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SF6-freie Produkte

Energiewende 

Das Energienetz befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, da zunehmend auf erneuerbare Energiequellen umgestellt wird. Die dezentrale Erzeugung und die fortschreitende Entwicklung von Energiespeicherlösungen erhöhen die Komplexität des Netzmanagements und erschweren die Aufrechterhaltung der Netzstabilität. ABB Electrification Distribution Solutions unterstützt Unternehmen dabei, diese Herausforderungen zu bewältigen, indem wir einen zuverlässigen Stromfluss gewährleisten. Mit unseren neuen, SF6-freien Schaltanlagen fördern wir Versorgungsunternehmen und Industriebetriebe auf ihrem Weg zur Energiewende. Unsere Technologie hilft den Kunden, sich an ein zukunftssicheres Netz anzupassen und gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, wenn neue Vorschriften in Kraft treten. 

 

SF6-freies Produktportfolio

Häufig gestellte Fragen


Was ist SF6 und warum wird es abgeschafft?

Schwefelhexafluorid (SF6) ist ein synthetisches Gas, das in Mittelspannungsschaltanlagen zur Isolierung und Lichtbogenlöschung eingesetzt wird. Es besitzt ein extrem hohes Treibhauspotenzial (GWP) – 24.300-mal höher als CO₂ – und trägt damit erheblich zum Klimawandel bei, wenn es nicht ordnungsgemäß gehandhabt wird.

Nach der EU-Verordnung (EU) 2024/573 werden SF6 und andere fluorierte Gase in elektrischen Schaltanlagen schrittweise verboten. Die F-Gas-Verordnung untersagt den Einsatz von SF₆ in neuen Mittelspannungsanlagen bis 24 kV ab dem 1. Januar 2026 und bis 52 kV ab 2030. Ziel der EU-F-Gas-Verordnung, die in allen Mitgliedstaaten gilt, ist es, die Emissionen dieser besonders schädlichen Treibhausgase – einschließlich SF6 – bis 2030 um zwei Drittel gegenüber dem Niveau von 2014 zu senken.

Auch der US-Bundesstaat Kalifornien hat ein ähnliches Verbot eingeführt und beginnt 2025 mit dem Ausstieg aus SF6 in gasisolierten Anlagen. Das Vereinigte Königreich arbeitet ebenfalls an vergleichbarer F-Gas-Gesetzgebung.


Welche schwerwiegenden Folgen hat es, die SF6-Vorschriften nicht einzuhalten?

    Die Nichteinhaltung kann zu rechtlichen Sanktionen führen, die von den nationalen Behörden festgelegt werden. Betreiber sind dafür verantwortlich, die Einhaltung sicherzustellen – einschließlich korrekter Dokumentation, regelmäßiger Leckagekontrollen und des Einsatzes von zertifiziertem Fachpersonal für den Umgang mit F-Gasen.


    Welche Alternativen zu SF6 sind nach der neuen Verordnung zulässig?

    Die Verordnung erlaubt ab dem 1. Januar 2026 für Mittelspannungsschaltanlagen ≤ 24 kV ausschließlich Isolier- und Schaltmedien ohne F-Gase. Zulässige Alternativen sind:

    • Trockene Luft
    • Vakuumtechnologie
    • Gase natürlichen Ursprungs

    Für höhere Spannungsbereiche sind F-Gase einem Treibhauspotenzial (GWP) < 1 bis zum Jahr 2030 erlaubt. Die SF6-freien Technologien von ABB nutzen trockene Luft und Vakuumunterbrecher und erfüllen damit vollständig die EU-Standards.


    Welche SF6-freien Schaltanlagenprodukte bietet ABB für die Sekundärschaltanlagen an?

      ABB bietet folgende SF6-freie Schaltanlagen für die Sekundärverteilung mit Trockengastechnologie für 24 kV an:

      • SafeRing Air/SafePlus Air (bis 24 kV)

      Welche wichtigen Aspekte sind bei der Auswahl von SF6-freien Schaltanlagen zu beachten?

        • Regulatorische Konformität: Erfüllung der Anforderungen der EU-Verordnung 2024/573, um SF6 aus Ihren Anlagen zu entfernen.
        • Umweltauswirkung: Mit Trockengasisolierung wird ein Treibhauspotenzial (GWP) von null erreicht.
        • Kompatibilität: SafeRing Air/SafePlus Air sind so konzipiert, dass sie den heutigen Anforderungen und zukünftigen Herausforderungen gerecht werden – basierend auf dem bewährten Konzept der ursprünglichen Produktfamilien.
        • Anpassungsfähigkeit: Die Trockengaslösungen von ABB sind auf die sich wandelnden Anforderungen von dezentralen Energiequellen, die Integration erneuerbarer Energien und digitale Netze ausgelegt.

          Welche Unterstützung gibt es für den Umstieg auf SF6-freie Technologie?

              Das SF6-freie Schaltanlagenportfolio von ABB für die Sekundärverteilung nutzt dieselbe Benutzeroberfläche, denselben Platzbedarf, bewährte Komponenten und Betriebsabläufe wie das bestehende Portfolio. So bietet es die gleiche Qualität und Zuverlässigkeit, die unsere Kunden von uns erwarten, und ermöglicht einen reibungslosen Übergang zur EU-F-Gas-Verordnung.


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