Konzernergebnis des ersten Quartals 2021

Konzernergebnis des ersten Quartals 2021

Starker Start ins Jahr

  • Auftragseingang +6% auf 7,8 Milliarden US-Dollar, auf vergleichbarer Basis1 +1%
  • Umsatz +11% auf 6,9 Milliarden US-Dollar, auf vergleichbarer Basis +7%
  • Ergebnis der Geschäftstätigkeit 797 Millionen US-Dollar, Marge bei 11,5%
  • Operatives EBITA1 von 959 Millionen US-Dollar, Marge1 bei 13,8%
  • Unverwässerter Gewinn je Aktie +41%2 auf 0,25 US-Dollar
  • Cashflow aus Geschäftstätigkeit von 543 Millionen US-Dollar, Cashflow aus Geschäftstätigkeit in fortgeführten Aktivitäten 523 Millionen US-Dollar
«Nach einem intensiven Jahr, in dem wir die richtige Struktur für unserenKonzern geschaffen haben, können wir nun das wahre Potenzial unseresGeschäfts ausschöpfen. Durch mehr Verantwortung, Transparenz undSchnelligkeit schaffen wir zunehmend Mehrwert für unsere Stakeholder.»

Björn Rosengren, CEO

Zusammenfassung des CEO

Die Märkte setzten ihre Erholung seit dem Tiefpunkt im Sommer 2020 weiter fort. Insbesondere im kurzzyklischen Geschäft hat die starke Nachfrage unsere Erwartungen übertroffen. Verstärkte Kundenaktivitäten, gekoppelt mit dem Effekt der zuvor umgesetzten Kostenmassnahmen, führten zu einem zweistelligen Wachstum des operativen EBITA und einer für ein erstes Quartal sehr hohen Marge von 13,8 Prozent. Erfreulich ist auch die gute Entwicklung des Cashflow, der mit 523 Millionen US-Dollar ebenfalls ein hohes Niveau für ein erstes Quartal erreichte. Zunehmende Versorgungsengpässe bei Komponenten wie Halbleitern und Kunststoffen wirkten sich im Berichtsquartal zwar noch nicht wesentlich auf die Ergebnisse aus, geben jedoch Anlass zur Sorge. Wir erwarten für das kommende Quartal in Teilen unseres Geschäfts längere Lieferzeiten für Kunden. Eine weitere wichtige Entwicklung: Wir haben unsere neue kollaborative Robotern-Familie eingeführt. Mit dieser Erweiterung unseres Angebots wollen wir Kundengruppen mit einem bisher niedrigen Automatisierungsgrad erschliessen.

Den Auftragseingang haben wir dank der breit abgestützten Erholung in einem Grossteil unseres kurzzyklischen Geschäfts um insgesamt 6 Prozent (1 Prozent auf vergleichbarer Basis) gesteigert. Die Nachfrage dürfte teilweise auch durch den kundenseitigen Aufbau von Lagerbeständen aufgrund von Sorgen über Versorgungsengpässe angekurbelt worden sein. Gebremst wurde das Wachstum dagegen durch die schwache Entwicklung in den Segmenten Kreuzfahrtindustrie und Öl & Gas, wenngleich erste Anzeichen einer Stabilisierung zu erkennen waren. In Europa und AMEA stieg der Auftragseingang moderat an, wobei die letztgenannte Region vom ausgezeichneten Wachstum in China profitierte. Auf dem amerikanischen Kontinent verbesserte sich die Geschäftsdynamik, insbesondere in den USA. Allerdings war die Region mit starken Vergleichszahlen aus der Vorjahresperiode konfrontiert, was auf die Wachstumsraten drückte.

Ich freue mich sehr über unsere Fortschritte im Hinblick auf unser Margenziel für 2023. Alle Geschäftsbereiche haben ihre operative EBITA-Marge um mehr als 100 Basispunkte gesteigert. Dennoch ergreifen wir Massnahmen zur weiteren Verbesserung der operativen Leistung im Geschäftsbereich Prozessautomation, der auch von der für die zweite Jahreshälfte erwarteten Belebung der Endmärkte profitieren dürfte.

Wir haben gute Fortschritte bei der bereits angekündigten Veräusserung von drei Divisionen gemacht. Ich gehe davon aus, dass wir den ersten Deal im zweiten Halbjahr unterzeichnen werden. Des Weiteren haben wir für unser E-Mobilitätsgeschäft eine eigene Division gegründet und eine Ausgliederung in eine rechtlich separate Struktur eingeleitet. Diese Schritte versetzen uns in die Lage, einen möglichen Börsengang vorzubereiten, und schaffen eine Plattform für beschleunigtes Wachstum und höhere Wertschöpfung in diesem Geschäft.

Darüber hinaus haben wir unsere Generalversammlung abgehalten, an der die vorgeschlagene Dividende von 0,80 CHF genehmigt wurde. Und wir haben ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 4,3 Milliarden US-Dollar angekündigt. Damit bekräftigen wir unsere Absicht, Barerlöse in Höhe von 7,8 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf von Power Grids an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten.

Ausblick

ABB geht davon aus, dass die Wachstumsraten des zweitens Quartals 2021 die geringe wirtschaftliche Tätigkeit im zweiten Quartal 2020 widerspiegeln. Für den vergleichbaren Auftragseingang und Umsatz werden Zuwächse von über 10 Prozent erwartet, wobei die Aufträge stärker als der Umsatz wachsen dürften.

Die operative EBITA-Marge des Konzerns dürfte im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich steigen, auf rund 14 Prozent.

Wie im unlängst veröffentlichten Trading-Update bekannt gegeben, erwartet ABB für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes von ca. 5 Prozent oder höher. Zudem rechnet das Unternehmen für das zweite Halbjahr 2021 mit einer Erholung seines auf die Prozessindustrie bezogenen Geschäfts.

Für 2021 erwartet ABB – ausgehend von 2020 – eine stete Verbesserung im Hinblick auf das für 2023 ausgegebene Ziel einer operativen EBITA-Marge, die sich in der oberen Hälfte des Korridors von 13 bis 16 Prozent bewegt. Nicht berücksichtigt werden dabei die nachteiligen Einflüsse aus dem Kusile-Projekt und Stranded Costs, die die Marge im Jahr 2020 belastete.

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