ABB reagiert auf die wachsende Nachfrage nach intelligenten & effizienten Technologien zur Unterstützung des Energie- und Anlagenmanagements. Die Mission to Zero-Vision zeigt hierbei, wie der Energiewandel durch digitales Energiemanagement nachhaltig gelingen kann. Das neue InSite pro M® System wurde für kommerzielle, sowie industrielle Anwendungen entwickelt und kann als eigenständige Lösung installiert, oder in jede bestehende IT-Infrastruktur integriert werden. Hierbei hilft das System den Anwendern, den höchsten Standard der Energieeffizienz zu erreichen und bis zu 20% der Energiekosten einzusparen. Das System trägt nicht nur zu den Nachhaltigkeitszielen der Anwender bei, Einsparungen bei den Energiekosten bedeuten auch eine wesentlich schnellere Amortisierung der Anfangsinvestition.
Das Herzstück des InSite pro M® Systems ist die SCU100-Steuereinheit, die speziell entwickelt wurde, um den Anwendern eine bessere Verwaltung der Energie- und Anlagenüberwachung sowie Laststeuerung zu ermöglichen. In das System können bis zu 16 Teilnehmer wie z.B. Energiezähler oder Netzanalysegeräte mittels RS-485 integriert werden. Zusätzlich lassen sich über die drei integrierten BUS-Ausgänge bis zu 96 Sensoren & I/O Module in das System über Flachbandkabel einbinden.

Bild: ABB
Das neue I/O Sortiment besteht aus drei digitalen Ein- und Ausgangsmodulen, die an das Zubehör der System pro M compact®-Reihe von ABB, das heißt an Leitungs- und Fehlerstromschutzschalter sowie an andere Produkte für die Hutschiene mit digitalem Ein- oder Ausgang angeschlossen werden können. Darüber hinaus kann die InSite Reihe an Impulszähler wie z.B. Gas- oder Wasserzähler angeschlossen werden und dadurch den Verbrauch von Versorgungseinrichtungen erfassen.

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Zusätzlich zur Funktion als reiner Datensammler ist eine intuitive Benutzeroberfläche in der Control Unit integriert. Diese Benutzeroberfläche lässt sich über die lokale IP Adresse erreichen und hilft dem Anwender bei der Überwachung, Übertragung und Analyse der Messwerte. Durch die Anzeige von Verbrauchswerten der Messgeräte und Sensoren in den Endstromkreisen lassen sich Lastspitzen schneller erkennen und entsprechende Aktionen ableiten. Zusätzlich zur Möglichkeit des Energiemonitorings lassen sich über das integrierte System mittels I/O Module und Zubehörgeräte automatisierte Schaltvorgänge programmieren ohne das manuelle Eingriffe erforderlich sind. Ziel hierbei ist es, ein lokales Lastmanagement umzusetzen, um energieeffizienter zu arbeiten und Ausfälle zu vermeiden. Die Daten werden durch ein verschlüsseltes SNMP V3 und ein SSL-Zertifikat gesichert.