Wechselschaltung/Kreuzschaltung oder Stromstoßschalter

Zur Ansteuerung von Beleuchtung von mehreren Schaltstellen kann in der klassischen Elektroinstallation eine Wechselschaltung oder eine Kreuzschaltung verwendet werden. Eine Wechselschaltung wird genutzt, um die Beleuchtung von zwei Stellen anzusteuern und eine Kreuzschaltung, um von mehr als zwei unterschiedlichen Stellen ein- und auszuschalten. Eine solche Elektroinstallation ist zum Beispiel in Fluren, Treppenhäusern oder Kellerräumen verbreitet.  

Eine Alternative für eine Beleuchtungssteuerung von mehreren Stellen ist eine Tasterschaltung mit einem Stromstoßschalter. Hierbei werden Taster statt Schalter verwendet und die Beleuchtung vom Stromstoßschalter in der Unterverteilung ein- und ausgeschaltet. Eine Elektroinstallation mit Stromstoßschaltern bietet verschiedene Vorteile gegenüber einer Verdrahtung mit Wechselschaltung oder Kreuzschaltung. 


Warum Stromstoßschalter bei zwei oder mehr Schaltstellen verwendet werden sollten

Ein Vorteil der Beschaltung mithilfe von Stromstoßschaltern ist eine deutliche Senkung des Verdrahtungsaufwands im Vergleich zur Elektroinstallation mit konventionellen Schaltern. Um einen Verbraucher von drei Schaltstellen aus bedienen zu können, sind bei einer herkömmlichen Verdrahtung zwei Wechselschalter und ein Kreuzschalter notwendig. Zum Anschluss des Kreuzschalters werden vier Adern benötigt, für den Anschluss der beiden Wechselschalter eine mindestens zweiadrige Leitung. Durch die Distanz zwischen den Schaltstellen entsteht somit ein hoher Verdrahtungsaufwand. 

Eine Schaltung mit Stromstoßschaltern kann mit einer zweiadrigen Leitung und Tastern realisiert werden, wodurch sich der Installations- und Materialaufwand erheblich verringern lässt und somit die Installationszeit und Materialkosten reduziert. 


Schaltungsbeispiel

Der Stromstoßschalter kann über die Taster (Taster Eingang, Taster 1. Etage, Taster 2. Etage) angesteuert werden. 

 
Select region / language