Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Als sportlicher Familienvater ist er davon überzeugt, dass Sport alle Menschen verbindet: Kevin Sommerfeldt
Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?
Ich bin Kevin, 32 Jahre alt, Fitnessenthusiast und leidenschaftlicher Familienvater. Nach meinem dualen Studium bei ABB habe ich in verschiedensten Rollen im Geschäftsbereich Elektrifizierung gearbeitet. Aktuell bin ich als Produktionsleiter für zwei Produktreihen bei der ABB Stotz-Kontakt GmbH in Heidelberg beschäftigt.
Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?
Die World Games 2023 in Berlin waren meine ersten und bisher einzigen Erfahrungen mit den Special Olympics. Ich hatte mich damals angemeldet, um vor allem die Athletinnen und Athleten dabei zu unterstützen eine großartige Zeit zu haben bei einer Sache, die sie lieben.
Die Spiele in Berlin waren für mich gleichzeitig ein Schlüsselerlebnis. Die Interaktionen mit den Athletinnen und Athleten, das Feiern ihrer Erfolge und die Gemeinschaft, die während der Spiele entstand, war für mich Grund genug mich auch für die kommenden Spiele zu bewerben.
Was waren deine persönlichen Highlights bisher?
Die Freude und den Stolz mitzuerleben, den die Athletinnen und Athleten ausstrahlen, wenn sie kurz davor sind ihre Höchstleitung zu erbringen, war für mich mein persönliches Highlight. Ich fand es absolut beeindruckend zu sehen, wie sie teilweise voller Tatendrang und teilweise sehr aufgeregt und nervös an den Start gingen, um dann ihr Bestes zu geben. Teil der positiven und unterstützenden Umgebung der Special Olympics zu sein ist ein sehr bestärkendes Gefühl.

Gibt es eine besondere Begegnung oder ein Erlebnis bei SO, das dir in Erinnerung geblieben ist?
Eine besonders eindrucksvolle Begegnung war die mit einem Athleten, der trotz Einschränkungen eine bemerkenswerte Leistung im Kugelstoßen gezeigt hat. Der Moment, als dieser Athlet nach dem Wettkampf von seinen Mitstreitern umarmt wurde und alle gemeinsam den Erfolg feierten war für mich ein Erlebnis, das im Gedächtnis blieb. Dieser Moment hat mir gezeigt, wie Sport Menschen zusammenbringen und Barrieren überwinden kann. Zudem durfte ich viele neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen, mit denen ich bis heute Kontakt habe und regelmäßig treffe, obwohl wir an unterschiedlichen Standorten arbeiten.
Wie haben die Special Olympics deine Sichtweise auf Inklusion und Vielfalt verändert?
Die Special Olympics haben meine Perspektive auf Inklusion und Vielfalt erheblich erweitert, indem sie in mir das Bewusstsein dafür schärften, dass jeder Mensch, unabhängig von seinen Fähigkeiten, einzigartige Talente hat. Ich konnte erkennen, dass die Spiele ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen fördern, mit denen Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen konfrontiert sind, und zeigen, wie wichtig es ist, eine Umgebung zu schaffen, die Akzeptanz und Unterstützung bietet.
Was motiviert dich, immer wieder als Volunteer bei den Special Olympics mitzumachen?
Die Freude und Erfüllung, die man bei der Unterstützung der Athletinnen und Athleten erfährt, sind für mich der wesentliche Faktor weiterhin als Volunteer bei den Special Olympics mitzumachen. Es bietet eine Gelegenheit, Teil einer sehr inspirierenden Gemeinschaft zu sein, in der jeder Erfolg gefeiert wird, egal wie groß oder klein er auch sein mag. Die Dankbarkeit der Athletinnen und Athleten, hat eine tiefgreifende Wirkung und motiviert, weiterhin zu helfen und sich zu engagieren. Ich kann die Teilnahme als Volunteer bei den Special Olympics jedem wärmstens empfehlen.