Cost of ownership

Warum die Kenntnis der tatsächlichen Gesamtkosten Ihres Prozesses Sie vor einem Totalausfall bewahren kann

Für Ingenieure besteht eine der größten Herausforderungen darin, sicherzustellen, dass die Produktion – sei es die gesamte Fertigungsstraße, eine einzelne Pumpe oder ein Lüfter - mit optimaler Effizienz läuft. Hinweise darauf, dass etwas nicht ordnungsgemäß läuft, können außergewöhnlich hohe Stromkosten sein oder die Tatsache, dass ständig das Wartungspersonal gerufen werden muss, um Teile der Anlage zu überprüfen.

Schlimmer noch ist die Gefahr, dass etwas Schwerwiegendes passieren könnte; ein Ausfall, der so katastrophal ist, dass die gesamte Produktion gestoppt werden muss. Welche Auswirkungen hätte dies auf die Umwelt? Welche Geldbußen würden die Behörden verhängen? Welche Auswirkungen hätte dieser Vorfall auf die Reputation des Unternehmens bei den Kunden?

Ihnen ist vielleicht nicht bewusst, dass sich jedes der oben dargestellten Szenarien um zwei sehr unterschiedliche Kostenaspekte dreht: die Betriebskosten und die Stillstandskosten z. B. der Pumpenanlage. Diese beiden Aspekte bilden zusammen mit den Anschaffungskosten die „Gesamtkosten“ der Pumpenanlage.

Die Betriebskosten beinhalten die Energiekosten sowie die Kosten für den Betrieb und die Wartung der Pumpe und des Motors einschließlich der Reinigung blockierter oder verstopfter Pumpen sowie dem Austausch verschlissener oder gebrochener Teile wie Dichtungen, Lager oder Pumpenräder. Die Wartungskosten können auch umfangreiche Überholungen zur Verlängerung der Lebensdauer der Anlagen beinhalten.

Die Stillstandskosten sind direkt dem Prozess zugeordnete Kosten wie z. B. der Imageschaden, der dem Unternehmen durch den Ausfall entsteht. Der Produktionsausfall kann sich auf zehn- bis hunderttausende von Dollar pro Stunde belaufen.

Diese beiden Kostenfaktoren können so enorm sein, dass sie die Anschaffungskosten bei Weitem übersteigen.

Wie können wir also diese Kosten kontrollieren? Ein guter erster Schritt ist, ABB um die Durchführung einer Energie- und Produktivitätsanalyse zu bitten.

Die Bewertung quantifiziert den Wert, der sich aus der Investition in eine hochwertige, moderne Technologie ergibt, und die daraus resultierende Zuverlässigkeit. Bei Beauftragung eines renommierten Herstellers wie ABB können Sie sich darauf verlassen, dass die Technik eingehend geprüft ist, nicht nur im Labor, sondern, was noch viel wichtiger ist, in Anlagen und Prozessen weltweit. Die Auswahl von Komponenten mit bewährter Zuverlässigkeit von einem vertrauenswürdigen Lieferanten ist eine gute Absicherung gegen einen unkontrollierbaren Anstieg der Stillstandskosten.

Die Analyse zeigt auch Möglichkeiten zur Senkung der Betriebskosten auf, indem Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz, Optimierung des Betriebsverhaltens und Reduzierung des Wartungsaufwands dargelegt werden. Möglicherweise arbeitet ein Pumpensystem nicht im Bereich der höchsten Effizienz. Dies kann zu Kavitation und Vibrationen und somit zur Schädigung des Pumpenrades und einem übermäßigen Verschleiß der Lager und Dichtungen führen.

Häufig laufen Pumpen mit konstanter Drehzahl und der Durchfluss wird mechanisch über ein Ventil geregelt. Auf diese Weise sind die Durchflussraten der Pumpe ineffizient und die Pumpe unterliegt einer unnötigen Belastung.

Eine effizientere Vorgehensweise wäre die Regelung der Pumpendrehzahl über einen Antrieb mit Drehzahlregelung. Neben der Verhinderung einer Beschädigung und einer Senkung der Stillstandskosten durch Erhöhung der Zuverlässigkeit können durch eine Regelung der Pumpendrehzahl auch erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden, die wiederum die Betriebskosten senken. Obwohl die Anfangskosten eventuell höher sind, macht sich ein Antrieb mit Drehzahlregelung im Laufe der Zeit mehr als bezahlt und amortisiert sich schon in kurzer Zeit durch die Energieeinsparung und Produktivitätssteigerung.

Der Sanftanlauf, die reibungslose Prozessführung und die Sicherheitsmerkmale spielen bei der Verbesserung der Zuverlässigkeit des gesamten Prozesses eine erhebliche Rolle - alle diese Faktoren tragen zu einer Senkung der Betriebskosten bei.

Außerdem lohnt es sich, alte Motoren durch moderne mit hoher Effizienz zu ersetzen. Dies verbessert die Energieeinsparungen, und was noch wichtiger ist, ihre robuste Konstruktion reduziert die Stillstandszeiten, wodurch die Stillstandskosten gesenkt werden. Und diese Motoren amortisieren sich erstaunlich schnell.

Nachdem die neueste Technik installiert ist, ist es wichtig, das Gesamtsystem zu betrachten. Dies ist die Aufgabe eines Programms für die vorausschauende Wartung.

Vorhersagen zu können, wann kritische Motoren ausfallen werden, da ihr aktueller Zustand bekannt ist, ermöglicht eine effektive Wartungsplanung und die Durchführung dieser Arbeiten im Rahmen geplanter Anlagenabschaltungen. Für größere Motoren gibt es ein umfangreiches Paket von Online- und Offline-Messungen und Analysen, die angewandt werden können. So lassen sich nicht nur Probleme erkennen, sondern wird auch die Zeit für deren Behebung reduziert, wodurch die Stillstandskosten weiter gesenkt werden.

Durch den Kauf von Motoren und Antrieben bei demselben Lieferanten lässt sich auch der damit verbundene Verwaltungsaufwand reduzieren. Die Ersatzteilhaltung wird vereinfacht, und das Wartungspersonal braucht sich nur mit dem Produktsortiment eines Anbieters vertraut zu machen, was ebenfalls zur Senkung der Gesamtkosten beiträgt.

Durch die Nutzung dieser Möglichkeiten und Dienstleistungen werden Sie nur äußerst geringe Gesamtkosten haben. Sie verfügen über eine effiziente und zuverlässige Anlage, bei der die Pumpe im optimalen Effizienzbereich läuft und so die Produktivität noch weiter gesteigert wird.

Durch Betrachtung der Gesamtkosten können Prozessunterbrechungen verhindert werden und gleichzeitig Kosten gespart werden. Das Wichtigste dabei ist die Ruhe und Entspanntheit, die Sie und Ihr Auftraggeber genießen können.  

 

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