaktpunkte, bei denen sie klar die Parallelen erkennen.
Gibt es eine inspirierende Geschichte eines Athleten oder einer Athletin, die du gerne teilen möchtest?
Ich bin ich immer wieder mit einer Tasse Kaffee vom ABB Zelt zum Treffpunkt mit „meiner“ Mannschaft gekommen. Am zweiten Tag morgens hat mich dann ein Spieler gefragt, wo es den Kaffee gibt und wir haben dann zusammen für ihn und die beiden Trainer Kaffee geholt. Am letzten Tag hat er mir dann gesagt, ich sei wie ein Bruder für ihn. ♥️
Wie hat sich dein Leben durch dein Engagement bei den Special Olympics verändert? Was verbindest du mit Special Olympics?
Dass sich mein Leben verändert hätte, wäre vermutlich ein bisschen zu viel gesagt. Aber das Thema Inklusion ist dadurch für mich präsenter und greifbarer geworden. Was ich mit SO verbinde, ist zum einen das Gefühl, Teil etwas wunderbarem Ganzen zu sein, einen kleinen Beitrag geleistet zu haben, dass andere Menschen eine tolle und für sie extrem wertvolle Erfahrung machen durften. Und zum anderen – persönlich für mich – verbinde ich mit SO eine Gruppe von Menschen, die ich kennenlernen durfte und die meinen Horizont erweitert haben und die mir an ganz konkreten Beispielen gezeigt haben, dass es da draußen noch ganz viele tolle Menschen gibt, die alle auf ihre Art dazu beitragen, dass die Welt ein Stück besser wird.