ABB-Technologie ermöglicht E-Mobilität zu Land und auf See

Als Titelsponsor der vollelektrischen ABB FIA Formel-E-Meisterschaft unterstreicht ABB seinen Anspruch auf eine nachhaltige Zukunft.

Mit Know-how schafft ABB Lösungen für die Elektromobilität an Land und zu Wasser: So starten die ABB Formel E Gen2-Rennwagen an diesem Wochenende in Runde neun der fünften Saison am Hafen von Monaco, dem Anlegeziel für zahlreiche beeindruckende Yachten.

Der reguläre Schiffsverkehr ist jedoch für rund drei Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Deshalb hat sich die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) zum Ziel gesetzt, die weltweiten Schifffahrtsemissionen bis 2050 gegenüber dem Niveau von 2008 um mindestens 50 Prozent jährlich zu reduzieren. Die Elektrifizierung von Schiffen wird ein wichtiger Faktor sein, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.

Als bahnbrechender Technologieführer liefert ABB seit Anfang des 20. Jahrhunderts elektrische Systeme für Schiffe. Heute nutzen mehr als 1.300 Schiffe solche Systeme von ABB. Moderne Wasserfahrzeuge werden zunehmen auf Grundlage von Strom gebaut. Das erweitert das Spektrum an Energiequellen für die Schifffahrt über den traditionellen Brennstoff hinaus, beispielsweise auf Batterien und Brennstoffzellen – beides Technologien, die ABB mit spezifischer Expertise weiterentwickelt.

„ABB liefert seit über einem Jahrhundert elektrische Lösungen für Schiffe", sagt Thomas Hackman, Großyacht Segment Manager bei ABB Marine & Ports. „Wir glauben, dass die zukünftigen Schiffe auf dem Fundament der Elektrizität gebaut werden."

Die effizienten Lösungen von ABB für einen nachhaltigen Seeverkehr werden weltweit eingesetzt. Erst letzte Woche gab der Reiseveranstalter Maid of the Mist bekannt, dass er zwei neue Passagierschiffe mit ABB-Technologie bestellt hat. Diese werden mit reinem Strom betrieben und werden die ersten in den USA gebauten Elektroschiffe sein.

Ungestört von Motorgeräuschen, Vibrationen oder Abgasen eines herkömmlichen Schiffsmotors können die Gäste die Niagarafälle erleben und genießen dank emissionsfreier Technologie von ABB. Die Batterien werden mit lokal erzeugter Wasserkraft aufgeladen.

Maid of the Mist bestellte zwei neue Passagierschiffe, die mit reiner elektrischer Energie betrieben werden.
Maid of the Mist bestellte zwei neue Passagierschiffe, die mit reiner elektrischer Energie betrieben werden.

„Emissionen an den Niagarafällen einzusparen, ist nicht nur für das natürliche Wahrzeichen von Bedeutung, sondern beweist auch, dass die Technologien für eine nachhaltige Mobilität bereits heute verfügbar sind", sagte Peter Terwiesch, Präsident des ABB-Geschäftsbereichs Industrieautomation, das Lösungen für eine Vielzahl von Branchen, einschließlich der Schifffahrt, anbietet. 

So sorgt ABB für den Antrieb des berühmten elektrischen Hybridschiffs namens Vision of the Fjords. In Norwegen befördert die Fähre bis zu 400 Touristen zwischen Flåm und Gudvangen entlang des Nærøyfjords, eine Entfernung von rund 32 Kilometer. Erreicht das Schiff den landschaftlich unberührten Teil des Fjords, schaltet es auf Batteriebetrieb um. So können die Reisenden mit zirka 8 Knoten (zirka 15 km/h) die Natur in fast völliger Stille genießen. Der Fjord steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, da er von der menschlichen Entwicklung weitgehend unberührt bleibt. Die Fähre wurde unter Berücksichtigung dieser Umgebung konzipiert.

Noch in diesem Jahr wird ABB Islands ersten elektrischen Service für Fährenanleger starten. Für die neue Fähre der isländischen Straßen- und Küstenverwaltung liefert ABB integrierte Energie- und Energiespeicherlösungen. Die Fähren sind zwischen dem Festland und der Insel Westman unterwegs – auf einer Route durch besonders raue Gewässer.

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