Smarte Produktion trifft digitalen Zwilling in der Fabrik der Zukunft von ABB

Eine maßgefertigte Armbanduhr in nur drei Minuten liefert die Fabrik der Zukunft von ABB. Sie zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe, der weltweit größten Industriemesse (Halle 11, A35), die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Produktion. Die Fabrik der Zukunft ermöglicht es Unternehmen jeder Größe, so flexibel wie möglich zu sein und dabei gleichzeitig sowohl Produktivität als auch betriebliche Effizienz und Sicherheit zu erhöhen.

In Hannover präsentiert ABB, ein Technologieführer in digitalen Industrien, Lösungen für einige der größten Herausforderungen der Welt, die mit der Energiewende und der vierten industriellen Revolution einhergehen und vieles fundamental ändern: wie wir unsere Gesellschaft mit Strom versorgen, wie wir Waren produzieren und Dienstleistungen erbringen, wie wir arbeiten, leben und uns fortbewegen.

Die Industrie 4.0 formt die Fabrik der Zukunft, indem sie ständig wachsende, durch intelligente Automatisierung gewonnene Datenmengen verarbeitet, und Analysen zur Leistungssteigerung liefert.

Intelligente, vernetzte Fabriken sind die Zukunft der Fertigung. Und genau wie vor über einem Jahrhundert, als ABB an der Spitze der Elektrifizierung von Städten und Eisenbahnen stand, geht ABB heute mit seinen digitalen Lösungen von ABB Ability™ voran.

Die Fabrik der Zukunft von ABB auf der Hannover Messe nutzt die branchenführende digitale Zwillingstechnologie, die es ermöglicht, die Fertigung ohne Unterbrechung des laufenden Produktionsprozesses zu modifizieren und zu optimieren. Diese Lösung ist das erste Ergebnis der strategischen Partnerschaft zwischen ABB und Dassault Systèmes, die im Februar angekündigt wurde. Sie zahlt außerdem auf die Partnerschaftsstrategie des Unternehmens ein, die an der Schnittkante zur industriellen Digitalisierung den Kundennutzen fokussiert.

Darüber hinaus können Besucher auf dem Stand von Dassault Systèmes (Halle 6, K30) einen vollständigen digitalen Zwilling einer ABB-Punktschweißanwendung sehen, die einen ABB-Hochleistungsroboter der IRB 6700-Familie mit Schweißzange und anderem zugehörigen Equipment beinhaltet.

Da das Schweißen von Automobilteilen in den letzten Jahren immer komplexer geworden ist, ist es entscheidend, die Produktion dem optimalen Bewegungsverlauf des Roboters anzupassen, um die Schweißqualität und -produktivität zu steigern. Die Lösung von Dassault Systèmes wird in Ergänzung zur ABB-Software RobotStudio einen digitalen Zwilling einbeziehen, um die Anwendung zu simulieren und zu veranschaulichen, wie die Produktion durch die Skizzierung des bestmöglichen Roboterpfades erhöht werdem kann.

Ein Kernbestandteil der Fabrik der Zukunft ist der Sensor, der Informationen über den Produktionsprozess sammelt und in das industrielle Internet einspeist. ABB hat einen kompakten ABB Ability™ Smart Sensor entwickelt, der einfach am Rahmen eines Niederspannungs-Induktionsmotors, an Stehlagern und Pumpen befestigt werden kann, um wichtige Parameter wie Vibration und Temperatur zu messen. Mit Hilfe von On-Board-Algorithmen, die auf der jahrzehntelangen Erfahrung von ABB im Bereich Elektromotoren basieren, sammelt der ABB Ability™ Smart Sensor Informationen über den Zustand der Geräte und sendet die Daten über eine drahtlose Bluetooth-Verbindung an einen sicheren Server. Über ein Smartphone oder Tablett kann dann auf die Daten zugegriffen werden.

Die am ABB-Stand installierte Fabrik der Zukunft zeigt, wie ABB "Massen-Maßanfertigungen" schon heute Realität werden lässt und wie das flexible, effiziente Ökosystem der digitalen Fertigung von ABB dies alles ermöglicht:

Die kollaborativen Roboter von YuMi® führen präzise Montagearbeiten durch; das flexible Transportsystem SuperTrak koordiniert die zeitnahe Bewegung der Teile von Station zu Station; und ABB Ability™ Connected Services überwachen Zustand und Leistung.

Mit der Entwicklung der Fabrik der Zukunft werden Menschen und kollaborative Roboter wie YuMi® Seite an Seite arbeiten. Roboter liefern wiederholbare Qualität, indem sie repetitive Aufgaben - die oft schmutzig, gefährlich und monoton sind – übernehmen und computergesteuerte Entscheidungsaufgaben treffen. Zunehmend von Computern gesteuerten Entscheidungen, die auf industrieller künstlicher Intelligenz basieren, werden Mensch und Maschine unterstützen.

Im Jahr 2018 veröffentlichten ABB und The Economist den Automation Readiness Index, aus dem hervorgeht, dass die Länder mit den höchsten Akzeptanzraten von Robotern und intelligenter Automatisierung - Südkorea, Deutschland und Singapur – auch die niedrigsten Arbeitslosenquoten der Welt aufweisen. Sowohl Roboter als auch autonome Systeme werden in naher Zukunft entscheidend für die Steigerung von Arbeitskraft sein. Dies wiederum wird Menschen die Möglichkeit geben, neue Tätigkeitsfelder zu erschließen, die inspirierender, intuitiver und interessanter sind. Mitarbeiter bringen beispielsweise sowohl das Prozesswissen als die erforderlichen Einblicke und Improvisationsfähigkeit, die es braucht, um neue Wege zur Effizienzsteigerung zu identifizieren und Produktionsverbesserungen zu entwickeln.

Die verantwortungsbewusste Erweiterung des menschlichen Potenzials durch Technologie bei gleichzeitiger Aus- und Weiterbildung ist eine Chance, Wohlstand und Wachstum zu fördern. Bemüht, seinen Mitarbeitern berufliche Bildung für Jobs der Zukunft zu bieten, schafft das Unternehmen ABB Ökosysteme für lebenslanges Lernen.

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