Oberösterreichs Landeshauptmann Stelzer bei ABB in Zürich zu Besuch

Bau des Automation Campus in Eggelsberg schreitet voran / 100 Mio. Euro Investition durch ABB in Forschungscampus und bis zu 1.000 neue Arbeits-plätze in Oberösterreich

Landeshauptmann Thomas Stelzer hat am Mittwoch im Rahmen einer mehrtägigen Delegationsreise in der Schweiz die Konzernzentrale von ABB in Zürich besucht. ABB schreitet mit dem Bau des geplanten Automation Campus bei B&R im Innviertler Eggelsberg zügig voran.

Das oberösterreichische Technologieunternehmen gehört seit 2018 zu ABB. Seit 2019 ist B&R in den ABB-Geschäftsbereich Robotik und Fertigungsautomation integriert und soll zum globalen Hotspot der Maschinen- und Fabrikautomation ausgebaut werden.

„ABB und B&R sind ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität Oberösterreichs als führendes Technologie- und Industriebundesland. Mit rund 2.400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist ABB das größte Unternehmen im Bereich der Industrieautomation in Österreich. Bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze werden maßgeblich zu einer erfolgreichen Zukunft für die oberösterreichische Wirtschaft beitragen – der geplante Automation Campus bei B&R in Eggelsberg ist ein klares Bekenntnis zum Standort Oberösterreich“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.   

„B&R spielt eine Schlüsselrolle in der Strategie von ABB. Gemeinsam schaffen wir ein weltweit einzigartiges Angebot in der Industrieautomation aus einer Hand. Intelligente Roboter und Maschinen werden zu individuellen Lösungen für die flexible Fabrik der Zukunft verbunden. Wir investieren 100 Millionen Euro in den Innovations- und Bildungscampus in Eggelsberg, um gemeinsam mit unseren Kunden modernste Automatisierungstechnologien zu entwickeln, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind“, ergänzte Sami Atiya, Mitglied des ABB Konzernvorstands und verantwortlich für den Bereich Robotik und Fertigungsautomation. „Mit neuen Trainingsprogrammen werden wir unsere Partner und Mitarbeiter dabei unterstützen, die digitale Transformation erfolgreich zu meistern.“

v.l.: Sami Atiya, Mitglied des ABB Konzernvorstands sowie President, Robotics & Discrete Automation Business und Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer in der Konzernzentrale von ABB in Zürich
v.l.: Sami Atiya, Mitglied des ABB Konzernvorstands sowie President, Robotics & Discrete Automation Business und Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer in der Konzernzentrale von ABB in Zürich

Die Hoch- und Tiefbauarbeiten für die Errichtung des Forschungscampus werden bis Januar 2020 abgeschlossen sein. Mit dem Innenausbau wurde bereits im August dieses Jahres begonnen. Die Fertigstellung des 35.000m² großen Campus soll Ende 2020, Anfang 2021 erfolgen.

Der internationale Forschungscampus wird State-of-the-Art-Laboratorien für das Entwickeln und Testen neuester Technologien und Automationslösungen für Maschinen und Fabriken im Zeitalter der Digitalisierung beherbergen. Außerdem werden auf dem Campus auch die B&R Automation Academy zur Aus- und Weiterbildung von Kunden, Partnern und Mitarbeitern in neusten Automationstechnologien sowie modernste Kundenpräsentations-, Besprechungs- und Büroräume untergebracht. B&R fertigt in Eggelsberg zu 100 Prozent Elektronik für den Weltmarkt, mit einer Exportquote von über 90 Prozent.

Im kommenden Jahr feiert ABB in Österreich bereits das 110-jährige Firmenjubiläum. Der Konzern ist in Österreich mit allen fünf Geschäftsbereichen, also mit Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik, Robotik & Fertigungsautomation sowie Stromnetze, vertreten.  

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein Technologieführer bei der digitalen Transformation von Industrien. Aufbauend auf einer über 130-jährigen, durch Innovationen geprägten Geschichte, hat ABB vier kundenorientierte, weltweit führende Geschäftsbereiche: Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik und Robotik & Fertigungsautomation, die durch die Digitalplattform ABB Ability™ unterstützt werden. Das Stromnetzgeschäft von ABB wird 2020 an Hitachi verkauft. ABB ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 147.000 Mitarbeitende. www.abb.at


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