ABB-Kapitalmarkttag 2020

ABB-Kapitalmarkttag 2020

ABB veranstaltet heute (19. November 2020) ab 11:30 Uhr MEZ ihren Kapitalmarkttag, auf dem
CEO Björn Rosengren, CFO Timo Ihamuotila und die Leiter der vier Geschäftsbereiche über die jüngsten strategischen und operativen Entwicklungen berichten. Folgende Themen werden behandelt:

  • Verbesserung der Performance im Rahmen des ABB Way
  • Überprüfung des Geschäftsportfolios
  • Digitalstrategie von ABB
  • Aktualisierter Finanzrahmen und langfristige Nachhaltigkeitsziele

„ABB ist ein führendes Technologieunternehmen – heute und in der Zukunft. Wir verfügen über die globalen F&E-Kapazitäten, digitalen Lösungen und die Innovationskraft, um unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen. Wenngleich die Coronapandemie weiterhin den kurzfristigen Ausblick belastet, bleiben die langfristigen Markttrends Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz unverändert. Gleichzeitig ergreifen wir zusätzliche Massnahmen, um unsere Leistung zu verbessern und auch künftig für alle Stakeholder Mehrwert zu schaffen“, sagte CEO Björn Rosengren.

Massnahmen zur Verbesserung der Performance eingeleitet

Seit Jahresbeginn hat ABB ihre Organisation weiter dezentralisiert, damit operative Entscheidungen näher am Kunden getroffen werden. Das neue Betriebsmodell „ABB Way“ wurde erfolgreich implementiert und ein Scorecard-basiertes Leistungsmanagement eingeführt, das durch Anreizsysteme gestärkt wird. Auf diese Weise werden Stabilität und Profitabilität klar vor Wachstum gestellt, um leistungsschwache Divisionen zu stärken.

Darüber hinaus hat ABB im Rahmen einer Portfolioevaluation überprüft, inwieweit das Unternehmen der beste Eigentümer für seine Divisionen ist. In Folge dieses Prozesses hat der Konzern entschieden, einen Ausstieg aus den folgenden drei Divisionen alle Optionen zu überprüfen:

  • Turbocharging (Industrieautomation)
  • Mechanical Power Transmission (Antriebstechnik)
  • Power Conversion (Elektrifizierung)

Diese Divisionen stehen für rund 1,75 Milliarden US-Dollar oder annähernd sechs Prozent des jährlichen Konzernumsatzes.

„Bei den drei Divisionen handelt es sich um hochwertige Geschäfte, deren operative EBITA-Margen über dem Zielkorridor des Konzerns liegen. Unser Ziel ist es, die beste wertsteigernde Lösung für ABB und die Divisionen zu finden. Dabei werden wir uns nicht unter Zeitdruck setzen“, sagte Rosengren. „Portfolioüberprüfungen werden zudem ein zentraler Bestandteil des ABB Way bleiben.“

Zum 1. Januar 2021 wird ABB die Zahl der Divisionen aufgrund einer Aufteilung im Portfolio des Geschäftsbereichs Antriebstechnik auf 20 erhöhen. Ausserdem wird der Geschäftsbereich Industrieautomation in Prozessautomation umbenannt, um die Kundenbasis besser widerzuspiegeln.

CFO Timo Ihamuotila wird in seiner Präsentation die Erfolge von ABB bei der nachhaltigen Senkung der Kosten des Unternehmens in den Vordergrund stellen: „Dank der Reorganisation des Konzerns wurde das Einsparungsziel von 500 Millionen US-Dollar (netto) im Rahmen von ABB-OS ein Jahr früher erreicht als geplant.“

Digitalstrategie von ABB

ABB hat unlängst ihre Digitalstrategie unter der Marke ABB AbilityTM überprüft, die softwarebasierte Produkte und Systeme sowie Software und digitale Dienstleistungen umfasst. Das Unternehmen plant eine Ausweitung seines Digitalangebots, das auf Basis des Branchenwissens von ABB auf bestimmte Sektoren oder Anwendungen zugeschnitten wird. Zu diesem Zweck werden die F&E-Ausgaben auf rund fünf Prozent des Jahresumsatzes erhöht; federführend sind hierbei die Geschäftsbereiche. Dieser Ansatz generiert überdurchschnittlichen Mehrwert für Kunden und steigert die Umsatzqualität für den Konzern. Darüber hinaus wird ABB weiterhin ausgewählte strategische Partnerschaften im Bereich Digitalisierung eingehen und synergetische Ergänzungsakquisitionen tätigen.

Aktualisierter Finanzrahmen

ABB behält ihren Finanzrahmen bei, mit Änderungen an einigen Zielen und in Übereinstimmung mit dem ABB Way.

Prognose

Mittelfristige Ziele

Umsatzwachstum

3-5% im Jahresdurchnitt über Konjunkturzyklus hinweg

ca. 2/3 auf vergleichbarer Basis, ca. 1/3 anorganisch

Korridor für operative EBITA-Marge

Konzern 13-16%

Obere Hälfte der Spanne ab 2023

Elektrifizierung 15-19%

Industrieautomation 12-16%

Antriebstechnik 15-19% (zuvor 14-18%)

Robotik & Fertigungsautomation 13-17%

ROCE

15-20%

Stete Verbesserung

Free Cashflow Conversion auf den Konzerngewinn

ca. 100%

Erfolgskurs aufrechterhalten

Wachstum des unverwässerten Gewinns je Aktie (EPS)

EPS-Wachstum > Umsatzwachstum

Effektiver Steuersatz ca. 25% ab 2023

Starkes EPS-Wachstum durch Programm zur Optimierung der Kapitalstruktur

Die Prioritäten von ABB bei der Kapitalallokation bleiben unverändert und umfassen die Finanzierung von organischem Wachstum, eine steigende nachhaltige Dividende je Aktie und wertsteigernde Akquisitionen. Wie bereits bekannt gegeben, will ABB Nettobarerlöse in Höhe von 7,6 bis 7,8 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf von Power Grids an die Aktionäre ausschütten.

„ABB möchte ihren Aktionären attraktive Renditen bieten und ihr „Single A“-Rating aufrechterhalten“, betont CFO Timo Ihamuotila. „Ausserdem soll das Programm zur Optimierung der Kapitalstruktur bis zum Ende des Jahres weitgehend abgeschlossen werden, um die Bilanzrisiken des Unternehmens weiter zu mindern und die Performance weiter zu verbessern.“

Langfristige Nachhaltigkeitsziele

ABB lanciert zudem ihre neue Nachhaltigkeitsstrategie einschliesslich der Ziele für 2030. In die Strategie, die auf dem ABB Purpose basiert, sind umfassende Stakeholder-Befragungen und Feedback-Analysen eingeflossen. Auf dieser Grundlage hat das Unternehmen eine umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die ambitionierte Ziele, Wirkungen, Messbarkeit sowie die Verantwortung des Unternehmens über die gesamte Wertschöpfungskette beginnend bei ihren eigenen Standorten bis hin zu Kunden, Lieferanten und der Gesellschaft als Ganzes miteinander verbindet.

Wir ermöglichen eine kohlenstoffarme Gesellschaft

Wir schonen Ressourcen

Wir fördern den sozialen Fortschritt

Klimaneutralität in eigenen Betrieben

80% der Produkte und Lösungen entsprechen der Kreislaufwirtschaft

Keine Gesundheitsgefährdung von Mitarbeitenden und Auftragnehmern (Zero Harm)

Unterstützung der Kunden bei Senkung ihrer CO2-Emissionen um >100 Megatonnen pro Jahr

Null Deponieabfälle

Umfassender D&I-Rahmen, Frauenanteil von 25% in Führungspositionen der ABB

Emissionssenkungen in der Lieferkette

Nachhaltigkeitsrahmen bei Lieferanten

Führendes Ergebnis beim Mitarbeitenden-Engagement in unserer Branche

Wirksame Unterstützung für Initiativen zur Gemeinschaftsbildung

Integrität und Transparenz entlang unserer Wertschöpfungskette

Weitere Informationen unter go.abb/sustainability

„ABB verankert Nachhaltigkeit in all ihrem Tun, um so langfristig Wert zu schaffen. Vor allem ermöglichen wir unseren Kunden, dass sie ihre Emissionen reduzieren und Ressourcen schonen können – hier erzielen die Technologien von ABB die grösste Wirkung. Ausserdem verknüpfen wir unsere neuen Ziele mit Anreizplänen für Mitarbeitende und stärken so die Performance und Kultur des Konzerns. Und wir freuen uns, auch zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung beizutragen“, so Rosengren.

Hinweis für die Redaktion: Der Kapitalmarkttag, die Präsentation des CEO/CFO und die Präsentationen der Geschäftsbereiche und Divisionen können von 11:30 – 17:15 Uhr MEZ verfolgt werden unter: https://global.abb/group/en/investors/strategy-events/capital-markets-day-2020.

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein führendes Technologieunternehmen, das weltweit die Transformation von Gesellschaft und Industrie in eine produktivere und nachhaltigere Zukunft energisch vorantreibt. Durch die Verbindung ihres Portfolios in den Bereichen Elektrifizierung, Robotik, Automation und Antriebstechnik mit Software definiert ABB die Grenzen des technologisch Machbaren und ermöglicht so neue Höchstleistungen. ABB blickt auf eine erfolgreiche Geschichte von mehr als 130 Jahren zurück. Der Erfolg des Unternehmens basiert auf dem Talent seiner rund 110.000 Mitarbeitenden in mehr als 100 Ländern. www.abb.com

Vorbehalte gegenüber Zukunftsaussagen

Diese Medienmitteilung enthält Zukunftsaussagen, die auf gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen über Faktoren beruhen, die unsere künftige Performance beeinflussen können, darunter auch über die wirtschaftlichen Bedingungen in Regionen und Branchen, die für ABB die Hauptabsatzmärkte darstellen. Diese Erwartungen, Einschätzungen und Voraussagen werden im Allgemeinen mit Begriffen wie „rechnen mit“, „erwarten“ „glauben“, „schätzen“, „planen“, „anstreben“ oder Ähnlichem als solche bezeichnet. Es gibt jedoch viele Risiken und Unwägbarkeiten, wovon viele ausserhalb unseres Einflussbereichs liegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Zukunftsaussagen und sonstigen Aussagen in dieser Pressemitteilung abweichen und welche unsere Fähigkeit, einzelne oder alle der bekannt gegebenen Ziele zu erreichen, beeinträchtigen könnten. Zu den wichtigen Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen könnten, zählen unter anderem Geschäftsrisiken im Zusammenhang mit der Coronapandemie, dem volatilen globalen Wirtschaftsumfeld und den politischen Rahmenbedingungen, Kosten aus Compliance-Aktivitäten, die Marktakzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen, Änderungen staatlicher Bestimmungen und Wechselkursschwankungen sowie weitere Faktoren, die von Zeit zu Zeit in der Korrespondenz von ABB mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), unter anderem im ABB-Geschäftsbericht auf Formular 20-F, erwähnt werden können. Obwohl ABB Ltd glaubt, dass die in solchen Zukunftsaussagen enthaltenen Erwartungen auf angemessenen Annahmen beruhen, kann das Unternehmen keine Garantien abgeben, dass sie auch tatsächlich eintreffen werden.

Hinweis: Dies ist eine Übersetzung der englischsprachigen Pressemitteilung von ABB vom 19. November 2020, die Sie unter www.abb.com abrufen können. Im Falle von Unstimmigkeiten gilt die englische Originalversion.

Endnotes

  1. Bereinigt um Fremdwährungseffekte und transformative Akquisitionen und Veräusserungen, einschliesslich Ergänzungsakquisitionen und Veräusserungen innerhalb von Divisionen
  2. Jährliche Einsparungen, die 2030 mit allen von 2021 bis 2030 an Kunden gelieferten Lösungen erzielt werden
  3. Sofern lokale Bedingungen dies zulassen
  4. Rahmen für Diversität & Inklusion

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