Fachhochschule Nordwestschweiz strebt mit Solarlösungen von ABB eine hellere Zukunft an

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch hat eine Solaranlage installiert, nachdem sich die Studierenden für die Notwendigkeit nachhaltiger Energien und für den Eigenverbrauch eingesetzt hatten.

ABB unterstützt die Nachhaltigkeitsvision von Schweizer Studierenden der Fachhochschule Nordwestschweiz und arbeitet bei der Installation einer PV-Anlage der nächsten Generation auf dem Dach der Hochschule mit den Studierenden zusammen.

Im Rahmen ihres Studiengangs haben Studierende der Abteilung Energie- und Umwelttechnik gemeinsam mit ABB ein Projekt entwickelt, um mit mehreren ABB-Lösungen – darunter ABB Ability™ und PVS-100-Solarwechselrichtern – die Effizienz von komplexen Photovoltaik-Installationen auf Flachdächern und anspruchsvollen Konstruktionen zu maximieren.

99 Prozent des PV-Stroms können genutzt werden

Mit über 900 Mitarbeitenden und 2700 Studierenden am Standort Brugg-Windisch ist es das Ziel des studentischen Projekts, der Fachhochschule dabei zu helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und ihre Abhängigkeit vom Stromnetz zu reduzieren. Laut Prognosen wird die PV-Anlage mit einer Leistung von 230kWp mindestens 1/30 der 6 Millionen Kilowattstunden, die der Campus jährlich benötigt, bereitstellen. Durch eine ausgeklügelte Eigenverbrauchsoptimierung können 99 Prozent des PV-Stroms auf dem Campus genutzt werden.

Stefan Roth, Dozent für Energie- und Umweltwissenschaften, erzählt von der Intention der Studierenden: «Die Technologie, die wir heute zur Verfügung haben, ist sehr gut geeignet, um erneuerbare Energien zu nutzen. Unsere Studierenden haben erkannt, dass das Potenzial von Solar in Kombination mit digitalen Daten sehr hoch ist. Daher wollten sie ein nachhaltiges und ganzheitliches Energieverbrauchsmodell für unsere Universität schaffen, das die Universität und die Studierenden heute und in Zukunft unterstützt.»

756 Solarmodule auf dem Gelände

Nach einer detaillierten Machbarkeitsstudie darüber, wie Sonnenenergie den Strombedarf des Campus decken kann, sowie einer Überprüfung von mehreren Hindernissen auf dem Dach wie Heizungen, Lüftungsanlagen und Schornsteine, planten die Studierenden eine Installation von 756 Solarmodulen in Ost-West-Richtung auf dem Gelände, wobei jede Ausrichtung an ihren eigenen PVS-100-Wechselrichter angeschlossen wurde.

Adrian Wachholz, Product Marketing Specialist Solar von ABB Schweiz erklärt: «Diese Hochschulstudenten stehen an der Spitze des Wandels. Immer mehr Unternehmen, öffentliche Gebäude und Hauseigentümer entfernen sich vom traditionellen Energieverbrauchsmodell. Sie möchten wissen, wie elektrische Energie erzeugt und wann sie genutzt wird und wie sie kosteneffektiv gesenkt werden kann. Die Digitalisierung und intelligente Wechselrichter wie der PVS-100 sind essenzielle Technologien, die den Wechsel unterstützen, indem Sie die Erträge verbessern und diese Informationen greifbarmachen.»

Der PVS-100 ist eine dreiphasige String-Wechselrichter-Lösung für kostengünstige dezentrale Photovoltaikanlagen. Sein Leistungsspektrum und die Cloud-Konnektivität sind einzigartige Eigenschaften, um sich in einem hart umkämpften Markt abzuheben.

Anfang des Jahres wurde der PVS-100 als Teil des PVS-Wechselrichterportfolios eingeführt und bietet eine komplette Sonne-zu-Steckdose-Lösung, die nachweislich Skalierbarkeit, Flexibilität und proaktives Anlagenmanagement sowie eine einfache Installation durch die «ABB Ability™ App für Solarwechselrichter» gewährleistet.

Die Energieversorgung und den Eigenverbrauch mit ABB Ability™ verbessern

Die vollständige Digitalisierung, proaktive Steuerung und Verwaltung war für die Universitätsstudenten eine Voraussetzung für die Nutzung der PV-Technologie, zumal das Hauptziel darin bestand, den Eigenverbrauch aus der erzeugten erneuerbaren Energie auf dem Campus zu verbessern.

ABB Ability™ stellt zudem eine einheitliche digitale Plattform zur Verfügung, die die Studierenden mit Geräten, Systemen und Produkten wie dem PVS-100-Wechselrichter verbindet und es ihnen ermöglicht, das «Internet der Dinge» zu nutzen. Zudem können die Daten Erkenntnisse für die proaktive Instandhaltung von Anlagen und das Energiemanagement liefern. Am Standort Brugg-Windisch gibt ABB Ability™ den Studierenden einen Echtzeitüberblick darüber, wie viel Energie in Spitzenzeiten gewonnen wird und wann sie sie für Heiz-und Kühlsysteme nutzen können.

Roth fährt fort: «Mit dem ganzheitlichen Blick auf unsere PV-Anlage konnten wir saisonale Schwankungen nutzen und die eigenständige Energieversorgung des Campus auf 3,5 Prozent verbessern, wobei wir die Energie nur dann genutzt haben, wenn wir sie brauchten. Das ist einer der grössten Vorteile, die die Digitalisierung bei der Schaffung eines nachhaltigen Energiemodells für heute und morgen bieten kann.»

Die Studierenden der Fachhochschule Nordwestschweiz sind zuversichtlich, dass die erneuerbare Solarenergie ein leistungsstarkes Energiemodell für die nächste Generation sein wird.

ABB ist ein global führendes Technologieunternehmen in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe, industrielle Automation und Stromnetze mit Kunden in der Energieversorgung, der Industrie und im Transport und Infrastruktursektor. Aufbauend auf einer über 130-jährigen Tradition der Innovation gestaltet ABB heute die Zukunft der industriellen Digitalisierung mit zwei klaren Leistungsversprechen: Strom von jedem Kraftwerk zu jedem Verbrauchspunkt zu bringen sowie Industrien vom Rohstoff bis zum Endprodukt zu automatisieren. Um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen, verschiebt ABB als namensgebender Partner der FIA Formel E Rennsportserie die Grenzen der Elektromobilität. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt etwa 147‘000 Mitarbeitende, davon rund 6000 in der Schweiz. www.abb.com

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