Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Gemeinsam mit einem Helfer mit geistiger Beeinträchtigung war er als Tandem-Helfer aktiv: Thomas Rose
Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?
Mein Name ist Thomas Rose und ich arbeite in Hannover im Bereich IEC Niederspannungsmotoren im Innendienst. Dabei erstelle ich Angebote, kläre Kundenfragen und andere Dinge, die per E-Mail so „reinschneien“. Am Standort Hannover bin ich Ansprechpartner für Aktivitäten seitens des Betriebssports (BSG ABB & Hitachi Energy e.V.).
Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?
Ich war bislang viermal bei den Special Olympics helfend tätig, zweimal im Winter und zweimal im Sommer.
Was waren deine persönlichen Highlights bisher?
Mein persönliches Highlight bislang war der Einsatz bei den Special Olympics im Sommer 2022, bei denen ich als „Tandempartner“ tätig war. Dabei verschmelzen ein Mensch mit geistiger Beeinträchtigung und ein Mensch ohne Beeinträchtigung zu einem Helfer.

Gibt es eine besondere Begegnung oder ein Erlebnis bei Special Olympics, das dir in Erinnerung geblieben ist?
Die Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022, gleichzeitig die Generalprobe für die Special Olympics World Games 2023, waren für mich in der Weise ein Höhepunkt, als dass ich dort das Leben und Miteinander inklusiv erleben konnte. Ich durfte ein wenig in den Alltag und den Rhythmus meines Tandempartners eintauchen und bekam so einen Einblick in eine ganz neue Tages- und Lebensstruktur.
Wie haben die Special Olympics deine Sichtweise auf Inklusion und Vielfalt verändert?
Speziell die Special Olympics im Tandem, aber auch die anderen Veranstaltungen, wie auch die Vorbereitungen/Schulungen im Vorfeld der Spiele, haben meine Sichtweise auf Inklusion und Vielfalt belebt und erweitert. Was für mich normal und vielleicht auch geringfügig erscheint, ist für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oft schwierig und im sportlichen Wettkampf ein persönlicher Rekord.
Diese oft grenzenlose Freude bei den Sportwettkämpfen und am Rande sind mitreißend und Motivation zugleich, Dinge im Alltag positiv zu erleben und kleine Dinge mit großer Freude zu tun und zu erleben. Ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn bei der Eröffnung der SO-Spiele der Eid der Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern und Kampfrichterinnen und Kampfrichtern gesprochen wird: „Ich will gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“
Wie würdest du die Atmosphäre und den Geist der Special Olympics beschreiben?
Die Atmosphäre und den Geist der Special Olympics empfinde ich als offen und ehrlich. Es ist ein herzliches Miteinander, mit Respekt und Anerkennung des Gegenübers. Dieses Miteinander mit den Athletinnen und Athleten, Betreuerinnen und Betreuernn, dem Orga-Team und den Kolleginnen und Kollegen ist immer wieder eine Bereicherung.