ABB und Schweden schreiben zusammen Zukunft

Als offizielles Partnerland der Hannover Messe 2019 steht Schweden dieses Jahr im Mittelpunkt der bedeutendsten Industriemesse der Welt. Vor dem Hintergrund ihres schwedischen Erbes ist ABB stolz darauf, ihre weltweit führenden smarten Industrielösungen nicht nur am eigenen Messestand, sondern auch im schwedischen Co-Lab-Pavillon zeigen zu können, in dem sich Schweden als Treibhaus für Co-Creation und Innovation präsentiert. Der  Pavillon dient als Präsentationsplattform für schwedische Unternehmen wie Ericsson, Tetra Pak, SKF und Combient. Der schwedische Premierminister Stefan Löfven, Bundeskanzlerin Angela Merkel, ABB CEO Ulrich Spiesshofer und Johan Söderström, Managing Director bei ABB in Schweden, nahmen an der Eröffnung des Pavillons auf der Messe teil.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven und ABB CEO Ulrich Spiesshofer (v.r.)
Bundeskanzlerin Angela Merkel, der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven und ABB CEO Ulrich Spiesshofer (v.r.)

Die große Wirkung von ABB als global führendes Technologieunternehmen ist dem Zusammenschluss der schwedischen ASEA und der Schweizer BBC Brown Boveri & Cie im Jahr 1988 zu verdanken. Sie zeigt sich in der Führungsposition im Bereich nachhaltiger Mobilität und reicht von der Robotik und Industrieautomation über Stromnetze bis hin zu Elektrifizierungsprodukten.

Als sich die beiden Unternehmen zu ABB zusammenschlossen, hatten sie eine klare globale Vision: Sie verbanden hoch qualifiziertes Ingenieurwesen und fundierte Unternehmensführung miteinander, um Produkte, Dienstleistungen und Lösungen anzubieten, die eine skalierbare, nachhaltig industrielle Entwicklung in einer zunehmend globaler werdenden Wirtschaft vorantreiben.

Heute ist ABB das global führende Technologieunternehmen in der digitalen Industrie und bringt die Digitalisierungsrevolution in der Industrie mit ihrem übergreifenden Digitalangebot ABB AbilityTM voran.

Seit ABB in den 1970er Jahren den ersten mikroprozessorgesteuerten Industrieroboter entwickelt hat, ist die Vision des Unternehmens für die Zukunft der Fertigung eine Fabrik, die vom Auftrag bis zur Auslieferung automatisiert ist. Heute wird diese Vision Realität, denn Technologien der nächsten Generation wie der kollaborative Zweiarm-Roboter YuMi®, 3D-Druck und 5G-Konnektivität ermöglichen eine flexible Produktion und Quantensprünge in Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

ABB arbeitet mit einigen der innovativsten Unternehmen Schwedens zusammen und zeigt die gemeinsam entwickelten zukunftsweisenden Technologien im schwedischen Co-Lab-Pavillon auf der Hannover Messe als Industrie 4.0-Lösungen für eine gesteigerte Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. So kann beispielsweise mit "Next Generation - Flexible Production" die Produktion vollautomatisch fernüberwacht werden, um eine Massenanpassung mit beispielloser Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Ausbeute zu ermöglichen.

Der schwedische Pavillon auf der Hannover Messe
Der schwedische Pavillon auf der Hannover Messe

Ebenfalls auf der Hannover Messe 2019 haben ABB und Ericsson ihre langjährige Geschäftsbeziehung mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) weiter ausgebaut. Die Zusammenarbeit stärkt ihre gemeinsame Vision für die Zukunft der flexiblen Produktion mit fortschrittlicher Automatisierung und drahtloser Kommunikation. Die führende Position von ABB in der digitalen Industrie kombiniert mit der wegweisenden Arbeit von Ericsson in Sachen Konnektivität eröffnet Kunden neue Möglichkeiten, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit durch die Digitalisierung ihrer Unternehmen zu steigern.

ABB CEO Ulrich Spiesshofer und Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson
ABB CEO Ulrich Spiesshofer und Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson

Starke Wurzeln, großes Engagement

Das ABB Forschungszentrum im schwedischen Västerås, das 2016 sein hundertjähriges Bestehen feierte, spielt für die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens eine enorm wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung von Wissen und Technologie. Tatsächlich wurden viele der mehr als 210 digitalen Lösungen von ABB Ability™ in Schweden entwickelt.

Auch der weltweit erste kollaborative Zweiarm-Roboter ABB YuMI® - der fortschrittlichste Industrieroboter, der 2015 auf der Hannover Messe vorgestellt wurde - entwickelte das F&E-Team in Västerås in Zusammenarbeit mit dem deutschen Team am Forschungszentrum in Ladenburg.

YuMi®, der weltweit erste kollaborative Zweiarm-Roboter, auf der Hannover Messe 2019
YuMi®, der weltweit erste kollaborative Zweiarm-Roboter, auf der Hannover Messe 2019

ABB in Schweden hat jüngst in ein ABB Ability™ Center investiert, das Customer Care-Meetings und Workshops anbietet, bei denen gemeinsam mit den Kunden digitale Lösungen entwickelt werden. Darüber hinaus wurde in Västerås ein neues Collaborative Operations Center (COC) eingerichtet. Es unterstützt ABB-Kunden aus der Bergbauindustrie und wird mit dem globalen Netzwerk der Collaborative Operations Center von ABB koordiniert, um erweiterten Support und ABB-Expertise anzubieten.

Schwedens exzellente Universitäten sind auch wichtige Kooperationspartner für ABB. Das Unternehmen trägt über seinen Innovations-Hub "Syner-Leap" mit Sitz in Västerås zur Entwicklung von Start-ups in Schweden und der skandinavischen Region bei.

Im Jahr 2018 wurde eine weitere bedeutende Kooperation mit einer der wichtigsten Institutionen Schwedens bekannt gegeben: Die internationale Partnerschaft zwischen ABB und Nobel Media bringt zwei angesehene Organisationen zusammen, die sich der Entwicklung von Innovation, Bildung und wissenschaftlicher Forschung verschrieben haben. Damit gehört ABB zu einer ausgewählten Gruppe von Nobel International Partners. Die Partnerschaft zwischen ABB und Nobel Media zielt darauf ab, vorhandenes Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, Menschen für die Wissenschaft zu begeistern und Bewusstsein für die größten Herausforderungen unserer Zeit zu schaffen. Als Technologieführer bringt ABB ihr innovatives Engagement und eine fundierte wissenschaftliche Erfahrung in die Partnerschaft ein.

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