ABB investiert 30 Millionen US-Dollar in ihr Werk in Ratingen

ABB investiert 30 Millionen US-Dollar in ihr Werk in Ratingen

  • Ausbau der Produktionskapazitäten für Mittelspannungstechnologien zur Unterstützung der Netzmodernisierung
  • Teil eines europaweiten ABB-Investitionsprogramms von über 200 Millionen US-Dollar
  • Über 100 neue Arbeitsplätze innerhalb der nächsten drei Jahre in Ratingen

Der steigende Strombedarf verändert die Anforderungen an die Energieinfrastruktur grundlegend. Nach Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) wächst der Anteil von Strom am gesamten Endenergieverbrauch bis 2030 von rund 20 auf knapp 30 Prozent. Damit nimmt auch der Bedarf an Ausbau und Modernisierung der Stromnetze deutlich zu.

Vor diesem Hintergrund investiert ABB 30 Millionen US‑Dollar (entspricht etwa 26 Millionen Euro) in ihr Werk in Ratingen bei Düsseldorf, um Kunden bei der Anpassung und Weiterentwicklung ihrer Energieinfrastruktur zu unterstützen. Die Investition stärkt die Produktion von Mittelspannungstechnologien und beschleunigt den Übergang zu Lösungen der nächsten Generation für die Stromverteilung. Innerhalb der nächsten drei Jahre entstehen am Standort über 100 neue Arbeitsplätze.

Die Investition in Ratingen ist Teil eines konzernweiten ABB‑Programms von mehr als 200 Millionen US‑Dollar, mit dem das Unternehmen europaweit den Ausbau der Stromnetzinfrastruktur vorantreibt. Investitionen erfolgen unter anderem in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Norwegen und Polen, um die Fertigungskapazitäten für Mittelspannungsschaltanlagen und Technologien zur Netzautomatisierung auszubauen.

„Die Investitionen in unseren Standort in Ratingen stärken unsere Fertigung und technologische Kompetenz. Sie helfen unseren Kunden, die steigende Stromnachfrage zu bewältigen und ihre Netze zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, sagte Dr. Thorsten Fugel, Leiter des Werks in Ratingen. „Die steigende Nachfrage ergibt sich aus der zunehmenden Elektrifizierung, die eine umfassende Modernisierung der Stromnetze erforderlich macht.“

Investitionen am Standort Ratingen

Mit den Investitionen erweitert ABB die technologischen Fähigkeiten und Kapazitäten des Standorts Ratingen, unter anderem durch zusätzliche Produktionslinien für Vakuum‑Schaltkammern, einem zentralen Element der dortigen Fertigung. Die Komponenten werden unter Reinraumbedingungen hergestellt, um hohe Qualitäts‑ und Zuverlässigkeitsstandards sicherzustellen.

ABB ist ein führendes globales Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierung und Automation, das eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Zukunft ermöglicht. Durch die Verbindung von technischer Expertise und Digitalisierung sorgt ABB dafür, dass Industrien hohe Leistungen erbringen und gleichzeitig effizienter, produktiver und nachhaltiger werden, um ihre Ziele zu übertreffen. Bei ABB nennen wir das «Engineered to Outrun». Das Unternehmen blickt auf eine über 140-jährige Geschichte zurück und beschäftigt rund 110.000 Mitarbeitende weltweit, davon etwa 8.800 in Deutschland. Die Aktien von ABB sind an der SIX Swiss Exchange (ABBN) und an der Nasdaq Stockholm (ABB) kotiert. www.abb.com

ABB ist in Deutschland seit mehr als 125 Jahren präsent und beschäftigt an rund 35 Standorten über 8.800 Mitarbeitende. Deutschland zählt zu den wichtigsten Märkten des Technologiekonzerns und ist zugleich ein zentraler Innovationsstandort.

In Ratingen ist ABB seit 90 Jahren vertreten und gehört mit rund 1.300 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der Region. Am Standort werden Lösungen für die Verteilung elektrischer Energie entwickelt und produziert. Dazu zählen Vakuum‑Schaltkammern, gasisolierte Schaltanlagen, Mittelspannungsschaltgeräte sowie zugehörige Komponenten. Darüber hinaus betreibt ABB in Ratingen eines der größten Hochleistungs‑Prüffelder Europas, in dem elektrische Anlagen unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden.

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