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Mit Sicherheit Erfolg

Vom Familienbetrieb zum international tätigen Unternehmen

 

Mit Mut und Weitblick trat Hugo Stotz vor 130 Jahren an, die damals aufkommende elektrische Beleuchtung zu revolutionieren – mit dem Ziel, mehr Sicherheit und Komfort zu bieten. Dieser Pioniergeist prägt ABB STOTZ-KONTAKT bis heute.

Vom Familienbetrieb zum international tätigen Unternehmen – die Erfolgsgeschichte von ABB STOTZ-KONTAKT begann 1891 in Mannheim: Hier gründete Hugo Stotz seine Firma, die sich mit Installationsarbeiten für elektrische Beleuchtung beschäftigte. Der Tüftler suchte nach einer Lösung, um Wohnhäusern sicher und einfach elektrische Energie zur Verfügung stellen zu können. 1924 erhielt er das Patent für den Stotz-Automaten – den ersten Sicherungsautomaten mit thermisch-magnetischer Auslösung, der im Gegensatz zur heute noch bekannten Schmelzsicherung wieder eingeschaltet werden konnte. 1928 begann die serienmäßige Produktion des Sicherungsautomaten.

Regional und international zu Hause

Wer heute die Welt bereist, findet überall Stotz-Produkte – in der Mailänder Scala genauso wie in der Ferienhausanlage auf den Malediven. Stotz ist international tätig und bietet Lösungen, Applikationen und Produkte für die gesamte Bandbreite des Maschinenbaus und der Gebäudeausrüstung an. Noch immer ist Stotz in der Region verwurzelt und produziert an seinem Hauptsitz in Heidelberg Produkte „made in Germany“. Der Standort Heidelberg nimmt innerhalb des Unternehmens eine führende Rolle ein. Hier entwickelt und testet der zentrale Betriebsmittelbau globale Fertigungskonzepte und stellt diese beispielsweise Produktionsstandorten in China, Indien, Argentinien oder Bulgarien zur Verfügung. Und hier liegt zum Beispiel die globale Entwicklungs- und Produktmanagement-Verantwortung für Leitungsschutzschalter.

Bodenständig, aber innovativ

Das 130-jährige Bestehen von Stotz ist ein Zeichen von Kontinuität, Verlässlichkeit und Qualität. Das Unternehmen ist bodenständig; nach wie vor ist der Sicherungsautomat ein wichtiges Produkt, das mit höchster Wertschöpfungstiefe gefertigt wird. Doch Stotz steht heute für weitaus mehr: Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte für die elektrische Ausrüstung und Automatisierung von Gebäuden, Maschinen und Anlagen. Dazu zählen etwa Schütze, Motor Controller, Relais, Lasttrenn- und Leistungsschalter, Installationsgeräte, Gebäudesysteme und Verbindungstechnik. Durch die aktive Mitwirkung bei der Gestaltung von Normen und Richtlinien bringt das Unternehmen sein Know-how auch bei der Erarbeitung von Standards zum Schutz von Personen und Anlagen ein – ganz im Sinne des Firmengründers.

Spezifisch oder von der Stange


Stotz ist heute Gesamtanbieter für ein breites und innovatives Sortiment. Bereits Gründer Hugo Stotz setzte auch mit seinem Namenszug an der Fassade seiner Werkstatt Maßstäbe: Es soll die erste Leuchtreklame Deutschlands gewesen sein. Bis heute sind Erfindergeist und Kundenorientierung Teil der Unternehmenskultur. Die Kunden vertrauen nicht nur den bewährten Standardprodukten von Stotz, sie schätzen auch die individuell auf ihre Anforderungen konzipierten und realisierten Lösungen aus dem Vertriebssortiment von Stotz, etwa im Bereich Safety. In der Lebensmittelindustrie, die sich durch hohe Ansprüche an Anlagenverfügbarkeit, Hygiene und Arbeitssicherheit auszeichnet, haben sich Konzepte bewährt, in die der berührungslose Sicherheitssensor Eden integriert ist. Einmalig ist auch das fingersichere Stecksockelsystem Smissline TP, das einen Gerätetausch ohne Schutzausrüstung unter Spannung im laufenden Betrieb ermöglicht und sich flexibel an die Bedürfnisse einer Produktionsanlage oder eines Gebäudes über die gesamte Lebensdauer hinweg anpassen lässt.

Von einfach bis komplex

Vom Sicherungsautomaten bis hin zu Anwendungen für IoTSP: Auch für die komplexen Anforderungen unserer Zeit bietet Stotz Lösungen und vertreibt zahlreiche Komponenten, die zum erfolgreichen Betrieb einer intelligenten Fabrik beitragen. Etwa Emax, den einzigen Leistungsschalter, der sowohl elektrische Anlagen schützt als auch den Energieverbrauch basierend auf den Anforderungen des Benutzers reduziert. Oder das Mehrkanal-Messsystem CMS, das Unternehmen eine exakte Verbrauchsübersicht liefert. Es steigert die Effizienz und die Verfügbarkeit jeder Installation. „Mit unserer Erfahrung, unserem Erfindergeist und unserem Anspruch, immer wieder innovative Produkte und Lösungen anzubieten, die unseren Kunden in ihrem Alltag und bei ihrer Arbeit helfen, sind wir bestens gerüstet für die Zukunft“, ist Uwe Laudenklos, Vorsitzender der Geschäftsführung von ABB STOTZ-KONTAKT, überzeugt.

 

Die Geschichte von ABB STOTZ-KONTAKT in Bildern

 

 

ABB STOTZ-KONTAKT im Wandel der Zeit

Die Entwicklung des Sicherungsautomaten

 

Chronik

1891

Gründung der Firma Moyé und Stotz, elektr. Installationen

1896

Ausscheiden des Teilhaber Moyé und Umbenennung der Firma in Stotz und Cie. Elektrizitätsgesellschaft mbH

1912

Neun Zweiggeschäfte, 300 Monteure beschäftigt.
Verkauf der Installationsabteilung an BBC, Umbenennung der Firma in Stotz und Cie. GmbH

1918

Stotz und Cie. wird BBC-Tochtergesellschaft

1923

Beginn der Entwicklung von selbsttätigen Schaltern zum Schutz gegen Überlastung und Kurzschluss (Sicherungsautomaten)

1928

Beginn der Fabrikation der Sicherungsautomaten S 11 in der bis 1950 beibehaltenen Art

1930

Aufnahme der Fabrikation von Hilfsschützen als erstes Gerät der späteren Abteilung Apparatebau. Zusammenschluss von Stotz GmbH und Kontakt AG, Frankfurt zur STOTZ-KONTAKT GmbH

1935

Aufnahme der Fertigung von explosionsgeschützten Geräten

1939

Brand der Lagerhalle in Neckarau – zu dieser Zeit etwa 900 Personen beschäftigt. Beschluss, in Heidelberg eine neue Fabrik zu bauen

1940

Einrichtung einer Flugzeugbordgerätefabrik in Eberbach als Zweigwerk

1943

Aufnahme der Montage von Sicherungsautomaten, Dreh- und Kippschaltern sowie Steckdosen in Heidelberg. Auch die Montage des Bereichs Apparatebau zieht um. Zerstörung des Werkes in Mannheim bei einem Fliegerangriff

1948

Beginn der Fertigung von Schraubautomaten S 111

1960

Inbetriebnahme des Werkes Rheinhausen mit 73 Mitarbeitern

1964

Eröffnung der Betriebsstätte in Waibstadt; Endmontagearbeiten bis 1975

1968

Mechanisierte Fertigungseinrichtungen für Teileherstellung und Montage wurde eingeführt

1969

Erwerb des Elektrosektors der Busch-Jaeger, Dürener Metallwerke AG, Lüdenscheid und Gründung der Busch-Jaeger Elektro GmbH

1970

Erster STOTZ Sicherungsautomat in 17,5 mm Breite und 68 mm Einbauhöhe

1974

Aufbau des Arbeitsgebietes Sicherheitstechnik. Neues Werk für Betriebsmittelbau, Betriebsmittelkonstruktion, Lehrwerkstatt und Musterbau in Eppelheim

1978

Übernahme des Geschäftsbereiches „Elektronische Geräte“ (Integration im Geschäftsbereich Automatisierungstechnik im Jahr 1982)

1980

Erster Stotz Haupt-Sicherungsautomat

1981

Konzentration der Fertigwarenläger im Warenverteilzentrum Walldorf

1983

Entwicklung und Produktion des SIGMA® i-BUS-Systems im Werk Walldorf

1985

Inbetriebnahme der ersten hochmechanisierten Fertigungsanlage für Leitungsschutzschalter

1988

Gründung der Asea Brown Boveri (ABB)

1991

System pro M compact® mit einheitlichem Design (roter Balken). Jubiläumsjahr unter dem Motto: „100 Jahre jung“

2002

Integration von Entrelec Deutschland, Elektronikfertigung in Hornberg

2010

Integration Jokab Safety Deutschland

 

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