E-Mobilität breitflächig startklar

• Österreichische und internationale Hauptakteure auf E-Mobilität.jetzt!-Konferenz zeigen Umsetzung, Innovationen in allen E-Bereichen auf
• E-Mobilität ist im österreichischen Alltag angekommen – rechtlicher Rahmen überfällig

Neue Generationen an E-Autos sind in der Produktion, modernste Ladetechnik ist verfügbar, die Systemanbieter stehen bereit: Die Zukunft der Mobilität ist im Heute angekommen, ist die klare Erkenntnis der „E-Mobilität.jetzt“ Konferenz in der Schönbrunner Orangerie. Das Who is Who der Branche hat einen Tag lang den aktuellen Stand der E-Mobilität aufgezeigt und dringend nötige Zukunftsschritte diskutiert. Bei der Abschluss-Pressekonferenz fassten Key Player wie ABB Österreich-Vorstandsvorsitzender Franz Chalupecky, E-Mobility-Experte und Austrian Mobile Power-Geschäftsführer Heimo Aichmaier, LeasePlan-Operations Director Florian Krassa, OMV-Vorstand Thomas Gangl und Verbund-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber den Status zusammen.

Bildtext: v.l.n.r. Aichmair (AMP), Krassa (LeasePlan), Anzengruber (Verbund), Chalupecky (ABB) und Gangl (OMV) sind sich einig, dass Elektromobilität in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen wird und die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind.
Bildtext: v.l.n.r. Aichmair (AMP), Krassa (LeasePlan), Anzengruber (Verbund), Chalupecky (ABB) und Gangl (OMV) sind sich einig, dass Elektromobilität in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen wird und die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind.

Von fünf Millionen Fahrzeugen auf Österreichs Straßen fahren aktuell erst rund 30.000 elektrisch aufladbar. Dabei müsste der Einsatz von Elektrofahrzeugen massiv gesteigert werden, wenn Österreich CO2-Strafzahlungen in der Höhe von etwa zwei Milliarden Euro bis 2030 vermeiden möchte, zeigt die E-Mobilitäts-Plattform Austrian Mobile Power auf. Rund 160.000 Autos mit alternativem Antrieb müssten dafür pro Jahr auf Österreichs Straßen - und das ist nur mit einer Mischung aus rein batterieelektrischen, Plug-in-Hybrid elektrischen oder Brennstoffzellen-elektrischen Fahrzeugen möglich. Über 70 Modelle an Steckerfahrzeugen stehen in Österreich heute schon zur Auswahl, und dies wird sich bis 2025 mehr als verdoppeln. Mit rund 6.800 öffentlich zugänglichen Ladepunkten und realen elektrischen Reichweiten bis zu 500 km gehört die Reichweitenangst der Vergangenheit an. Der jährliche Gesamtenergiebedarf würde lediglich um 1,8 Prozent oder 1,3 Terawattstunden steigen, wenn 500.000 aller PKW in Österreich elektrisch fahren.

„Die Richtung geht ganz klar zu E im Verkehr. Eine breitflächige Umsetzung ist so greifbar wie nie zuvor: 2020 kommen modernste E-Auto-Modelle auf die Straßen, öffentliche Lademöglichkeiten sind vorhanden. Dass das e-Fahren in der Bevölkerung angekommen ist, hat ein Wochenende mit dem Rekord von 6.300 Testfahrten gezeigt, die wir organisiert und umgesetzt haben. E-Mobilität ist mittel-, aber auch bereits kurzfristig die Lösung für eine CO2-Reduktion und könnte Österreich das Erreichen der gesteckten Ziele ermöglichen – sofern die richtigen politischen Maßnahmen gesetzt werden“, sagt Konferenzgestalter und E-Mobilitätsexperte Heimo Aichmaier, Geschäftsführer von Austrian Mobile Power. „Jetzt braucht es technologieneutrale Förderungen und Steuervorteile, um die Nachfrage für Stecker-Autos anzukurbeln. Klarerweise sollen diese mit erneuerbaren Energien geladen werden. Zudem braucht es einen Rechtsanspruch, um intelligent steuerbare Ladeanlagen in Wohngebäudenerrichten zu können. Dafür müssen Steuervorteile, die dem Flotten-Ziel von einem Ausstoß von maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer entgegenstehen, schrittweise abgeschafft werden.“

Der führende Spezialist für Flottenmanagement in Österreich, LeasePlan, ist Teil eines weltweiten Leasingunternehmens mit über 1,9 Millionen Fahrzeugen in über 30 Ländern. Das Know-how und die Erkenntnisse rund um neue Mobilität fasst die LeasePlan Gruppe in einer jährlichen „Mobility Monitor“-Studie zusammen. „E-Autos werden durchstarten. Was es braucht, ist die passende Ladeinfrastruktur dazu – vor allem im Gebäude-Bereich. E-Autos werden vorwiegend nachts zu Hause geladen, oder tagsüber am Arbeitsplatz. Hier sind Immobilienentwickler und Elektriker gefragt, rasch die für die Mobilität von morgen nötigen Lösungen zu implementieren“, sagt Florian Krassa, Director Operations bei LeasePlan Österreich.

Der Energie- und Automatisierungs-Konzern ABB verfügt über konkurrenzloses Know-how im Bereich sicherer, smarter und nachhaltiger Elektrifizierungslösungen. Die Partnerschaft mit der ABB FIA Formel-E dient dabei auch als globale Plattform für die Erprobung und Entwicklung von Elektrifizierungs- und Digitalisierungslösungen für Elektromobilität. Damit erweitert ABB die Grenzen der E-Mobilität – für eine lärm- und emissionsfreie Zukunft. „Um diese Vision zu verwirklichen, bieten wir ein umfassendes Portfolio, das von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge bis zu den unterstützenden Energieverteilungslösungen reicht. Wir legen damit den Grundstein für eine Zukunft intelligenter, zuverlässiger und emissionsfreier Mobilität, die für jedermann zugänglich ist.“ so ABB Österreich-Vorstandsvorsitzender Franz Chalupecky. ABB bietet eine Gesamtlösung von kompakten AC-Wandladestationen, zuverlässigen DC-Schnelladestationen mit stabiler Konnektivität und Hochleistungsladestation mit bis zu 350 kW über Ladesysteme für E-LKWs bis hin zu innovativen On-Demand-Ladesystemen für Elektrobusse. ABB hat weltweit bereits mehr als 11.000 Schnellladestationen in 76 Ländern verkauft, davon rund 500 in Österreich. „Der Ausbau der Schnell- und Hochleistungsladeinfrastruktur sollte gerade in Wien, aber auch in anderen größeren Städten sowie entlang der Hauptverkehrsrouten weiter forciert und gefördert werden, um die notwendige bedarfsorientierte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die für die wachsende Anzahl an E-Fahrzeugen notwendig ist“, fordert Chalupecky weiters.

Für die Versorgung mit nachhaltiger Energie und einem flächendeckenden Netz an Schnelladestationen hat der Verbund frühzeitig gesorgt. Verbund-CEO Wolfgang Anzengruber zur Mobilitätswende: „Der Verkehrssektor bietet erhebliches Einsparungspotential sowohl im Energieverbrauch, als auch im Emissionsausstoß. Deswegen sehen wir die Zukunft der Mobilität in der Vernetzung von nichtmotorisierter Mobilität, öffentlichem Verkehr, elektrischem Antrieb und dem verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien. E-Mobilität holt auf. Selbst wenn alle Autos in Österreich ab sofort elektrisch fahren, bräuchten wir dafür nur etwa 13 Prozent mehr Strom - das ist keine große Herausforderung für die Energiewirtschaft.“

OMV-Vorstand Thomas Gangl ergänzt: „Die Elektromobilität ist ein wesentlicher Baustein für die Mobilität der Zukunft. Die OMV betreibt derzeit über 180 E-Ladestationen an 51 OMV Tankstellen in Deutschland, Osterreich, Rumänien, Slowenien und Ungarn. Durch zahlreiche Kooperationen wie zum Beispiel die Beteiligung an SMATRICS, die strategische Partnerschaft mit IONITY oder den Vertrag mit EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterstützen wir den Ausbau eines europaweiten Netzes von Ladestationen.“ An dem Gemeinschaftsunternehmen IONITY sind die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company sowie der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche beteiligt. OMV unterstützt bzw. fördert aktiv Nachhaltigkeit und hat sich zu den UN Sustainable Development Goals verpflichtet, die unter anderem bezahlbare und saubere Energie und eine entsprechende Infrastruktur zum Ziel haben.

„Sie sehen: In allen Facetten ist E-Mobilität startklar für einen breiten Einsatz. Alle in diesem Markt beteiligten Unternehmen haben an einem Strang gezogen, binnen weniger Jahre Innovationen geschaffen und für voll einsatzbereite Lösungen gesorgt. Die Zeit der fernen Zukunftsvisionen ist im Heute angekommen. Jetzt geht es um eine tatkräftige, starke und widerspruchsfreie Umsetzung, für die der Markt den richtigen Rahmen braucht“, schließt E-Mobilitätsexperte Heimo Aichmaier.

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein Technologieführer bei der digitalen Transformation von Industrien. Aufbauend auf einer über 130-jährigen, durch Innovationen geprägten Geschichte, hat ABB vier kundenorientierte, weltweit führende Geschäftsbereiche: Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik und Robotik & Fertigungsautomation, die durch die Digitalplattform ABB Ability™ unterstützt werden. Das Stromnetzgeschäft von ABB wird 2020 an Hitachi verkauft. ABB ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 147.000 Mitarbeitende, davon rund 6000 in der Schweiz. www.abb.at

Bildhinweis:
Speaker © Matthias Heschl
Bildtext: v.l.n.r. Aichmair (AMP), Krassa (LeasePlan), Anzengruber (Verbund), Chalupecky (ABB) und Gangl (OMV) sind sich einig, dass Elektromobilität in Zukunft eine maßgebliche Rolle spielen wird und die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind.

ABB High Power Charger ©ABB
Bildtext: Dieser High Power Charger von ABB kann Elektrofahrzeuge mit bis zu 350kW laden und damit rund 200km Reichweitengewinn in nur ca. 8 Minuten ermöglichen. Auch in Österreich gibt es bereits ca. 80 dieser Hochleistungsladestationen von ABB

Franz Chalupecky ©Daniel Auer
Bildtext: Ing. Franz Chalupecky, Vorstandsvorsitzender ABB AG Österreich

Ansprechpartner:
Mag. Thomas Makrandreou, MBA
Leiter Unternehmenskommunikation Österreich und Slowenien

ABB AG
Brown Boveri Straße 3
2351 Wiener Neudorf
Telefon: +43 (0)1 60109 9477
Mobil: +43 (0)676 8533 9477
thomas.makrandreou@at.abb.com

Links

Kontaktieren Sie uns

Downloads

Diesen Artikel teilen

Facebook LinkedIn Twitter WhatsApp