Cybersicherheit in Planung, Ausschreibung und Betrieb
Cybersicherheit fängt schon bei der Planung an, auch wenn die Nutzer noch unbekannt sind. Gute Dokumentation, Netzwerksegmentierung und lokales Systemdesign vereinfachen Prozesse und machen Systeme sicherer. Überwachung und ein früh eingeführtes Rollen- und Berechtigungsmanagement verhindern Fehler sowie unbefugten Zugriff.
Überlegungen zu IT- und OT-Netzwerken
Die Cybersicherheit von BACS erfordert eine klare Koordination zwischen IT- und OT-Bereichen. Während IT sich auf Datenvertraulichkeit und -integrität konzentriert, steht bei OT die Sicherheit physischer Prozesse im Vordergrund. Für wirksames Cybersecurity-Management müssen diese Prioritäten abgestimmt und Zuständigkeiten eindeutig festgelegt werden.
Bewertung und Verantwortlichkeiten
Eine eindeutige Zuweisung von Aufgaben und Zuständigkeiten an alle Beteiligten, einschließlich Systemintegratoren und Auftragnehmer, unterstützt das Risikomanagement und die Entscheidungsfindung über den gesamten Lebenszyklus des Systems hinweg.
Netzwerksegmentierung und -verwaltung
Eine OT-Sicherheitsstrategie umfasst typischerweise die Definition der Architektur, Netzwerksegmentierung, das Patch- und Asset-Management, Notfallmanagement sowie die Risikobewertung. Die Netzwerksegmentierung dient dazu, BACS-Komponenten in separaten Zonen zu isolieren und die Kommunikation zwischen diesen Segmenten mithilfe von Firewalls und Zugriffskontrolllisten zu steuern. Mikrosegmentierung kann eingesetzt werden, um weniger sichere Geräte oder ältere Systeme getrennt zu halten.
Schlussfolgerung
Ein fehlertolerantes, gut segmentiertes und lokal gesteuertes BACS schützt zuverlässig vor Cyberangriffen und erhöht die Betriebssicherheit. Systeme wie i-bus KNX von ABB setzen genau diesen Ansatz um und verbessern so die Gesamtsicherheit.