ABB erweckt von KI gestaltete Street Art zum Leben

ABB erweckt von KI gestaltete Street Art zum Leben

  • ABB-Roboter lackiert KI-gestaltetes Wandbild live auf dem tschechischen Street Art Festival „City=Gallery“
  • Öffentliche Online-Abstimmung bestimmt Stil und Thematik des Kunstwerks
  • ABB, der Škoda Auto Endowment Fund, Škoda Auto, City=Gallery und PPG arbeiten zusammen, um Präzisionstechnik mit Community Art zu verschmelzen

ABB hat fortschrittliche Robotik mit künstlicher Intelligenz (KI) kombiniert, um ein einzigartiges Kunstwerk für das Street Art Festival „City=Gallery“ in Mladá Boleslav zu erschaffen. In der tschechischen Stadt befindet sich auch das Stammwerk des Automobilherstellers Škoda. In Zusammenarbeit mit dem Škoda Auto Endowment Fund, Škoda Auto, dem Lackhersteller PPG und den Organisatoren des Festivals ließ ABB einen Roboter vom Typ IRB 5500 ein großes, vollständig durch KI entstandenes Wandbild lackieren. Die Grundlage hierfür bildeten Ideen aus der Bevölkerung.

„Wir freuen uns, die Robotik aus der Fabrik heraus und mitten ins öffentliche Leben zu bringen“, betont Jörg Reger, Leiter der Business Line Automotive bei ABB Robotics. „Wir demonstrieren nicht nur Präzisionstechnik, sondern zeigen, wie Technologie auf die kreativen Ideen von Menschen reagieren und sie auf interaktive und inspirierende Weise zum Leben erwecken kann.“

Per Online-Abstimmung konnte die Öffentlichkeit dabei helfen, Stil, Stimmung und Thematik des Wandbildes zu bestimmen. Die Ergebnisse wurden anschließend von Škoda Design so aufbereitet, dass sie als Input für die KI-Tools zur Gestaltung des Kunstwerks genutzt werden konnten.“. Der mit der preisgekrönten PixelPaint-Technologie ausgestattete ABB-Roboter setzte das Design anschließend mit höchster Präzision an der Wand der Pastelka-Kunstschule um. PixelPaint nutzt 1.000 einzeln gesteuerte Düsen, die ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker funktionieren.

„Als internationales Unternehmen weiß Škoda Auto, dass Innovation und Nachhaltigkeit nur mit starken lokalen Wurzeln möglich sind. Durch den Škoda Auto Endowment Fund unterstützen wir seit Langem öffentliche Räume, Bildung und Innovation in der Region Mladá Boleslav. Das robotergestützte Kunstprojekt ist ein perfektes Beispiel hierfür. Es bringt Kunst, neue Technologien und die Beteiligung der Bevölkerung so zusammen, dass diese Werte auf den Wänden unserer Stadt sichtbar werden. Es macht deutlich, wie stark ein Unternehmen von engagierten lokalen Gemeinschaften profitieren kann. Deshalb handeln wir lokal, um international stark zu bleiben und sind stolz darauf, zum vierten Mal an der Organisation des City=Gallery-Festivals mitzuwirken“, erklärt der Direktor des Endowment Funds Ladislav Kučera.

Die ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelte PixelPaint-Technologie von ABB ist in der Lage, filigranste Muster in einem einzigen Durchgang ohne Maskieren zu lackieren und eignete sich hervorragend, um das KI-generierte Bild in ein großflächiges Wandgemälde zu übertragen.

Der Lackhersteller PPG stellte einen fortschrittlichen, speziell für PixelPaint entwickelten wasserbasierten Basislack bereit, um ein zuverlässiges Ergebnis und eine hohe Präzision zu gewährleisten. Für das Wandbild wurde das Lacksystem von PPG an die besonderen Anforderungen der Straßenkunst angepasst. Es umfasst eine schnell trocknende Grundierung sowie einen witterungsbeständigen Decklack mit UV-Schutz.

Das Anfertigen des Bildes durch den Roboter fand am 4. und 5. September 2025 live statt und war eine der Hauptattraktionen des Festivals. Mit ihrer richtungsweisenden Zusammenarbeit präsentierten ABB, der Škoda Auto Endowment Fund, Škoda Auto, das „City=Gallery“-Festival und PPG erstmalig ein robotergestütztes Kunstprojekt auf der Veranstaltung.

Das „City=Gallery“-Festival folgt einer langen Tradition, bei der öffentliche Räume in Freiluftgalerien verwandelt werden, was in Städten weltweit großen Anklang findet. Die diesjährige Ausgabe in Mladá Boleslav bot eine neue Dimension, die Kunst, Technologie und Gemeinschaft in einer Live-Kollaboration vereint. Sie zeigt, wie Menschen und Maschinen gemeinsam kreativ sein können – und wie lokale Stimmen Teil einer größeren kulturellen Bewegung werden.

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