ABB erhält Bahntechnik-Aufträge von Stadler im Wert von mehr als 140 Millionen US-Dollar

ABB-Antriebstechnologien verbessern die Energieeffizienz von Bahnbetreibern und reduzieren CO2-Emissionen. Einen bedeutenden Teil der Komponenten stellt ABB in der Schweiz her.

Fast Light Innovative Regional Train (FLIRT) für die Schweizerische Südostbahn (SOB) ©Stadler.
Fast Light Innovative Regional Train (FLIRT) für die Schweizerische Südostbahn (SOB) ©Stadler.

ABB hat vom Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Aufträge im Wert von mehr als 140 Millionen US-Dollar für die Lieferung modernster Traktionsausrüstung für Züge und Lokomotiven in den USA sowie mehreren europäischen Ländern erhalten. Die Bestellungen wurden im zweiten Quartal 2019 verbucht. Rund 60 % des Gesamtauftragsvolumens werden an den Schweizer ABB-Standorten im aargauischen Turgi und in Genf arbeitswirksam.

Die Aufträge umfassen unter anderem hocheffiziente ABB-Traktionstransformatoren und -umrichter für 27 Regionalzüge des staatlichen norwegischen Personenverkehrsunternehmens Norske Tog (NT). Vierzehn der neuen Züge sind mit bordeigenen Energiespeichersystemen von ABB ausgestattet, mit denen die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Flotte weiter verbessert werden.

In Deutschland wird die neueste Generation von dachmontierten Traktionsumrichtern und Trockentransformatoren in 64 neuen FLIRT-Zügen (Fast Light Innovative Regional Train) für die S-Bahn-Netze in Hannover installiert werden. Die Umrichter basieren auf der patentierten ABB Multilevel-Topologie und sind mit neuester Halbleitertechnologie ausgestattet. Zudem wird eine ähnliche Traktionsausrüstung auch in zwölf neuen FLIRT-Zügen der Schweizerischen Südostbahn (SOB) installiert. Die mit ABB-Technologie ausgestatteten Züge werden sowohl auf Regional- wie auch Fernstrecken verkehren. Auch für diesen Auftrag werden die Traktionsumrichter in Turgi produziert.

Stadlers spanisches Tochterunternehmen in Valencia hat Traktionsumrichter und Traktionstransformatoren für 15 Lokomotiven für den Einsatz in verschiedenen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland und Spanien, bestellt. Zusätzliche Traktionsausrüstungen für neue Schienenfahrzeuge wurden für andere europäische Betreiber in Italien und der Slowakei bestellt.  

«In der Partnerschaft mit Stadler integrieren wir seit mehr als 17 Jahren erfolgreich neue Technologien in moderne Züge», sagte Morten Wierod, Präsident des Geschäftsbereichs Antriebstechnik bei ABB. «Die leichte und besonders kompakte Traktionstechnologie von ABB macht Züge energieeffizienter, verbessert die Betriebsleistung und ermöglicht durch den geringeren Platzbedarf mehr Fahrgastkomfort.»  

ABB beliefert den Bahnverkehr seit vielen Jahren mit innovativen und energieeffizienten Technologien . Das Unternehmen fertigt und wartet sämtliche Komponenten und Teilsysteme, die in Schienenfahrzeugen und der Infrastruktur des Nah- und Fernverkehrs sowie auf Hochgeschwindigkeitsstrecken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus stellt ABB für ihre umfassende weltweit installierte Basis Lifecycle-Services einschliesslich Instandhaltung und Retrofit bereit.  

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein zukunftsweisender Technologiekonzern mit einem führenden Angebot für digitale Industrien. Aufbauend auf einer über 130-jährigen Tradition der Innovation präsentiert sich ABB heute als Technologieführer in digitalen Industrien mit vier kundenorientierten, weltweit führenden Geschäftsbereichen Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik und Robotik & Fertigungsautomation, die unterstützt werden durch seine übergreifende Digitalplattform ABB Ability™️. Das marktführende Stromnetzgeschäft von ABB wird 2020 an Hitachi verkauft. ABB ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 147.000 Mitarbeitende.  www.abb.com

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