Gipfelsturm: ABB hat sich seine Sporen für Spitzenleistung in der Elektromobilität in den Alpen verdient

Dank seiner Schweizer Wurzeln ist das Unternehmen von jeher darin geübt, innovative Elektromobilitätslösungen für extrem schwieriges Gelände zu entwickeln

Geographie, Geologie und Nachfrage haben bei der Entwicklung innovativer Elektromobilitätssysteme eine Rolle gespielt, die ABB und sein schweizerischer Vorgänger BBC seit über einem Jahrhundert als Pioniere für den Alpenraum hervorgebracht haben. Diese Engineering-Innovationen wurden weltweit gerne dort übernommen, wo ein raues Klima oder ein schwieriges Gelände energieeffiziente, bahnbrechende Technologien erfordern.

Anders als in anderen Teilen Europas und der Welt, wo mit fossilen Brennstoffen betriebene Schienenfahrzeuge üblich waren, ist in der Schweiz – aufgrund der vielen Wasserkraftwerke und des Mangels an natürlichen Kohle- oder Erdölvorkommen – immer elektrischer Strom die bevorzugte Kraftquelle gewesen. Bei der Erschliessung der Alpen durch Schienen, Seilbahnen und andere Verkehrsmittel, waren die steilen Berge immer die grösste ingenieurtechnische Herausforderung.

Ein Beispiel der jüngeren Zeit für die erfolgreiche Überwindung dieser Herausforderungen sind die Antriebsmotoren von ABB für die Stoosbahn, die steilste Standseilbahn der Welt im Kanton Schwyz, die im letzten Jahr den Betrieb aufgenommen hat. Seit etwa der gleichen Zeit bringt eine neue Seilbahn mit ABB-Antrieb stündlich bis zu 580 Gäste auf die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands in den bayerischen Alpen. Die Seilbahn zur Zugspitze stellte mehrere Weltrekorde auf, darunter der grösste Höhenunterschied und die grösste Weite – mehr als 3,2 Kilometer – zwischen Tal- und Bergstation.

Besonders hervorgetan hat sich ABB bei den Elektrozügen durch die Schweizer Berge. Die Partnerschaft des Unternehmens mit der Rhätischen Bahn, deren Streckennetz überwiegend durch das raue Graubünden verläuft, reicht zurück bis zur Lieferung des ersten Elektrozuges an die Bahngesellschaft im Jahr 1913. Seitdem haben zunächst BBC und später ABB die elektrische Ausrüstung für die Antriebsmotoren und einen grossen Teil des Bahnstroms geliefert. Die Antriebs-Innovationen von ABB haben aus den Zügen der Rhätischen Bahn energiesparende alpine Eisbrecher gemacht, die selbst den Herausforderungen des Berninapasses gewachsen sind, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Die gleiche bahnbrechende Technologie kommt jetzt auch bei chinesischen Eisenbahnen zum Einsatz, um den sicheren Betrieb unter rauen Bedingungen zu gewährleisten.

Seit mehr als einem Jahrhundert liefert ABB auch die Technologie für die neun Kilometer lange Bahnstrecke zwischen der Stadt Grindelwald in der Schweiz und dem Jungfraujoch, dem höchstgelegenen Bahnhof Europas (3,454 M.ü.M.). Mit dem eigens für die Jungfraubahn entwickelten Antriebssystem von ABB können die Züge das ganze Jahr hindurch fahren, selbst bei heftigem Schneefall.

Eine zentrale Rolle spielt Technologie von ABB auch beim Gotthard-Basistunnel, dem mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt, der 2016 eröffnet wurde. ABB hat die wichtigen elektrischen Komponenten für die gesamte Energieversorgung der Tunnelinfrastruktur sowie die Versorgungs- und Steuerungssysteme für die Belüftung geliefert.

Die Herausforderungen in der Schweiz – Geographie, Geologie und Nachfrage – erklären, warum ABB heute führender Innovator bei der Elektromobilität im Gebirgskontext ist. Und dieses Erbe sowie die damit verbundenen revolutionären technologischen Fortschritte erklären, weshalb wir heute ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Elektromobilität allgemein sind – an Land, auf See und selbst in der Luft, als ein Weg für die umweltbewusste Beförderung von Menschen und Waren.

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