Steffi hat die ersten Special Olympics Geh-Versuche miterlebt - Volunteergeschichten #25JahreGemeinsamStark

Steffi hat die ersten Special Olympics Geh-Versuche miterlebt - Volunteergeschichten #25JahreGemeinsamStark

Seit 25 Jahren ist ABB bereits Premium Partner von Special Olympics Deutschland. Mehr als 3600 Mitarbeitende haben in dieser Zeit bereits bei den nationalen Sommer- und Winterspielen unterstützt. Um diese Vielfalt und Erfahrungen sichtbar zu machen, wurden 25 Kolleginnen und Kollegen ihre Volunteergeschichten interviewt. Bei den ersten Special Olympics Geh-Versuchen war sie schon dabei: Stephanie Sonneck

Wer bist du und was machst du beruflich bei ABB?

Hallo, ich bin Stephanie Sonneck 50 Jahre alt und arbeite nun schon seit fast 25 Jahren für ABB am Standort Mannheim. Meine ersten 15 Jahre im Konzern habe ich in verschiedenen Positionen in der ABB Unternehmenskommunikation verbracht und dort sozusagen die ersten Special Olympics (SO) Gehversuche von ABB live miterlebt. Seit 2015 bin ich Referentin des Europäischen Betriebsrats – aber immer noch mit Special Olympics eng verbunden.

Wie oft warst du schon als Volunteer bei den Special Olympics dabei?

Als Volunteer war ich tatsächlich erst zweimal dabei: 2023 bei den Weltspielen in Berlin und 2024 bei den Winterspielen in Thüringen. Meine Geschichte mit Special Olympics ist aber schon viel länger: 2001 konnte ich die einmalige Atmosphäre das erste Mal erleben. Damals habe ich im Special Olympics Projektteam in der Unternehmenskommunikation gearbeitet.

Von 2003 bis 2005 war ich dann Projektleiterin Special Olympics. Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen war ich der Kontakt zu den Verantwortlichen bei SO Deutschland, die damals noch in Würzburg beheimatet waren. Wir haben für die ABB-Mitarbeitenden die Einsätze vorbereitet, von der Organisation des Hotels und des ABB-Zelts, über die Einsatzgebiete der Volunteers bis hin zur Organisation des Volunteer- oder Kundenabends. Das war eine tolle, unvergessliche Zeit, an die ich seit 2022 als Mitglied des ABB SO Projektteams wieder anknüpfen kann. Insgesamt war ich ungefähr 16-mal bei Nationalen, Landes- oder Weltspielen von Special Olympics dabei.

Was waren deine persönlichen Highlights bisher?

Da sind unendlich viele kleine Momente, die mir viel bedeuten, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die Tränen der Freude hervorrufen. Das sind vor allem die Erlebnisse mit den Athletinnen und Athleten, aber auch Begegnungen mit ABB-Kolleginnen und Kollegen.

center

Ein besonders grandioser Moment war für mich der Einmarsch ins Stadion mit der deutschen Delegation bei den Weltspielen 2003 in Dublin, Irland, ein „Once in a life time-Moment“. Knapp 80.000 jubelnde Menschen, Zuschauer und Athleten, haben damals im Croke Park Stadium für Gänsehautatmosphäre gesorgt. Die Freude und das Miteinander waren gigantisch. Gekrönt vom Auftritt Nelson Mandelas, der, als großer Anhänger und Unterstützter der Idee von Special Olympics, die Spiele eröffnete. Von diesen Weltspielen, damals übrigens die ersten Weltspiele außerhalb von Nordamerika, werde ich wohl noch meinen Enkelkindern erzählen. Wie kam ich dazu? Ich hatte ganz kurzfristig die Ehre 14 Tage lang die deutsche Special Olympics Delegation als Presseverantwortliche zu begleiten, weil die eigentliche Pressesprecherin von Special Olympics erkrankt war.

Wie haben die Special Olympics deine Sichtweise auf Inklusion und Vielfalt verändert?

Ich habe mir vor der Begegnung mit diesen inspirierenden, herzlichen, direkten und motivierenden Menschen nur wenig Gedanken um Inklusion gemacht. Das hat sich seitdem grundlegend geändert. Vielfalt bedeutet die Anerkennung und Wertschätzung der Unterschiede zwischen Menschen, es bedeutet, diese Unterschiede als Bereicherung und nicht als Hindernis zu sehen. Jedes Leben ist einzigartig, jeder Mensch ist wertvoll – diese Maxime prägt mich seitdem. Wir sollten alle mit mehr Offenheit im Herzen und im Kopf durch die Welt gehen.

Was würdest du jemandem erzählen, der noch nie bei den Special Olympics dabei war, um ihn oder sie zu motivieren, sich zu engagieren?

Die einzigartige Atmosphäre der Special Olympics lässt sich nur im Ansatz beschreiben, man muss „es“ einfach erlebt haben. Gemeinschaft, Zusammenhalt, Spaß, Freude, Begeisterung, persönliches Wachstum, Ehrlichkeit, Energie, Perspektive erweitern, Empathie, Unterstützung, Ermutigung und Dankbarkeit – ein paar Begriffe, die eigentlich jeden positiv stimmen und motivieren sollten. Einfach mal machen, es  könnte, nein, es wird gut werden.

Links

Kontaktieren Sie uns

Downloads

Diesen Artikel teilen

Facebook LinkedIn X WhatsApp