Ein echter E-nthusiast

Ein echter E-nthusiast

Ressourcen zu schonen, steht bei Alexander Bank, Planungsingenieur im Industrial Engineering bei ABB in Frankfurt am Main, schon alleine von Berufs wegen immer im Fokus. Doch auch im Privaten versucht der 48-Jährige so nachhaltig wie möglich zu leben – unter anderem fahren er und seine gesamte Familie ausschließlich E-Autos.

Tauchen in der Fertigung bei ABB in Frankfurt am Main unerwartete Situationen auf, wählen die Kolleginnen und Kollegen dort meistens die Nummer von Alexander Bank. „Ich steuere den Bereich Baugruppenmontage. Dabei sehe ich mich als ein Bindeglied zwischen allen Abteilungen, die mit der Fertigung zu tun haben. Konkret heißt das: Alle Fragestellungen laufen bei mir auf und ich kümmere mich darum.“ Nach dem Austausch mit den Produktionsmitarbeitenden und der eingehenden Analyse sucht der Planungsingenieur gemeinsam mit seinem Team nach einer schnellen Lösung für das akute Problem. Alexander Bank versucht dabei immer auch immer etwas für die Zukunft zu lernen und eine nachhaltige Lösung zu finden. Kurz gesagt: Er möchte Probleme dauerhaft aus der Welt schaffen.

Seit Oktober 2019 verstärkt der Diplom-Ingenieur das Team Industrial Engineering bei ABB in Frankfurt. Nach seinem Studium der Physikalischen Technik an der FH Wiesbaden/Zweigstelle Rüsselsheim hat er sein Diplom 2001 am Teilchenbeschleuniger GSI in Darmstadt im Bereich optische Strahlanalyse gemacht. Vor seiner Zeit bei ABB sammelte er schon umfangreiche Berufserfahrungen in unterschiedlichsten Branchen – zum Beispiel bei einem Automobilzulieferer, in der Optikindustrie und im Bereich Ultraschallschweißen. Das branchenübergreifende Praxiswissen hilft dem 48-Jährigen auch immer wieder dabei, die Prozesse zu verbessern: „Wir optimieren ständig die Abläufe, um präventiv Fehler zu vermeiden und Kosten einzusparen. Da nutzt mir meine Erfahrung in ganz unterschiedlichen Produktionsbereichen natürlich.“

Versucht auch im Privaten „lean“ zu leben und Ressourcen zu schonen: ABB-Kollege Alexander Bank vom Standort Frankfurt.
Versucht auch im Privaten „lean“ zu leben und Ressourcen zu schonen: ABB-Kollege Alexander Bank vom Standort Frankfurt.

Alexander Bank mag es „lean“

Darüber hinaus arbeitet Alexander Bank eng mit der ABB-Entwicklung zusammen, plant Lösungen mit Lieferanten, bestellt Sondergeräte oder -maschinen, stellt Investmentanträge und organisiert Aufgaben von Lieferanten, der IT oder auch der Werksstudenten und Azubis. Als ein großer Freund von schlanken Prozessen orientiert er sich bei seinen Planungen strikt an Lean-Methoden. „Wir können auf diese Weise viel für eine bessere Zukunft tun – sowohl für das Unternehmen als auch für die Umwelt. Unsere Mitarbeiter haben es leichter, die Prozesse werden sicherer, ABB spart Geld – und nicht zuletzt schonen wir wertvolle Ressourcen.“

Alexander Bank versucht auch im Privaten „lean“ zu leben und Ressourcen zu schonen. Seine Lebensgefährtin und er haben jeweils zwei Kinder aus früheren Beziehungen mit in die Patchwork-Familie gebracht und alle haben ihr Zuhause in Oberursel im Taunus gefunden. Das Familienheim renoviert der Ingenieur gerade umfassend unter energetischen Gesichtspunkten. „Wir schaffen für unseren Altbau aus den 1970er-Jahren eine Wärmepumpe inklusive neuer Alu-Niedertemperatur-Heizkörper an. Diese wird nachhaltig aus einer Wasser-Wasser-Erdbohrung und durch Ökostrom mit Energie gespeist. Nach dem Umbau sparen wir gegenüber dem bisher verwendeten Heizöl nicht nur jede Menge CO2 ein, sondern auch zwei Drittel der Kosten für Wärme.“ Um die Wärmepumpe künftig mit eigener Energie zu betreiben, plant Alexander Bank zudem eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Immer grün unterwegs

Das Haus von Alexander Bank ist zwar nicht ganz den berühmten Katzensprung, dafür aber auch nur eine kleinere Rennrad-Tour von ABB in Frankfurt entfernt. Wenn er nicht selbst in die Pedale tritt, um die neun Kilometer bis ins Büro zurückzulegen, ist der Ingenieur trotzdem so nachhaltig wie möglich unterwegs. Seine gesamte Familie setzt inzwischen voll auf E-Autos. „Ich fahre seit anderthalb Jahren einen VW e-Up, meine Schwiegereltern einen VW ID.3 und meine Lebensgefährtin einen Tesla Model 3. Da sind zunächst die klaren Fakten, die für ein E-Auto sprechen: Es ist sehr leise und fährt ohne Emissionen. Ich kann ganz einfach zu Hause laden – den Weg zur Tankstelle spare ich mir also. Ich fahre zudem sehr kostengünstig, zahle nur rund drei bis fünf Euro auf 100 Kilometer.“

Wo ist die nächste Ladestation? Alexander Bank findet das mit einem Handy-Klick heraus.
Wo ist die nächste Ladestation? Alexander Bank findet das mit einem Handy-Klick heraus.

Begeisterter E-Auto-Fahrer

Ein Elektroauto ist nach Ansicht von Alexander Bank nicht nur wegen der hohen Effizienz im Alltag perfekt: „Das Fahren macht richtig Spaß! Der E-Up ist wendig und kann schnell auf rund 80 km/h beschleunigen. Man steuert die Geschwindigkeit fast ausschließlich mit dem Gaspedal – Bremsen erledigt der Motor.“ Alexander Bank schätzt außerdem, dass man als Fahrer ein unmittelbares Feedback auf seine Fahrweise bekommt. „Die Physik des Fahrens wird direkt abgebildet, also Steigungen, Beschleunigen und so weiter. Meine Fahrweise ist sparsamer als mit einem Benziner oder Diesel, da man immer den aktuellen Verbrauch angezeigt bekommt. Dadurch bin ich beim Fahren auch entspannter.“ Seine guten Erfahrungen teilt Alexander Bank auch gerne mit Kolleginnen und Kollegen : „Wer noch nie die Beschleunigung eines E-Autos gespürt hat – ein richtiges Ferrari-Feeling –, der hat was verpasst und den kann ich gerne mal auf eine kleine Tour einladen.“

Seit anderhalb Jahren ist der VW e-UP ein treuer Begleiter im Alltag, Alexander Bank schätzt die hohe Effizienz und den Spaß am Fahren.
Seit anderhalb Jahren ist der VW e-UP ein treuer Begleiter im Alltag, Alexander Bank schätzt die hohe Effizienz und den Spaß am Fahren.

Neben seiner Leidenschaft für E-Autos bringt er auch viel Begeisterung für Hwal Mu Do mit. In dem koreanischen Selbstverteidigungssport ist Alexander Bank ein erfahrener Trainer sowie Prüfer und trägt den 4. Dan (Schwarzer Gurt). Viel Zeit verbringt er auch mit seiner Familie, schreibt Geschichten für Kinder oder verfolgt mit viel Interesse Kosmologie-Channels im Internet – und versucht so die Welt und das Leben besser zu verstehen.

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