Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Er rät zur Vorsicht, denn einmal damit angefangen, kam er nicht mehr davon los: Pascal Weidlich
Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?
Hi, mein Name ist Pascal Weidlich. Ich bin seit diesem Jahr der HSE Manager am Standort ABB Striebel & John in Sasbach.
Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?
Leider habe ich die Möglichkeit als Volunteer bei den Special Olympics teilzunehmen zu spät für mich entdeckt. Daher war ich erst zweimal mit dabei. Ich war 2023 bei den Sommerweltspielen in Berlin mit dabei, wie auch 2024 bei den Winterspielen in Thüringen.
Was waren deine persönlichen Highlights bisher?
Ich hatte das Glück, dass meine erste Teilnahme gleich bei den Weltspielen in Berlin war. Hier war natürlich alles nochmal größer. Die ganze Stadt stand im Zeichen der Special Olympics. Die unterschiedlichen Athletinnen und Athleten aus den unterschiedlichen Nationen – überall waren sie zu sehen. In Bussen, Bahnen oder irgendwo in der Stadt. Haben sie dich anhand deines „Volunteer T-Shirts“ erkannt, kamen sie auf dich zu, haben freudestrahlend das Gespräch gesucht oder ihre gewonnene Medaille gezeigt – die Platzierung war meist egal. Die Teilnahme an sich, die Freude dabei sein zu dürfen und der Spaß beim Sport stand im Vordergrund und war überall zu spüren. Zusammengefasst waren die Weltspiele in Berlin für mich ein einziges „Wow-Erlebnis“.

Gibt es eine besondere Begegnung oder ein Erlebnis bei Special Olympics, das dir in Erinnerung geblieben ist?
Ein Leichtathlet aus den USA, sein Name war Kellen. Mit ihm habe ich irgendwie eine besondere Verbindung aufgebaut. Nach jedem Zieleinlauf seiner Sprints kam er immer zu mir und hat sich mit mir gefreut. Auch hier war die Platzierung meist egal. Er war immer voller Energie, super happy und allgemein total positiv gestimmt.
Nach seinem letzten Lauf habe ich ihn auf dem ganzen Gelände gesucht, um noch ein Erinnerungsbild mit ihm zu schießen. Glücklicherweise habe ich ihn tatsächlich bei seinen Eltern gefunden. Nachdem ich seinen Vater um Erlaubnis gefragt hatte, war auch er super stolz und hat gleich angeboten, das Bild von uns zu schießen. Das war einer meiner Lieblingsmomente!
Was würdest du jemandem erzählen, der noch nie bei den Special Olympics dabei war, um ihn oder sie zu motivieren, sich zu engagieren?
Wenn man es sich zeitlich einrichten kann, muss man es einmal erlebt haben. Es gibt keinen Ort an dem von morgens bis abends nur freudestrahlende Gesichter zu sehen sind – sei es von den Athletinnen und Athleten oder von uns Volunteers – einfach magisch! Aber es ist mit Vorsicht zu genießen. Denn fängt man einmal damit an, kommt man davon nicht mehr los. 😊